Viersen 2018

Hier nun der Bericht vom Pulling in Viersen und eine erste Aufarbeitung dessen was passiert ist.

Im Gegensatz zu Füchtorf sind wir erst Samstag morgens angereist. Ist ja nicht so weit und außerdem kennt man die ganzen Abläufe ja schon.


Direkt nach der Fahrerbesprechung ging es an die technische Abnahme. Sicherheit und Fairness müssen sein!!!!

Schnell noch einen Probelauf und ab zur Waage. Entweder bin ich fetter geworden, oder aber die Reifen sind etwas schwerer. Einigen wir uns auf die Reifen 😉

So mussten noch knappe 4 Kilo weichen…kein Problem.

Bei sengender Sonne hieß es dann warten bis die ersten Klassen durch waren.


Zwischendurch den Fanclub ein wenig bei Laune halten.. 😉

(Ein Hut ist bei so einem Wetter echt eine geile Erfindung! Millionen Cowboys können einfach nicht irren.)

„Bevor wir dran sind noch mal eben den Reifendruck ausgleichen.“ dachte sich der Stefan…..was eine shice Idee! Entweder hat die Leitung ein Leck, oder aber der linke Adapter war nicht richtig auf dem Ventil—> Plattfuß!

Gott sei dank pumpt Alex wie ein Weltmeister. Auch Jan (Licence to kill) war sofort mit einem Kompressor zur Stelle -Danke!- Um ein zurück setzen kamen wir allerdings nicht herum….tja, macht ja nichts…danach liefs.. 😉

Der Rest ist vom ersten Video schon bekannt. Dennoch hat Mr. Jo netterweise noch ein spezielles Video von dem Pull zur Verfügung gestellt:

Auch hierfür ein fettes Dankeschön!

Trotz der kaputten Kopfdichtung und dem Stromausfall sind´s dann am Ende 63,38m geworden! Sehr sehr geil!

Betrachten wird den Zug nun mal von der technischen Seite:

Ladedruck

Davon hatten wir eindeutig ein klitzekleines bisschen zu viel 😉 😉

Knappe 3 Bar (Ein Motorsteuergerät rechnet in absoluten Drücken, daher 395kPa)  haben in der Spitze angelegen. Es sollte aber nur 1 Bar sein. Entweder hat das Wastegate geklemmt, es war auf wundersame Weise verstellt oder aber es ist einfach zu klein – was ich aber nicht glaube.

So ein Teil ist jetzt aber keine übermäßige Hightech Komponente…. das muss geprüft werden….

Bewährt hat sich auch die direkte, bedämpfte Verschlauchung des MAP-Sensors und die Funktion des Digitalfilters. Das Signal sieht schon viel besser aus!

Gemisch

Tja, es hat gepasst. Im hohen Drehzahlbereich ohne Last etwas zu fett, dann beim Einkuppeln (Knick in der Drehzahlkurve) etwas zu mager und dann genau passend. Ich denke das kann man vorerst so lassen.

Nur gut das ich die Sprittabelle für bis zu 400kPa geschrieben habe 😉

Auch sehr nett: Trotz knappen 3 Bar Ladedruck und schön fettem Lauf hatten die Düsen nur eine Auslastung (DC) von 77%. Sprich die kämen auch mit noch mehr Leistung nicht sofort an ihre Grenzen.

Direkt in das Thema Gemisch spielt die

Abgastemperatur

Wer jetzt schon eingeschlafen ist: Es wird richtig spannend. Voll Motorforensik und so.. 😉


Erstmal bis auf die zwei kurzen Messaussetzer nichts auffälliges. Über 880°C ist für Methanol schon recht sportlich, aber die Lambdawerte sind schön fett und die Temperaturdifferenz zwischen den Zylindern ist auch erträglich. Zylinder 6 fällt natürlich aus der Reihe, bei dem hats Ja auch die Kopfdichtung rausgehauen…..

Aber da war ja noch was…… Der Stefan hatte ein Sicherheitsnetz eingebaut. Sollte die Abgastemperatur zu sehr steigen wird der jeweilige Zylinder angefettet:


Da wir in dem Temperaturbereich waren sieht das für die ersten drei Zylinder wie folgt aus:

Jedem Zylinder ist der entsprechende Abgastemperaturfühler zugeordnet.

WER HAT WAS GEMERKT?

Richtig eben Zylinder 6 (Ja, genau, der mit der Kopfdichtung) ist falsch zugeordnet…. *shocking*


Zu Beginn des Zuges laufen alle Einspritzdüsen ohne individuelle Anfettung (Injector trim) In dem Moment als die Kopfdichtung daher fliegt wird Zylinder 6 immer noch nicht fetter gedreht, wohl aber alle anderen Zylinder…..*grml*

Zu behaupten das der Schaden nur daher kam wäre etwas vermessen…aber Zufälle gibt’s an die ich nicht glaube….

Ich höre schon das Gezeter: „Dreh doch einfach über die Sprittabelle hoch und lass den Unsinn mit der Abgastemperatur!“

Gegenbeweis:


Während die Einspritzmenge (Injector PW) konstant war ging die Abgastemperatur hoch. Sicher spielt da die Trägheit des Systems eine Rolle, aber auch die Lambdawerte blieben nahezu konstant.

Auf dem Prüfstand kann man die Sprittabelle sicher sehr fein anpassen. Für den aktuellen Pullingalltag ist die Nachführung über die Abgastemperatur aber eine feine Sache.

Öldruck und Spritdruck

Haben wir! Mit etwas über 70°C war das Öl zwar nur lauwarm…aber was solls.

Auch der Spritdruck wird in hinreichender Genauigkeit nachgeführt.

Begrenzer


Arbeitet soweit gut. Allerding werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass die Spätzündung oder das Zündaussetzen den Ladedruck sogar noch steigern. Ist ja das selbe Prinzip wie bei einer Launchcontrol. Den ganzen Mist einfach im Krümmer verbrennen und schon gibt’s Druck…..

Spannung


Was ein Mist! Der so hoch gelobte LiFePo-Akku geht in die Knie, sowas hab ich gar noch nie gesehen…….*kotzwürgbrech* Vermutlich hat das Batteriemanagmentsystem (Kann man das essen?) irgendwann einfach abgeschaltet. Das waren die Meter die uns zum dritten Platz oder gar dem Full Pull gefehlt haben….

Da muss was anderes her!

Aufwachen!

Der langweilige Kram mit den Logs ist vorbei!


BIER! (natürlich nach dem Pull und auch außerhalb des Vorbereitungsraumes!)

Danke Wolfgang, das hab ich da echt gebraucht! Sowas ein warmes Wetter und dann auch noch so ein Erfolg!!


Auch Alex kann seine Freude  nicht so ganz verbergen. 😉 😉

Wieder im Fahrerlager…..


…ging es direkt auf die Suche nach dem verlorenen Strom.


Der Ladedruckschlauch ist auch auseinander gegangen. Nur wann kann ich auch nach ausführlichster Videoanalyse nicht sagen…


Aus dem Block ist nicht nur „Dampf“ raus gekommen 😉 😉


Flugs noch das Methanol aus dem Spritsystem ablassen und dann:

Auf zum gemütlichen Teil!

War wieder ein sehr sehr schöner Abend mit viel Dummzeuggequatsche, kalten Getränken und einer Cola-Korn-Party 😉

Zeit- und Ortsprung in die Werkstatt:


Öl ablassen. Ich hatte schon schlimmste Befürchtungen was ich alles im Öl finden würde…..


….aber was ist…richtig, nichts ist! Keine Späne oder unnormaler Abrieb…nichts…. cool!

Also Reifen Ab und das Achsöl angesehen:


Auch hier—> nur Öl! Geilomat!


Na? Seht ihr was?

Nicht?

Ich auch nicht! Und diesmal ist definitiv richtig Leistung drüber gegangen.

Also schnell wieder zusammen!

 

Heute konnte ich es nicht abwarten……der Zylinderkopf musste runter!

Bilder demnächst. Nur soviel schon vorab: Sowohl Kopf und auch der Block haben nichts abbekommen!

Stay tuned!!!!!

Und er schont ihn nicht!!

Wieder daheim aus Viersen! Eine Wahnsinnsveranstaltung und für uns ein Hammerergebnis!

Hier vorab schon mal das Video:

Wie Ihr sicher hört: Wir haben jetzt auch eine Titelmelodie. Wie könnte es anders sein: „Was wollen wir Trinken 7 Tage lang?“

Vielen Dank an Stephan Görtz von Pullingpics und sein Team für die super Moderation und das Einspielen des Liedes. Passt!!

Nun aber zum Zug:

Nach ein paar Metern ist uns direkt die Kopfdichtung weggeflogen. Wie sich im Nachgang herausstellte lagen statt dem geplanten 1 Bar Ladedruck satte 2,8 Bar an. Das ist mal ein Wort!  Egal:

Pott oder Schrott! 😉 😉

Der Pull wurde dann nicht von der kaputten Dichtung beendet, sondern von einem Stromausfall….Arghhhh…..

63,irgendwas Meter sind für uns ein Wahnsinns Resultat!! Nicht auszudenken was mit heiler Kopfdichtung und ausreichend Strom möglich gewesen wäre.

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum mit seinem Blue Attraction zum Tagessieg.

Ein ausführlicher Bericht (Es gibt wieder Daten 😉 ) folgt die nächsten Tage.

Stay tuned!!

Eng ist gut….

..zumindest manchmal! 😉

Ach ja, in drei Tagen ist wieder Pulling angesagt!

Es gibt vorher noch etwas zu tuen:


Die Adapterflansche ab und wieder drauf mit den Reifen.

Alles kontrollieren, Öl aufs Diff und dann…..


…einfach mal freuen. 😉


Die Kotflügel mussten wir wegen der neuen Reifen schon ändern. Passt das Teil noch in den Crafter? Gemessen war es Maß auf Maß. Also lieber noch mal testen.

Aber geht die Tür noch zu?


Eng ist´s. Aber manchmal auch gut 😉

Da die Vorbereitungen soweit alle durch sind kann auch noch ein wenig am Prüfstand gebraten werden. 😉

Für den immer größer werdenden Fanclub *roflzeraptor* hier mal die Änderungen gegenüber Füchtorf:

  • neue Reifen (Giant Puller 31×15,5×15)
  • Einzelzündspulen für jeden Zylinder
  • Drehzahlmesser mit frei parametrierbarer Signalleuchte
  • Verschlauchung MAP Sensor geändert und Digitalfilter aktiviert
  • neue Klauenkupplung verbaut (kein axiales Ausrücken bei Schubbetrieb mehr)
  • gerade Antriebswelle verbaut
  • ein paar kleinere Softwareanpassungen

Das sollte es im groben und Ganzen sein.

Tipp: Mit solchem Detailwissen lässt sich am Bahnrand vortrefflich klugscheißen! 😉 😉

Wir sehen uns in Viersen

Stay tuned

 

Fe2O3

Der nächste Termin:


Wir starten aller Voraussicht nach am Samstag Mittag.

Der Schlepper ist soweit fertig, widmen wir uns dem Leistungsprüfstand.


Erstmal mit dem Hammer die Achse entrosten. Es besteht die Vermutung das die Achse nur aus tragendem Rost besteht 😉


Rost, Rost und Rost….


Irgendwo drauf müssen die Bremstrommeln ruhen….


…also fleißig Rohre zusammenfügen.

Irgendwie so.. 😉

Was noch nicht passt wird mit Schweißdraht aufgefüllt.


Die Bremstrommel werden über Pneumatikzylinder betätigt:


Anpassen:


Gar nicht mehr so viel Arbeit, dann können wir mal testen 😉

Stay tuned!

Leistungsprüfstand

Das Geheimnis ist keines mehr….. wir bauen einen Leistungsprüfstand….Konfetti!!!


Räder ab.


Die Bolzen mit Schraubensicherung einzukleben war ne Super Idee…..
….zumindest bis sie raus müssen.

Einem Inschenöör isss nichts zu schwöör!

Zwei gekonterte Muttern als Packende und schon gings….Ich bin schon ein Klötzchen 😉 😉


Das sind sie wieder, die „Styro-zu-Alu“-Flansche


Die rostigen Bremstrommeln sind auch wieder da. 😉

Ein Problem bleibt aber noch: Ist die Bremskraft -aus welchen Gründen auch immer- ungleichmäßig zerlegt es in kürzester Zeit das Differential.


Tadaaaaa! Externe Differentialsperre 😉

Bleiben nur noch ein Gestell und Halterungen für Pneumatikzylinder zu bauen…


Zwischenzeitlich musste aber auch noch die neue Zündanlage und der Tacho getestet werden. Eigentlich unspektakulär….

…. hätte da nicht irgendein Volldepp (In dem Fall ich) die Ladezeit der Spulen auf Null gesetzt….grml…. Naja war ja schnell behoben.


Trick 17 um die Zündlichtpistole verwenden zu können. Einfach eins von den „Extrem hochqualiativen“ Zündkabeln geopfert und so einen Abgriff für die Zündlichtpistole geschaffen…..

Nur was können die Spulen?


Einiges! Einfach mal die Spritmenge hochgedreht bis zum geht nicht mehr. Selbst bei Lambda 0,59 (wurde zumindest angezeigt) haben die immer noch gezündet. Mit dem alten Zündblock haben die Zylinder schon bei 0,75 ausgesetzt! Das lässt hoffen.

Testen des Drehzahlbegrenzers:

Es ging nur darum ob er sauber abregelt damit der Motor nicht so kotzt wie in Füchtorf. Daher auf zahme 5000 1/min eingestellt. Beim Pulling sinds dann 7500 1/min.

Im Gegensatz zum Fuel Cut hat das Zurücknehmen des Zündzeitpunktes den charmanten Vorteil das das Ladedruck nicht zusammen bricht. Hört man auch schön im Video.

Die Lampe neben dem Tacho wird von der Ecumaster EMU gesteuert. Damit kann ich die für alle Parameter einsetzen. (hier Drehzahl über 3000 1/min)

Später wird die wohl auf Ladedruck und Drehzahl zum losfahren eingestellt.

Stay tuned!!!

 

Fett und Rost

Fett und Rost und Rost und Fett….. Und wer darf das ganze wieder sauber machen? Der Stefan! 😉

Für alle die gerade nicht mitkommen: Es geht um die riesigen Bremstrommeln 😉


Ich wurde jetzt schon öfter gefragt wann wir denn endlich einen großen Puller aufbauen? Seid gestern Abend weiß ich: Vorerst bestimmt nicht.

Alleine um eine dusselige Bremstrommel gangbar zu machen fehlt das passende Equipment….tztztzt…..

Naja, sei´s drum, die Trommel muss runter.


Fett und Rost!!!!

Da gerade kein 70er Maulschlüssel verfügbar war bin ich ganz froh gewesen das eine Kegelrollenlagerung mit Spiel versehen ist, sprich die Mutter ist nicht angezogen.

Nur wie das dusselige Lager herausbekommen? Erstmal mit dem Hammer auf die Trommel schlagen….


…und schon fliegt das Dingen im hohen Bogen raus. Das war ja mal einfach….


Sagte ich schon: Fett und Rost?


Erstmal grob Reinemachen mit allerhand Kratz- und Reinigungswerkzeug….


Keine schlechte Fotoqualität….. die Trübung hing auch in der Maske….


Aggelärgs…..


Die Reibflächen sind damit auch vom Rost befreit. Der Rest geht im Betrieb fliegen….


Tja, solide Technik…… Etwas Hammer hier, etwas Öl da und schon ist alles wieder gängig.


Der Zusammenbau erfolgte dann mit weniger Fett. Für das bisschen was das Teil noch drehen muss wird’s wohl reichen. 😉


Sind die Teile -wofür auch immer- wieder einsatzbereit.

Wir wünschen allen Teams in Krumbach viel Spaß und natürlich auch Erfolg!

Stay tuned!

Inferno 2.0

Während in Holzheim die Trecker über die Bahn knallen steht der Schluckspecht in der Werkstatt. Die Entfernung ist uns dann aktuell doch ein wenig groß 😉

Über meinen ersten Familienurlaub…..


….hat unser Azubi den ersten Flansch schick gemacht. Es werden allerdings zwei benötigt.

Also wieder alles auf Anfang!


Kennen wir ja schon 😉 😉

Das Gussergebnis war beim ersten Versuch noch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ (Albert Einstein)

Also machen wir diesmal was anders:


Augenscheinlich war der Sand nicht fest genug. Wasserglas war genug drin, also liegt die Vermutung nahe, das nicht genug CO2 vorhanden war um dieses auszuhärten.

Also kommt jetzt mehr Gas in die Tonne. Der Verteiler (einfacher, durchbohrter Pneumatikschlauch) hat schon Platz genommen.


Abdeckung aus Lumpen.


Ungebundener Sand


Und wieder einbetten mit Wasserglas gebundenem Sand…..Kennen wir ja auch schon.


Ein alter Feuerlöscher muss als Gasgenerator herhalten. Da die Kombination von Trockeneis und einem geschlossenen Behältnis immer „etwas kritisch“ ist, erfolgt der Verschluss nur mit einem Holzpropfen.

Explodierte Stahlbehälter sind dann doch was wo selbst ich sage das mir das zu heiß ist. Und Trockeneis kann echt garstig sein, ich sprech da aus Erfahrung…. 😉


Tja, die Technik ist simpel aber fürchterlich effektiv. Das Trockeneis im Behälter sublimiert langsam zu CO2 welches dann im Fass durch den Sand strömt. That´s it!


Nach einem Tag ist mal wieder Zeit um was für die Feinstaubbelastung zu tuen.

Schnell noch markieren wer wo rein gießt und—–>INFERNO


Man muss einfach leicht einen an der Reibe haben…. 😉


Nach wenigen Sekunden ist auch diesmal der Spaß wieder vorbei und es heißt warten.


Na das sieht schon deutlich besser aus….

Peeling:


Man erkennt sogar die Klebebandstreifen im Guss. Das hat was…


Angüsse ab….


…und auf die Fräse mit dem Teil.


Seite 1 fertig.


Seite 2 auch.

Mal anprobieren:


Passt!

Nähern wir uns des Rätsels Lösung? Das Ding von dem ich nicht sage wo für es ist kommt an die LKW-Achse von er ich nicht sage wofür sie ist…..Amazing 😉

Kettenräder vom Teilezulieferer mit dem „M“

Und in bearbeitet.

So solls mal werden:


Was das nur wird? Muahahahaha 😉

Unterdessen macht sich Alex Spaß mit der Tachohalterung:


Voll Billett und so…..

Etwas übertrieben vielleicht….ABER GEIL!


Die Gewinde (M22x2) an den Radnaben sind etwas vergriesgnaddelt….


….Schneidglocke basteln…


…..nachschneiden…..


…Fertisch!

Und damit endet auch dieser Beitrag.

Wie immer:

Stay tuned!

Schuckspecht

Wieder geht’s weiter!


Alex passt den Kotflügel für die breiteren Schluffen an.

Tja, aus dem mittleren Segment muss was raus geschnitten werden.

Nun isses halt ein Schuckspecht:


Die neuen Teile für die Klauenkupplung und den Reverser sind auch fertig.


Alles demontieren….


…und sofort das Montagewerkzeug einstecken damit sich die Scheiben nicht verschieben können. 😉 Aus Fehlern lernt man…


Uuuuups..so kam das Teil aus dem Schlepper…. Habe ich etwa Schraubensicherung vergessen? Das hätte auch mit richtig Bruch enden können…tztztz….


Die Zahnräder sahen alle noch soweit gut aus. Also alles reinigen, die neue Welle einbauen….


…mit(!) Schraubensicherung!

Tadaaaa:


Doch was sehen meine Äuglein denn da????


Die Welle auf der die Kupplungsscheiben sitzen hat´s mal geschmeidig verdreht….

Ai Caramba!

Wir reden hier immerhin von vergütetem Stahl und „nur“ Motordrehmoment. Vermutlich ist irgendwie beim Einkuppeln ein Stoß entstanden, anders kann ich mir das nicht erklären.

Also Stefan: Nächstes mal sanfter einkuppeln 😉 😉


Die alte und die neue Achse.


Damit sich nichts verzieht: Steckschweißungen.


Fertig. Jetzt noch die andere Seite.

Teile reinigen:

Und wieder zusammen bauen.


Schaltet sich schon wesentlich angenehmer und eiern tut auch nichts mehr. Mission erfüllt.


Einen Drehzahlmesser soll der Specht bekommen. „Nach Gehör“ ist dann doch murx 😉


Durch die Änderungen am Kotflügel muss auch eine neue Laptopbox her.


Die Verschlauchung des Ladedrucksensors und Spritreglers ist nun auch geändert. In der Zuleitung zum MAP-Sensor steckt noch ein Stück dünner Pneumatikschlauch zur Dämpfung der Luftsäule. Voll Physik und so… 😉


Reifen drauf……


Damit ist der Schuckspecht wieder Einsatzbereit.

Gerne würden wir nächsten Samstag in Anholt fahren, nur leider bin ich da noch im Urlaub…man kann halt nicht alles haben. Viersen ist aber nach wie vor fest im Blick!

Stay tuned!

Rosaroter Traum

Nachdem in Volkmarst von „Der Gerät“ bewiesen wurde das ein Turbo VR6 nicht die verkehrteste Idee ist geht’s hier am Schluckspecht weiter.


Die Achse wurde auf das Wesentliche reduziert……


…und inspiziert…. Alles tutti.

Wie angekündigt, werden die beiden einfachsten *rofl* Teile neu gefertigt damit der Gang nicht mehr rausfliegen kann:


Im Gegensatz zum ersten Teil wird die Nabe nicht verschweißt, sondern verklebt. Bei einer überschlägigen Rechnung was die Verklebung hält kam ein Ergebnis mit so vielen Stellen vor(!) dem Komma raus….das muss einfach halten 😉

Und eine Presspassung ist das auch noch….

Im Gegensatz zum Verschweißen verzieht sich beim Kleben natürlich nichts…


Erstes Teil fertig.

Kommen wir zu einem rosaroten Traum. Wofür das ganze später ist verrate ich noch nicht….. muhahaha….wohl aber was da so passiert.


Zunächst werden ein paar Platten extrudiertes Polystyrol aufeinander geklebt. Styropor wäre besser, ist aber gerade nicht zur Hand gewesen 😉


Mittels handelsüblichem Feinmechanikerwerkzeugs entsteht zum einen eine riesen Sauerei, zum anderen ein zurecht gestutzter Klotz.

Der muss nun noch weiter in Form gebracht werden…


…wofür dieses Hilfswerkzeug gebaut wird.

Klotz drauf….


…und mit einem heißen Draht den ersten Schnitt gemacht.


Ein Polygon mit n gegen Unendlich vielen Ecken weicht nur infinitesimal vom Kreis ab!

Ist klar, oder?

Oder einfacher: Mit ein paar Schritten entsteht sowas ähnliches wie ein rotationssymmetrischer Körper 😉


Damit das ganze nicht ganz so massiv ist:

Loch rein:


Mit so einem heißen Draht kann man schon was zaubern…..


Mit einer Schleifspindel aber auch. 😉

Angüsse drauf:

AHA! Das ganze wird ein „Lost Foam“-Gußteil.

Im kleinen Maßstab hab ich das schon mal für andere Teile angewendet, das hier ist aber dann doch ein wenig größer 😉

Ob man das Teil (wofür auch immer es sein mag) so fertigen muss sei mal dahin gestellt. Soll unser Azubi aber auch mal was anderes lernen dacht ich mir…

Hier unser Sandbehältnis:


Ausgefeilteste Prozesstechnik steht parat.


Hier weiche ich von dem normalen Loast Foam Verfahren ab. Normalerweise wird ungebundener Sand verwendet. Das geht aber auch nur wenn man das Schaummodell so sehr einschlichtet das es die kurze Zeit von „Schaum verdampft“ bis „Alu da“ übersteht. In Ermangelung geeigneter Schlichte wird der Sand mit Natronwasserglas gebunden.

Die beiden Hauptakteure stehen parat: Das Wasserglas und Trockeneis.


Das Trockeneis wird in Papier eingewickelt….


…und unten in die Tonne gelegt.

Wasserglas härtet nämlich unter CO2 Begasung aus.

Dann wird das Modell mit Sand/Wasserglas-Mischung eingepackt….


…und festgestampft. Durch die Papiereinhüllung sublimiert das Trockeneis verzögert zu CO2 und steigt dann durch den Sand auf und härtet ihn aus. Genügend Trockeneispakete sollten drin sein.

So der Plan.

ZEITSPRUNG um einen Tag:


Der Sand ist merklich hart, das Trockeneis weg (keine kalten Stellen mehr 😉 ).

Man achte auch hier wieder auf die Prozesstechnik 😉 😉


SCHWATT RUTT

Ca. 20Kg Alu entfachen ein feinstaubarmes Inferno. Polystyrol und flüssiges Alu sind keine Freunde 😉


Kaum ein paar Sekunden später ist der Zauber auch schon wieder vorbei.


Kaum ein paar Stunden später muss die Tonne entleert werden….


…um dieses Formschöne „Etwas“ freizulegen. Nach etwas gekloppe mit dem Hammer und einer Peelingkur in der Strahlkabine siehts so aus:


Nicht so schlecht, aber auch nicht so super. Scheinbar war die Sandfestigkeit noch nicht ausreichend. Das Alu hat sich teils eigene Wege gesucht. Eventuell doch zu wenig Trockeneis?

Verwendenden kann man das Dingensbummens aber.

Einen Versuch haben wir ja auch noch, es werden eh zwei benötigt….. 😉

Von daher:

Stay tuned!

Fette Schluffen…zu fett…

Wie nutzt man Brückentage? Richtig, am besten richtig. 😉

Alex hat beim örtlichen Rundgummiaufzieher die neuen „Giant Puller“ abgeholt:


Was für Walzen….

Die Freude über die neue Optik währte nicht lange:


Die Dinger sind ja auch viel breiter als die Alten…*grml*


Also frisch ans Werk. Die Kotflügel müssen weiter nach innen!


So sieht es schon besser aus… Noch ein wenig provisorisch festgemacht, aber das wird noch… 😉

Mit Spannung hab ich die Antriebswelle inklusive Klauenkupplung ausgebaut. Ein paar Späne sind drin. Das waren mal die Kanten der Kupplung. Die sind nun nämlich rund. 😉

Eine Sache hab ich nicht bedacht: Geht bei voller Fahrt mal der Motor aus oder bricht nur die Leistung zusammen, so drehen die Räder weiter und schieben über die Schrägen die Kupplung auseinander. Das ist murx. Da muss noch mal umkonstruieren.

Die Antriebswelle hatte sich bereits beim Schweißen verzogen und einen leichten Schlag. Also kommt die auch neu. Irgendwie scheint sich die im Betrieb unter hoher Drehzahl durchzubiegen und auf Tuchfühlung mit dem Wellenschutzrohr zu gehen:


Also beim Einbau Fett dran. 😉


Die Kette der Kettenkupplung war wohl mit Fett gefüllt…. war….. 😉

Andere Baustelle. Dieses Feinmechanikerwerkzeug hats nicht überlebt:

Was gröberes muss her:


Aber wofür?
(Achja, kann nicht nur Thor seinen Hammer heben? Wer bin ich?  😉 )


Wer kennt die Achse noch?


Was das werden soll? Da lass ich euch noch ein wenig im Dunkeln! Harharhar…..

Stay tuned!!!

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