Fahr Specht!!! Fahr!!!

Frohes Neues!

Die Hände sind über Sylvester dran geblieben…mehr oder minder wenigstens. Aber das ist ne andere Geschichte. 😉

Da war doch noch was mit einem Anlasser


Dem hier.

Eine Drehmomentstütze, einem Griff und etwas provisorischer(!) Verkabelung später….


…konnte tatsächlich getestet werden. Kurz und knapp: Scheint alles wunderbar zu gehen. Vor allem hat Alex immer noch eine Hand frei um dem Spechtikus mit Sprühreiniger Beine zu machen 😉

Aprospos Beine machen……


…nein, ich habe nicht den Verstand verloren und das Alu ist mir auch nicht ausgegangen. Es handelt sich um ein MockUp der Zusatzeinspritzung um die Position festzulegen.

Derweil baut Alex den rechten Reifen ab und den Außenplaneten auseinander….

…um alles wieder mit einem neuen Teil….


…zu montieren. Auf dem Bohrwerk nistet sich ein Getriebemotor ein:


Was bauen wir da nur was bauen wir da nur??????

Trommelwirbel!!!!

Einen Zusatzantrieb damit wir den Specht nicht ständig schieben müssen 😉 😉


Erstmal nur provisorisch um zu testen ob das „Motörchen“ den Specht auch bewegt.


Und das tut er sehr beeindruckend. Hätt ich nicht gedacht.

Damit kann der Antrieb auch richtig konstruiert werden. Immerhin muss der Motor ganz easy innerhalb von Sekunden abgebaut werden können. Wir werden sehen.

Anderes Thema….


…unsere Bruchstelle (das „Soll“ lass ich mal weg 😉 ) in der Ladeluftverrohrung. Der ganze Shice kommt weg. Damit der Lader nicht gegen eine Wand fährt wenn die Drosselklappe schließt brauchen wir noch ein PopOff.

Ihr wisst schon, diese Dinger hier.

Also flugs in der elektronischen Bucht eins aus dem Reich der Mitte bestellt…


…und natürlich demontiert.

Normalerweise werden die Dinger von einer schwachen Feder und dem Druck hinter(!) der Drosselklappe zu gehalten. Schließt die Drosselklappe abrupt, so zieht der entstehende Unterdruck das PopOff auf. Soweit so gut.

Stellt der Motor jetzt aber schlagartig ab ohne das die Drosselklappe schließt—>Kacke.

Im Zuge der Simplifizierung (warum ist das Wort so kompliziert? 😉 ) soll nur die Feder zu halten.

Ratet mal!  Richtig, die ist viel zu schwach.

Also flugs zwei Ventilfedern ausm VR6 genommen, Mathetik gemacht und dann so lange abgeschliffen das das passt:


Wer bei dem Dingen die letzte Schraube rausdreht tut mir jetzt schon leid 😉

Tja, jetzt heißt es Abschied nehmen vom alten Spechtdesign! *schnüff*

Alles kommt auseinander!

Als erstes fliegt die Elektrik runter


Kiste leer


Kiste halb voll


…Kiste ganz voll. 😉


Noch alles an Ort und Stelle.


Aber nicht mehr lange.

Damit das:


Nicht mehr passiert, muss dass:


Zu gemacht werden mit dem:


Gähn…… 😉

Damit endet nun auch ganz unerwartet dieser Beitrag.

Stay tuned!!!!

 

Planetengulasch zum Jahresende

Sodale….der definitiv letzte Beitrag für dieses Jahr….

Nach soviel Besinnlichkeit, Fressen und Saufen muss mal was produktives gemacht werden:


Die Listen (Jaja, Kontrollfreak 😉 ) und Zeichnungen liegen bereit.


Das Christkind Uwe hat uns eine Magnetfolie für unseren Transporter da gelassen. Danke dafür!


Und der Specht hat seine Parkposition auch erreicht und die Anschnallzeichen sind auch erloschen.


Die Beschriftung muss leider weichen…


… damit Alex den Kotflügel richten und verstärken kann.


Alles noch mal verschweißen, hier und da ein wenig drauf modellieren. Der Specht soll sich ja vom hässlichen Vogel in einen schönen Schwan verwandeln. Ein richtig bitterböser Schwanizeraptor…*harharhar*


Derweil wird an den Serienanlasser ein Planetengetriebe angeflanscht. Ich habe bitterböse Anrufe von Alex seinem Rückendoktor bekommen…daher muss das alles leichter….. 😉

Jetzt bitte bereit machen, es wird gleich dämlich…..


Noch glänzt das Teil im dezemberlichen Sonnenschein….

Es kam mir eh schon komisch vor…alles lief wie geschnitten Brot, alles funktionierte und passte einfach zu gut.


Fertig zum Testen.

Testen deshalb, weil Stefan die Übersetzung von Ritzel auf Zahnkranz beim Serienmotor einfach mal auf 1:25 geschätzt, ein entsprechendes Getriebe besorgt hat und damit total daneben lag. Original ist nämlich 1:13.
Der Anlasser drehte…sagen wir mal…gemächlich. Ob das reicht?

Das war jetzt noch nicht die dämliche Stelle, die kommt noch 😉


Hier noch mal der Vergleich. Vorne handlich und leicht, hinten…..NAJA…zumindest kraftvoll.

Also Strom auf den Specht, Leerlauf rein und Starter vor. Etwas Sprühreiniger in den Turbo und los.

Geil…geht super… Mit einer Hand zu halten, dreht den Motor sauber durch und nach ein paar Umdrehungen war er an….. *huiii*

Gleich noch mal testen….Geht ja echt! SUPER!!!!

Und noch einmal……Ein lautes Krachen im Planetengetriebe! SUPER….Scheiße!!!

So hört sich das also an wenn mehrere Stunden Arbeit im Arsch sind…Cool!

Und so sieht es aus:


Tja, was war passiert?


Die Passfeder und die 16er Welle hat es total zergnoddert….


Die Zahnräder auch…. *grml*

Wie komm ich auch auf die Idee so ein Pisselgetriebe zu verwenden? Was ist los? Über die Feiertage dumm geworden? Ahhhhh….

Rumms Bumms:


Als hätte ich es geahnt: Fettes Getriebe in 1:15


Der Test steht noch aus. Der Tag war einfach zu kurz. 😉


Während ich nichts besseres zu tuen hatte als Getriebe zu frittieren, hat Alex eine Führung für den Gurt gebaut. Damit sollte der nicht überall in der Gegend rumfliegen und auch nicht mehr so leicht von den Schultern rutschen!

Eine Sache musste 2018 aber noch geklärt werden:

Wie sieht es in den Aussenplaneten aus?

Und da kann man nur sagen: Super geil! Kein unnormaler Verschleiß trotz ungehärtetem Sonnenrad. Tja, kann ich doch Planetengetriebe 😉 😉

Mit diesem Knüller wünscht das Team Schluckspecht einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Und nicht vergessen: Nur zugelassenes Feuerwerk ist gutes Feuerwerk!!!!

Stay tuned!!!!!

Weihnachtsplanungen

So, alle Jahre wieder steht das Fest der Liebe vor der Tür! In der turbulenten Vorweihnachtszeit ist nicht so viel am Specht passiert. Genau genommen gar nichts. 😉

Dafür gehen die Planungen gut voran:


Ein neues Bremspedal. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen zwei Gussteile einzusetzen…. 😉


Auch das Kupplungspedal wird neu gemacht. Wer in Schlechtenwegen dabei war, wird wissen warum…*grml*

Mehr Sprit muss in den Motor! Vermutlich werden die neuen Nockenwellen deutlich mehr Luft in die Zylinder lassen. Damit die „normalen“ Düsen da noch mitkommen bekommt die Ladeluft direkt ne Portion Alk verpasst….zumindest bei hohen Drehzahlen und Drücken.


Damit stehen dann 8x 2200ml/min zur Verfügung. Wenn das alles verbrennt wird’s richtig böse 😉 😉

Neben dem Schluckspecht gibt es aber noch ein anderes Wahnsinnsprojekt. Das läuft zwar nur nebenbei, hat aber Potential richtig cool zu werden……


Dieses Lehrstück an Drehfertigkeit gehört zu besagtem Projekt… 😉

Mehr verrate ich noch nicht…..*harharhar*

Bleibt nur noch eine wichtige Sache:

Allen Gardenpullern, Pullingverrückten, Fans, Unterstützern und natürlich der DTTO wünscht das Team Schluckspecht ein besinnliches Weihnachtsfest!

(Das mit dem guten Rutsch lasse ich noch mal weg. Eventuell finden wir vorher noch Zeit um am Specht zu schrauben 😉 )

Achja, 3 Pakete erreichten mich:

Dazu sage ich erstmal nichts 😉 😉

Stay tuned!!!!

MoDerNiStäBre fertig!

Vor Weihnachten sollte der Motor noch fertig werden. Check…..

Also fangen wir mal an:


Mit dem hoch spezialisierten Stücksken Stahl (wir berichteten) und ner Menge Pfuschband wurde der Abstand vom Ventil zum Nockengrundkreis ermittelt.


Die Tassenstößel wurden sodann beschriftet. Ordnung muss sein!


Messen der Höhe mit eingebautem Distanzstück. Wieder einmal zeigte sich das man die Sinne beieinander haben sollte. 😉

Bei einigen Stößeln ging das Distanzstück nicht komplett über den Stift. *grml* Also nacharbeiten.


In Reih und Glied fertig….


…zum Schleifen.


Ventilspiel soll später mal 0,2mm sein. Ich habs erstmal auf 0,1-0,15mm geschliffen. Vermutlich wird sich der Ventiltrieb noch ein wenig einarbeiten. Außerdem ist wegschleifen viel einfacher als draufschleifen 😉

Parallel dazu…..


…gings auch am Block weiter. Muttern wieder runter.


Mit reichlich ARP Schraubenflutschi einstreichen….


… und in 3 gleichmäßigen Schritten anziehen. So simpel, so langweilig 😉


Das gleiche Spiel bei den Pleuels.


Schrauben—> fest!


Alex flanscht die nagelneue Ölpumpe an. Ich bin ja echt mal gespannt wie viel Druck die bringt.


Die Dichtflächen werden sauber gekratzt, mit Dichtmittel bestrichen und dann mit dem Flansch verschraubt. *gähn*


Höchste Zeit den Kopf zu komplettieren.

Tassen rein, Nockenwelle drüber, Ferrrtisch. (Gibt’s auch von Maggi  😉 )


Das ganze alte Geraffel an Steuerketten, Gleitschienen etc. ist direkt mal raus geflogen. Hier die neuen Teile.


Eine erste Anprobe.

Reifliche Überlegungen führten zu der Einsicht, dass es schlauer ist erst den Kopf zu montieren.


Der geneigte Leser hat es sicherlich sofort gemerkt: Die noch fehlenden Kolben sind mittlerweile auch drin. Dazu gibt es keine Bilder

Nur soviel: WAS EIN SCHEISS!

Direkt noch zwei Ölabstreifringe zerstört. Wie kann man die Dinger nur aus so einem drecksbrüchigem Material machen? Naja, jetzt haben sie ja verloren.


Stehbolzen aus dem Hause ARP.


Die dünnste verfügbare Metalldichtung. Wir brauchen Verdichtung bis es quietscht 😉


Der Einbau erfolgt bei Zylinder 1 auf OT. Aus diesem Grunde wird das Nockenwellenlineal eingesetzt.


Wieder reichlich Schmiergedöns an Schrauben und Muttern…


…und dann in der richtigen Reihenfolge auf 110Nm anziehen. Das ist ein ganz schöner Bumms. Meine Fresse. Die serienmäßigen Schrauben fangen da längst an zu fließen, zumal die ARP Muttern eine geringere Steigung haben. Da kommt Vorspannung zusammen 😉 😉


Dann kanns auch schon mit dem Nockenwellenantrieb weiter gehen. Der Reparaturleitfaden ist hier mal wieder Gold wert.


Deckel drauf.


Um wirklich sicher zu sein das auch alles passt: Ventilspiel prüfen!

Ventildeckel drauf.


Ölwanne drunter.


Einfach schön wie er da so steht. Also ich für meinen Teil bin gespannt wie ein Flitzebogen was das Teil in seinem zweiten Leben so zu Leisten vermag 😉

Wie geht’s jetzt weiter? Der Specht wird demontiert und zum lackieren vorbereitet. Es bleibt also spannend…..

Stay tuned!!!!

Arbeiten mit Köpfchen!

Der Winter naht…es beginnt die besinnliche Zeit…..genau richtig um den Motor zusammen zu bauen. 😉

So beginnt es nun.

Die letzten Tage reiften die Bedenken über den Zwickelverschleiß im Zylinder zu echten Sorgen. Mal angenommen der Motor hätte nie die Sporen bekommen und die neuen Pleuel sind auch nur minimalst länger als die alten. Wenn wir den dann wirklich bis Ultimo drehen lassen und die Kolbenringe nur ein paar Zehntel höher kommen als im ersten Leben des Motors—-> Alles Schrott!

Also: Geradeschleifer


Feine Schmirgelrolle drauf…

…und vorsichtig die Kante weggeschliffen. Aber wirklich nur die Kante.

Da können die Kolbenringe im falle des Falles ganz geschmeidig drüber gleiten.

Damit ist die Bearbeitung des Blocks abgeschlossen. Es geht an den Zusammenbau!


Alles reinigen……


….reinigen, reinigen…..


…damit die Hauptlager schön Platz nehmen können.


ARP Stehbolzen. Arschteuer aber millionenfach bewährt.

„Die Kurbelwelle…..sie alles zu knechten…“ oder so…..

Schön! Anlaufscheiben nicht vergessen 😉

Damit wird es zum ersten mal an diesem Tag total dämlich. Kontrollfreak Stefan hat an alles gedacht, natürlich nicht daran das Spezialschrauben auch Spezialwerkzeug brauchen…..*grml*
Also erstmal nur handfest anziehen damit wir weiter machen können.


Alex ärgert sich mit den Clips der Kolbenbolzen rum. Die Dinger sind echt shice rein zu fummeln…

In zahlreichen Internetforen (die Wissensquelle *roflzeraptor* schlechthin) wird immer wieder geschrieben das einige Stahlpleuel nicht durch die 81mm Kolbenbohrung passen.

Also testen….

Shit, passt nicht….

Die Erleichterung stellte sich dann doch sehr schnell ein. Das montierte Pleuel passt nicht. Ohne den Pleuellagerdeckel geht es. Puuhhhhhh 😉


Also fleißig weiter montieren.


Die Bohrungen werden nochmal -richtig- gereinigt.


Und schwups ist der erste Kolben drin. Ganz einfach……DENKSTE!

Die Kolbenringe werden mit dem  Spannband zusammen gezogen und der Kolben dann mit leichten Schlägen  in den Zylinder getrieben.


Zack. Der Ölabstreifring ist im Arsch! Kacke am Stock!

Nachdem der Ärger verraucht war weiter zum nächsten Kolben:

Zack. Der zweite Ölabstreifring im Arsch! Kacke am Stock ins Quadrat gesetzt.

Jaja, ein Kolbenspannband funktioniert nicht bei schrägen Zylinderbohrungen….Jaja…..


Also werden die Mistdinger von Hand eingesetzt.


Stückchen für Stückchen eintreiben. Immer wieder die Kolbenringe mit der Hand eindrücken und es geht.


Fertig! Zumindest bis auf die beiden kaputten Kolben.

Sieht gut aus, oder? Naaaaa…..wer sieht es?

Alle Kolben sind verkehrt herum eingebaut!

Kacke am Stock!

Ich hasse es! Alles wieder raus und von vorne! Scheiße!


So gesehen hab ich diesen Tag 8 Kolben eingebaut und zwei Zylinder sind immer noch leer. Das musste bei einem 6 Zylinder erstmal schaffen……. 😉

Themenwechesel:

Kopfmontage


Alle Ventile rein.


Ordentliche, neue Federn rein…..


..und der Chinafederspanner ist auch wieder am Start. 😉


Nachteil der Tassenstößel: Es geht echt fummelig zu beim Einbau der Ventilkeile. Mit etwas fluchen geht aber auch das. 😉


Nur wie jetzt das Ventilspiel festlegen? Zur Erinnerung: Die Hydros fliegen raus, nix automatischer Ventilspielausgleich.

Denk, denk denk, grübel, grübel, grübel…


Wenn nach soviel Denkerei sowas bei rum kommt, dann ist es nicht einfach ein Stücksken Stahl mit Draht dran, sondern ein Hyperventilspieleinstellwerkzeug.


Die Funktion ist so einfach wie genial…..also eigentlich nur einfach. 😉

Das Stücksken Stahl ist etwas kürzer als die Distanz von Ventil zu Nockengrundkreis. Mit Fühlerlehrenband (vulg. Pfuschband) kann man jetzt genau den Abstand herausfinden. Manchmal schäme ich mich dafür das ich für solche Lösungen echt lange nachdenken muss. 😉 😉

Damit ist dann auch der Höhepunkt im Spannungsbogen dieses Beitrages erreicht.


Der zerdepperte Ölnebelabscheider mit Cyanacrylatkleber gefügt. (Mit Sekundenkleber zusammen gebappt 😉 😉 )


Alublech anreißen und ausschnippeln.


Geiles Duplikat! Aufwändige Strömungssimulationen ergaben genau dieses Design….

Oder stand ne Schukosteckdose Pate? Wer weiß?

Achja, man kann auch Polyamid sandstrahlen.


Und schon eingeklebt.

Zeitsprung.


Eine neue Dichtung muss rein.


Und schon ist der Ventildeckel wieder einbaufertig.

Zum Ausklingen des Beitrags:


Ölwanne in RAL9005.

Stay tuned!!!

Schwarzarbeit

Nachdem Kevin uns netterweise auf Pullingworld bekannt gemacht hat, haben wir mit dem Beitragsthema auch die volle Aufmerksamkeit des Finanzamtes und des Zolls. 😉

Bringt nur nichts….hier geht’s nicht(!) ums „steueroptimierte“ Arbeiten….

….sondern um richtig gimmeligen, schwarzen Dreck.


Soviel Kohle…. das muss weg. Also ordentlich aufrüsten:


Jede Menge Antidreck 😉 Mit etwas Mühe und einem Kleinteilereiniger…


…ein ganz geiles Ergebnis…


Alex baut derweil die Kolben auseinander und säubert, säubert säubert….

Dann geht’s dem Block an den Kragen


Der steht traurig in der Ecke rum, noch ganz staubig vom Schleifen…

Uuuups…. richtig, der Kopf wurde geplant. Schande über mein Haupt, es gibt keine Bilder. 0,1mm und er war plan. Bild nicht nötig.

Vor dem Säubern muss aber noch mal Dreck gemacht werden… 😉


Mit diesem hoch spezialisierten Werkzeug *rofl* sollen die Zylinder gehont *roflzeraptor* werden…. Na sagen wir mal so, wir machen Kratzer auf die Laufbahn damit das Öl besser hält. 😉


Honöl aus der blauen Dose…


Man beachte den Zwickelverschleiß. (Bis vor ein paar Tagen wusste ich nicht mal was das ist) Normalerweise müsste man den Block bohren. Da beim Pulling aber nichts normal ist—> Nö 😉

Da ja auch die original Kolben mit den original Ringen wieder reinkommen wird’s wohl gehen.


Einmal sauber bitte!

„Auf einen groben Klotz….


….gehört ein grober Keil!“


Stellenweise doch recht mitgenommen.


Nach einiger Zeit kann man mit dem Ergebnis dann doch sehr zufrieden sein. Besonders weil man weiß das bei Methanol als Sprit und ständigen Ölwechseln kein Dreck im Motor entsteht.


Schnell noch die M11 (klar, hat man immer da) von den Kopfschrauben nachgeschnitten. Dann kann man die Stehbolzen später problemlos einschrauben.

Letzte Saison hatte der Motor unter „Volldruck“ ein klitzekleines bisschen Ölverlust. Auf obigem Foto erkennt man ganz oben die Ölbohrung die den Kopf mit dem Block verbindet. Da hats auch das Öl rausgehauen.

Die Kassners haben uns dann empfohlen ein Röhrchen einzusetzen. Wenn der Kopf mal ein wenig abhebt, bleibt trotzdem alles dicht. Dafür war dann doch etwas wenig Platz. So war die nächste Überlegung einen O-Ring mit dicker Schnur zu verwenden. In einer entsprechenden Senkung könnte der mehrere Zehntel Spalt ausgleichen.


Dann mal die neue Kopfdichtung zu Rate gezogen und entschieden: Der Kopf hebt einfach nicht mehr ab. Basta 😉

Die neuen Stehbolzen sollen eigentlich alles an Ort und Stelle halten.


Schwarzarbeit die zweite. Der Bereich an dem der Motorhalter sitzt wurde vorab gepinselt.

Weiter geht’s an den Kolben. Und wieder wird es professionell 😉

Es besteht die Sorge, dass die Kolben durch die dünnere Kopfdichtung am Kopf anschlagen können. Das das zu Gulasch führt brauch ich nicht erwähnen. Also ein paar zehntel runter.

Jetzt könnte man eine Schleifvorrichtung bauen und einen riesen Aufriss veranstalten… aber nö!


Leicht einspannen….


… mit der Bügelsäge Tiefenmarkierungen sägen….


… und am Bandschleifer bis zu diesen schleifen.


Tadaaaaaaa…. 😉


Alex ist immer noch am säubern, säubern, säubern…

Besonders geil: Der Ventildeckel.


Zwar ein Bild der verschwommenen Art, aber man kann wohl deutlich sehen was da ein Schmodder drin ist.


Die Gummidichtung ist (Zitat) „am knistern“ 😉

An der Stelle mal ein Lob auf das Internet! Flugs vor den Rechner gesetzt, in der elektronischen Bucht vorbei geguckt und geschrien: „Alex, kannste rausreißen, hab ne neue bestellt!“

Geil, oder? Früher hätte man dafür kilometerweit zu irgendeinem Teileaugust fahren müssen….

So sieht das aus wenn man 1000 Volt in den Armen hat aber die Birne im Kopf trotzdem nicht leuchtet:


Alex meinte das das Teil bricht….
Stefan nahm den Hammer und es brach… 😉

Naja, so kommen wir wenigstens an den Gimmel in der Gehäuseentlüftung. Mal sehen, ich denke es wird später einfach ein Alublech eingesetzt.


Die Ölwanne war auch so ein Trauerspiel. Da hat wohl Mister Pfusch persönlich geschraubt. Anstatt ein paar Euro für ne neue Dichtung auszugeben…..

„Silikon macht das schon, wenns mit Silikon nichts wird, wird’s mit Acryl verschmiert“

Messer, Drahtzopfbürste und Sandstrahlen….


Fertig zum Pulverbeschichten.


Schwarzarbeit die dritte…

Ventile einschleifen!


Erste zaghafte Versuche…


…brachten schon recht brauchbare Ergebnisse.

Da Faulheit die Triebfeder fast jeder Innovation ist, wurde das Verfahren etwas beschleunigt.


Dieser graue Knubbel im Bohrfutter wandelt die Drehbewegung in eine HinundHerbewegung am Saugnapf um…..coole Sache.


Das sieht doch echt mal cool aus…..

Sascha Mecking hatte mir mehrfach gesagt: „Mach das Stoßspiel der Kolbenringe groß!“

Ok, mach ich 😉


1mm soll weg…


…und kommt weg.


Dann können die Kolben auch wieder zusammen gesetzt werden.


Einfach schön 😉

Zum langsamen Ausklingen dieses Beitrags:


Kurbelwelle.

Stay tuned!!!!

Ventilschliff in 3 Akten

Zeit um neben der thermischen Stabilität der Ventile auch noch die mechanische zu schwächen. 😉
Leicht, leichter, mechanischer Ventiltrieb. Die Tassenstößel von FCP sind schon da. Außerdem noch merkwürdige Schleifscheiben?!?!?!

Richtig, der Wahnsinn geht weiter. 😉

Ventilschleifen Akt 1


Mittels dieser sinnreichen Anordnung soll eine Mulde von unten in die Ventile geschliffen werden.


Dabei wird die Schleifbewegung mit Drehbewegung der Ventile überlagert. Klingt einfach, ist es auch…..oder???? Warten wir´s ab.


Eine Zwischenbilanz. Etwas warm……


Vorher


Nachher. Über 9% weniger am Einlassventil.

Was so einfach klingt……


…ist dann doch wieder etwas komplexer. *grml*

Der Geradeschleifer kocht ab. Gefühlt hatte der nach ein paar Ventilen um die 100°C. Der schlaue Ingenieur packt darum kiloweise Trockeneis mit -78°C drauf.

100°C-78°C macht 22°C. Das ist nicht nur Zimmertemperatur sondern auch total SCHLAU!!! 😉

Zack…… Schleifer im Arsch…. Lager fest. Das wahr wohl auch der Grund für die abnormale Erwärmung…..

Also erstmal was anderes machen:


Ölwanne ab und Kolben raus.


Auch hier: Ordnung halten!


Die Kolbenringe passten zum Rest des Motors: Gammel und Schmodder!


Zylinder alle leer!

Ventilschleifen Akt 2

Mit den neuen Lagern im Schleifer waren die Einlassventile ruck zuck fertig geschliffen. Auf geht’s an die Auslassventile. Die sind auch viel zu schwer 😉

Der Aufbau ist bekannt. Dieses mal direkt mit Kühlung….schlau ist schlau….


Was ein Scheiß! Die Auslassventile sind aus warmfestem Stahl. Irgend so ein Chrom-Mangan-Nickel-Wahnsinnswerkstoff….. ÄTZEND!

Mal so kurz zusammen gefasst:

Die Dinger sind so zäh zu schleifen, dass sich erstmal gar nichts tut. Werden die Ventile dann richtig heiß beginnt auf einmal der Materialabtrag. Nur Glühen sollten die Ventile auch wieder nicht. Die Schleifscheibe findet diese Temperaturorgie auch nur so mittelgut—> Knallepeng, fliegt eine nach der anderen auseinander. *grml*


Auch nur so eine semioptimale Lösung. Macht aber alles nichts….

…. der Geradeschleifer ist nach zwei Ventilen…naaaa…was? Richtig, im Arsch!

Diesmal kam die Elektronik wohl nicht mit dem Trockeneis klar. (Irgendwie kribbelte auch der ganze Maschinentisch beim Anpacken, keine Ahnung 😉 )

Erst mal was anderes machen:


Mit so einer Kolbenringzange geht das mit den Kolbenringen echt gut 😉 Ganz ohne Brechen oder so.


Wieder Ordnung!


Der Frost verrät es: Trockeneisgestrahlt 😉

Ventilschleifen Akt 3

Nachdem Alex den Schleifer wieder hin bekommen hat musste die scheiß Ventile endlich fertig werden. Sowas lässt mir dann keine Ruhe!


Bekanntes Setup


Schleifscheibenabrichter


Schruppwerkzeug

Um Schleifscheiben und Schleifer zu entlasten wurde nach Augenmaß mit dem Hartmetallfrässtift vorgearbeitet…..


…und nur noch der Rest geschliffen.

FERTIG!!!!!


Endlich…..Schnauze gestrichen voll….


Nur was hat es gebracht?


Vorher


Nachher. Ich denke das hat sich gelohnt….rede ich mir zumindest ein 😉

So viel Aufregung! Daher:


Seitlicher Halter für den Motorständer. Das zieht einen wieder runter 😉

Stay tuned!!!!!

 

 

Modernistäbre

Weiter geht’s mit dem Motor der nicht ständig brennt.

Erst mal ein kleiner Überblick was gemacht werden soll:

  • Stahlpleuel
  • verstärkte Pleuel und Hauptlager
  • scharfe Nockenwelle
  • mechanischer Ventiltrieb
  • Ventiltrieb erleichtern und stärkere Federn
  • Kopfdichtung aus Metall inklusive Verdichtungserhöhung
  • Stehbolzen für Kopf und Hauptlagerböcke
  • Verschleißteile neu (Ölpumpe, Steuerketten usw.)

Das ist im groben und ganzen der Fahrplan. Das Motorsetup als solches bleibt bestehen. Der Lader macht mehr als genug Wind und auch die Steuerung inklusive Düsen etc. hat sich bestens bewährt.

Nur zur Erinnerung: Wir bauen den Reservemotor auf, nicht den aus dem Specht!


Die Kiste mit Teilen/Werkzeug füllt sich beständig.

Also auf ans Werk!


Kopfdeckel ab…..


…und Kerzen raus. Das nenn ich  mal Hai Pärformanze! Ai Caramba!

Der Motor hat noch gelaufen?


Auch nett! Damit hat sich die Steuerkette direkt fürs Altmetall qualifiziert. 😉

Dann mal Kopf hoch….und runter damit.

Kohleausstieg? Hambacher Forst? Auf den Kolben liegen die echten Reserven. 😉

So sieht also ein Motor aus der

A: Nie richtig die Sporen gekriegt hat, oder
B: Mehr auf Motoröl lief als auf Sprit

Natürlich sieht der Kopf…..


…kein Stück besser aus. Der Winkelschleifer macht kurzen Prozess und so sind die Ventile ruck zuck blank:


Sofort durchnummerieren damit nichts durcheinander gerät.


Nach dem Ausbau der Nockenwellen (VW war so nett die Lagerdeckel mit Nummern und Einbaurichtung zu markieren)…..


…kommen die Hydros raus. Auch diese wurden vorab markiert.


63g!

Leichte Hydros werden für etwas über 50g angeboten. Mit rein mechanischen Tassenstößeln sollte da noch deutlich mehr gehen. Jedes Gramm das nicht bewegt werden muss ist an dieser Stelle wertvoll!

Es stinkt nach PAK wie Sau, es ist von schlechtester Qualität, es kommt aus….


…..CHINA!

Aber, es erfüllt seinen Zweck. Also flugs mal die Ventile von Zylinder 1 zur Inspektion ausgebaut.


Sieht aus wie aus nem Diesel 😉


„Gammel“ ist immer wieder das Wort was mir beim Betrachten dieses Bildes einfällt. 😉


Der grobe Dreck ist schnell entfernt.


Die Waage offenbart das da reichlich viel Material verbaut wurde. Da kommen wir bei.

Weiter mit der Bestandsaufnahme:


Ein wenig Schleifpaste auf die Sitzfläche und prüfen ob der Ventilsitz noch was taugt. Ich meine ich habe noch nie ein einziges Ventil eingeschliffen, aber wenn nach ein paar wenigen Umdrehungen schon ein sauberes Tragbild zu erkennen ist sollte das nicht die schlechteste Ausgangslage sein.

Jetzt kommt was nur für hartgesottene! Also wirklich!

Professionelle Motoreninstandsetzer könnten spontanen Brechhusten bekommen…..ich finds super! 😉 😉

Beim VR6 gucken die Auslassventile ca. 1,5mm aus dem Kopf heraus, die Einlassventile ca. 0,5mm. Beide sollen leichter werden und der Kopf muss auch geplant werden.

Ihr ahnt es sicher schon 😉


Genau! Alles zusammen auf die Schleifmaschine und ratze fatze….


…plan geschliffen.

In Internetforen wird mitunter heftig gestritten ob die Auslassventile Natriumgefüllt sind!?!?! Sind sie nicht! 😉 😉

Wie lange es wohl dauert bis ich die ersten Anfragen der Formel 1 bekomme? Die machen das ganz sicher auch so.


Mit -0,2mm ist der Kopf auch schön Plan. Die Ventile wurden direkt wieder nummeriert.


Ventile raus! Alles ordentlich vertütet! Ich habe mich schon immer gefragt warum ich im Werkzeugwagen eine lange Pinzette habe……für genau diesen Tag an dem ich die Ventilkeile aus den Federtellern fischen muss! 😉


Direkt mal gucken ob die Ventilführungen neu müssen. Der Wackeltest gemäß Werkstatthandbuch sagt nein.


Die Waage sagt: Auslassventil minus 10g und Einlassventil minus 4g!

Um es an dieser Stelle deutlich zu sagen: Da findet ein massiver Eingriff in den Wärmehaushalt der Ventile statt! Wenn wir auf Benzin fahren würden hätt ich da ärgste Bedenken. Bei Methanol läuft vieles sehr viel unkritischer und kühler ab.

In die mechanische Stabilität der Ventile wurde damit nicht eingegriffen. Das kommt später 😉 😉


Mit dem Luftschleifer, Schleifleinen, Poliervlies usw. wird aus dem hässlichen Ventil….

…ein schönes!

Einlassventil vorher:

Und nachher:

Weil es so schön ist:


Mit den Ventilen hab ich aber noch was spezielles vor *muhahahaha*…..da fehlen aber noch Werkzeuge für.


Der Kopf wird derweil weiter gereinigt. Irgendwie alles voll Schleifstaub?!?!

Nach grober Zwischenreinigung….


…kommen auf Zylinder 1 die Tassen rein…..

….und die neue Nockenwelle…

…die provisorisch gehalten wird.

Zweck der Übung ist es herauszufinden wie weit die Ventile im OT aufstehen. Dabei ist es wichtig das die Hydros bei der Zwischenlagerung weder auseinander noch ineinander gegangen sind. Spiel zum Nockengrundkreis prüfen!


So siehts mit eingesteckten Ventilen aus. Das ist doch schon erheblich. Zumal die Ventile ein paar Grad KW vorher noch deutlich weiter aufstehen.

dbilas sagt das bei Überschneidung 2mm Spiel zum Kolben herrschen müssen.

Das wird knapp! Die Dicke der Kopfdichtung (1-lagig, Metall) berücksichtige ich mal nicht, zumal der Block noch geplant wird.

Die Taschen in den Kolben müssen tiefer!!!

Dafür gibt es -frei nach Homer Simpson- 3 Methoden

  • die Richtige
  • die Falsche
  • Meine (Das ist die Falsche, aber es geht schneller 😉 😉 )

Erst mal montiert Alex Ölwanne und Ölpumpe ab.

Mal schauen was man in der Ölwanne so findet….

…abgesehen von den Bröseln der Kettenführung sah es dann doch gut aus 😉

Mittels sinnreicher Skizzen und wilder Rechnungen wurden dann die Mittelpunkte der Ventile herausgefunden.

Ahnt Ihr schon was?

Aber sicher doch!! Der Block kommt komplett auf die Fräse 😉 😉

Gerade hat der Profi das Erbrochene aufgewischt, geht das schon wieder los… 😉

Antasten, Kolben auf OT stellen und Feuer frei….

Erlaubt ist was funktioniert!

Und danach sieht es aus….

Zack! Alle 6 Pötte fertig 😉

In der Zwischenzeit kann man sich dann auch mal mit dem Anlasser beschäftigen. Und jaaaaaaaa……..die Drehrichtung lässt sich umpolen!! 😉

Stay tuned!

 

Saisonfazit 2018

Nachdem sich die Strapazen von 3 Wochenenden Pulling hintereinander langsam gelegt haben, ist es an der Zeit mal ein etwas ausführlicheres Fazit unserer ersten Saison zu ziehen.

Fangen wir direkt mal mit denen an die den ganzen Wahnsinn schon länger machen: Den Gardenpullern. Eine ausgesprochen nette und hilfsbereite Truppe. Wirklich Topp!

Ende April 2017 stand ich Freitags Abends mit meiner (damals noch) Freundin in Füchtorf im Lager der Gardenpuller und hab diverse Gespräche über den Einstieg ins Pulling geführt. Dadurch angefixt ging es zu Hause an die weitere Informationsbeschaffung. Um es an dieser Stelle noch mal ausdrücklich zu sagen: Ohne die super Hilfe und die Antworten auf die unzählig gestellten Fragen wäre ein Einstieg schwer bis unmöglich gewesen! Danke dafür!!!

Alleine einen Traktor zu bauen ist nicht nur ungleich schwerer, sondern auch viel langweiliger 😉 😉

Ein Team musste her. Also flugs die Jungs aus unserem Werkzeugbau gefragt. Die anfängliche Begeisterung verflog dann bei den meisten doch recht schnell wieder. So sind nur Alex und meiner Einer übrig geblieben. Ein schlagkräftiges 2-Mann-Team wie ich finde. Und beides Schluckspechte mit Leib und Seele *hüstel*

Wenn ich mich in ein Thema richtig verbissen habe, dann geht mir das auch nicht mehr aus dem Kopf. So war das Grundgerüst des Spechtes schnell durchdacht. Um mal ein wenig vorzugreifen:

Es ist soweit auch voll aufgegangen. 😉

Eine lange bis langwierige Shoppingtour wurde absolviert. Was man alles an Teilen „braucht“. Irre…..

Dann begann der zum Teil echt ätzende und langatmige Teil: Die Konstruktion. Hier und da mal ein paar Teile zum Digitalisieren vorbereiten, ansonsten nur hunderte Stunden vorm Rechner sitzen…..Naja, wenigstens entstehen Bilder ( In Farbe uuuund buuunt!)

Schaut ins Archiv und ihr werdet feststellen, dass ziemlich genau vor einem Jahr endlich mit dem Bau des Schleppers angefangen wurde. Also so richtig, mit Spänen, Schweißen, allem Zipp und Zapp 😉

Durch den engen Kontakt mit der DTTO konnten alle Fragen zum Reglement rasch geklärt werden und der Bau schritt zügig voran. Musste er auch, Füchtorf würde sicher nicht wegen eines Schluckspechtes verschoben werden. 😉

Der genaue zeitliche Ablauf der Fertigstellung kann eingesehen werden und ist daher nicht Teil dieser Abhandlung. Es wurde Arschknapp….. Unter Druck entstehen Diamanten oder so…..

Apropos „kann hier eingesehen werden“: Von Anfang an sollte der Bau im Internet dokumentiert werden. Wie mir von dutzenden Leuten -ja mittlerweile Fans- zugetragen wurde, war auch das nicht die schlechteste Idee. Neee, im Ernst jetzt:

Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen auf diese Internetpräsenz!!!

Aber warum mach ich das ganze? Ist ja schließlich ne Menge Arbeit die man mit Anrühren von Kompression oder Spannen der Kolbenrückholfedern besser verbringen könnte. *rofl*

„Was du willst was man dir tu, das füge auch anderen zu.“ Ist hier der verquirlte Spruch der Wahl. 😉

Ich wünschte mir viel mehr Infos über Pulling im allgemeinen und Gardenpulling im speziellen im Internet zu finden. Da ist nämlich bis auf ein paar Facebookseiten mit ein paar Bildchen oder den Videos auf Youtube ganz schnell Sendepause.

Ein Sport lebt immer vom Nachwuchs. Wir waren auch mal Nachwuchs, sind es quasi immer noch. Nur wie soll man den generieren ohne Interesse zu wecken und einen Startpunkt zu schaffen? Tanzen im Kreis und Klatschen ist da keine Lösung. 😉 Die Hilfestellung der Gardenpuller ist mehr als vorbildlich, nur wie viele Interessenten kommen zu den Pullern und kauen ihnen ein Ohr ab? Wie oft sollen die gleichen Dinge erzählt werden?

Daher diese Seite! Ist denke ich verstanden, oder? 😉

Wo waren wir? Fertigstellung des Schluckspechtes……
…ok….. Fertig! Huiii!

Also auf zur unserer allerersten Veranstaltung nach Füchtorf. Der Bericht dazu steht…ach was muss ich noch sagen? 😉 😉

Bleiben wir beim Fazit vom großen Ganzen. Nach Füchtorf war klar das der Schlepper gar nicht lief. Im Nachhinein bin ich so erleichtert die Ecumaster als Motorsteuerung verwendet zu haben und -trotz skeptischer Blicke- den Laptop spazieren zu fahren. Ihr glaubt es nicht was die Logfunktion ein Segen ist! (Wir berichteten…auch des öfteren 😉 )
Da ohne würden wir immer noch wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg stehen und hätte nicht einen ordentlichen Zug gemacht.

So konnten wir bereits auf der zweiten Veranstaltung in Viersen zeigen was so im Specht steckt. Die Zylinderkopfdichtung jedenfalls nicht mehr *roflzeraptor*

Aber hey…..bis auf die Kopfdichtung und etwas angeschröggelte Kabel nach Schlechtenwegen sind über 5 Veranstaltungen keine Defekte zu beklagen. Das spricht doch mal für sich.

Ob das Konzept mit dem aufgeblasenen Alky VR6 ein großer Wurf war? Aber 100%tig!

Nein, sicher nicht weil wir allen anderen davon gefahren wären. Aber das Konstrukt habe ich(!) nicht kaputt bekommen. Mit Parametern die viele -mich eingeschlossen- einem Serien(!)Motor nicht zugetraut hätten.

Wir haben also noch viel(!) Luft nach oben 😉 😉 😉

Tja, was soll ich noch länger monologisieren….. es ist zwar kein Schaden zu beklagen, dennoch haben wir viel gelernt und da sind dann doch einige Punkte aufgelaufen die für die nächste Saison abgearbeitet werden:

  • neuer Starter, das Riesenteil kommt ins Rückenkundemuseum–> als schlechtes Beispiel 😉
  • neuer Startwagen. Die Nummer mit dem Bollerwagen ist so „semiprofessionell“
  • neue Bremszylinder und Kupplungszylinder (Scheiß Chinamüll!!)
  • Lack
  • neue Hinterradübersetzung vorbereiten damit man sie im Bedarfsfall schnell wechseln kann.
  • Leistungsprüfstand fertig stellen
  • Motor stärker 😉
  • und viele Kleinigkeiten, inklusive Pulling“nebensächlichkeiten“ zum Spass an der Freude

Der vorletzte Punkt wird wohl das Hauptthema sein. Dieses ständige Brennen und Qualmen ist dann doch nicht der Weisheit letzter Schluss. 😉

Nach so viel Text (alles verschwimmt vor den Augen…..) hier mal ein paar Bilderchen was gesehen ist. Der Specht ist erstmal in die Ecke gewandert um Platz zu machen für….


…einen „neuen“ gebrauchten VR6 Motor. Die Idee ist eine Bestandsaufnahme zu machen und dann zu entscheiden welcher Motor vom Grund neu aufgebaut wird.

Das ganze Geraffel……


….kommt ab um….


…einen abgespeckten aber total versifften Block vor sich zu haben.

Wer von Anfang an dabei ist, der weiß was jetzt kommt….


…Trockeneisstrahlen!!!

Ein Verfahren wie gemacht zum Reinigen von Motoren. Schonend, effektiv, umweltfreundlich!

Es gibt da aber so einen kleinen Nachteil…..


….der nicht so ganz vom Gesicht zu wischen…äähh.. von der Hand zu weisen ist:

Man sieht danach aus wie ein Schwein. Und dreckig ist man auch noch! 😉


Ein kleiner Teil der neuen Komponenten für das Unterprojekt „MODERNISTÄBRE“ (Motor der nicht ständig brennt) ist bereits eingetroffen….

Stay tuned!!!!!

 

 

 

Videos Schlechtenwegen 2018

Dank Carola und Denise Kassner hier die Videos zum feurigen Auftritt in Schlechtenwegen. 😉

Vorlauf 1

Vorlauf 2

Stechen

Man sieht deutlich das der Specht vorne noch zu schwer ist und nicht genug Gewicht auf die Hinterachse kommt. Und das obwohl wir bei der Fahrt schon Öl verbrennen 😉

Deshalb kommen vorne jetzt auch leichtere, mechanische Stößel in den Ventiltrieb—-> Zur Gewichtsreduktion 😉

Wenn mich meine Glubbscherchen nicht täuschen, beendet die „Explosion im Motor“ den Zug im Stechen, nicht der Bremswagen. Augenscheinlich verbrennen wir da sehr viel Motoröl mit. Das Zeugs hat eine Oktanzahl von nahe Nix. Eventuell eine Selbstzündung?!?!? Wer weiß, wer weiß….

Stay tuned!!!

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