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Spritzi Spritzi

Soooooo…..lange ist´s hier ruhig geblieben. Aber das hatte einen guten Grund. Wir sind nicht untätig geblieben und haben das was ganz nettes gebaut.

Jetzt ist auch Schluss mit den ganzen Rätseln über Spulen und Wasserspritzerei… 😉

Wir bauen uns……


… ein fettes Einspritzventil!!!! Tadaaaaa!!!! Tusch!!!!

Soviel vorab: Es ist nicht für den Schluckspecht. Soviel Sprit verkraftet der beste VR6 nicht 😉

Also was soll das ganze?

Zäumen wir das Pferd mal von hinten auf. Jedes mal wenn ich beim Pulling bin bekomme ich einigermaßen zuviel wenn ich die ganzen supergeilen Motoren sehe an denen eine mechanische Einspritzung und eine fette ProMag 44 hängt. Das letztere wird benötigt um den Albtraum des ersteren zum Zünden zu überreden.

Kurzer Einschub für alle die jetzt nur ne Wolke Fragezeichen über dem Kopf haben. (Das ist im übrigen gar nicht schlimm, tut nicht mal weh 😉 )

Um Sprit in einen Ottomotor zu bekommen gibt es im groben und ganzen zwei Methoden: Den Vergaser und die Einspritzung. Die Einspritzung teilt sich wieder in zwei Prinzipien auf, nämlich die Saugrohreinspritzung und die Direkteinspritzung.

Vergaser sieht man höchstens noch an Sternmotoren, alle anderen fahren die Saugrohreinspritzung.

Für viel Leistung braucht man viel Sprit. Kraft kommt von Kraftstoff. *g*

Bei Methanol sowieso. Im Vergleich zu Benzin mehr als die doppelte Menge. Da zur Motorkühlung mehr eingespritzt wird als verbrannt werden kann, braucht man noch mehr Sprit. Lirum Larum…..Es braucht Unmengen Sprit 😉 😉

Seit nunmehr einigen Dekaden werden im PKW-Bereich vollelektronische Motorsteuerungen gefahren die nicht nur die Zündung steuern, sondern auch die Einspritzventile. Dabei handelt es sich im Grunde um ganz einfache (jaja, denkste 😉 ) Magnetventile.

Das kommt euch bekannt vor? Richtig, genau dieses Zeug fahren wir im Schluckspecht. 😉 😉

Was ist nun eine mechanische Einspritzung? Auch Constant Flow Injection oder Mechanical Fuel Injection genannt. (Vorsicht, Anglizismen)

Um diese Irren Mengen Sprit in den Motor zu bekommen verwendet man seit Jahrzehnten ein an sich recht einfaches Prinzip: Eine fette, vom Motor angetriebene(!) Pumpe fördert Sprit im Kreis. Der geht über einen Bypass zurück in den Tank. Geht nun die Drosselklappe auf wird der Bypass etwas zugedreht, der Motor bekommt durch recht grobschlächtige Düsen mehr Sprit und dreht höher. Durch die höhere Drehzahl wird auch mehr Sprit gefördert. Geht die Drosselklappe noch weiter auf, geht der Bypass noch mehr zu und es landet noch mehr Sprit im Motor. Soweit, so schlecht. Wird aber noch schlimmer.

Irgendwie muss dieses System ja noch mitbekommen wenn Ladedruck ansteht. Also gibt es noch einen „Boost Sensor“. Im Grunde handelt es sich um einen Druckregler der mit dem Ladedruck beaufschlagt wird und den Bypass noch mehr zu quetscht. Juchuuu….

Eins muss man dem System zugute halten: Wenn, ja wenn es mal eingestellt ist, funktioniert es extrem(!) zuverlässig. Die Einstellerei ist auch schon der Hauptnachteil. Bis die ganzen Bypässe, Düsen, Druckregler mal eingestellt sind ist das ein totaler Albtraum. Zumal die meisten Systeme bei Vollgas richtig gut eingestellt sind, im Leerlauf und bei Halbgas bleibt der Motor halt „irgendwie an“. Eine mechanische Anlage so abzustimmen das der Motor auch bei Halbgas ideal läuft ist oftmals eine Kunst die zu vorderen Plätzen führt aber nur von einigen Virtuosen beherrscht wird.

Einschub Ende. War gar nicht so kurz.

Kommen wir wieder zur schönen Welt der frei programmierbaren Motorsteuerungen. Denen ist es piepenhahn was für einen Motor die steuern. Rasenmäher? Allison? Vollkommen Wurst. Es gibt nur eine Baustelle die den massenhaften Einsatz im Pulling verhindert: Einspritzventile die genügend Durchfluss haben. Hier und da gibt es mal in Amerika ne Firma die so etwas auf den Markt bringt, aber so ein richtiges System was man nur einbauen und anschließen muss ist das alles nicht.

Also muss sowas dringend gebaut werden 😉


Was so einfach klingt…..ist es natürlich nicht.

Nehmen wir einfach mal einen V8 der so bis 9.000 1/min dreht. Sprich 150 Umdrehungen pro Sekunde. Da ein Viertakter nur bei jeder zweiten Umdrehung zündet, sind das 75 Einspritzungen pro Sekunde und Zylinder. Das entspricht 13 Millisekunden in denen das Ventil aufgehen, Sprit für 400 PS einspritzen und wieder schließen muss. Da ein Ventil nur bei maximal 80% Auslastung arbeiten soll stehen nur etwas weniger als 11ms zur Verfügung.

Vorsichtig gesagt: Es handelt sich um einen zeitkritischen Vorgang 😉

Ein gutes (Automobil) Einspritzventil öffnet und schließt ca. 1,5-2ms nachdem das Signal ansteht.

Je größer ein Ventil wird, desto größer auch die bewegten Massen. Außerdem wird die Spule -und damit die Induktivität- größer. Das alles steht einer hohen Dynamik „etwas“ entgegen. Ohne auch hier zu sehr ins Detail zu gehen: Es wird eine immense elektrische Leistung aufgewendet damit da Fahrt rein kommt 😉

An dieser Stelle einen riesen Dank an Frank Medinger der mich da wirklich  sehr unterstützt hat! In Sachen Elektronik und Spulen ist er ein absoluter Crack. Besucht auch mal seine Homepage vom Bear Pulling Team. Eine noch recht junge aber absolut genial geschriebene Seite!

Eine solche Spule kann nun aber weder von einem handelsüblichen Motorsteuergerät angesteuert werden, noch würde die Spule eine einfache Bestromung länger als ein paar Minuten aushalten ohne zu schmelzen.

Es braucht einen geeigneten Spulentreiber.

Für die Realisierung konnte ich Heino Jung von der Firma YGE gewinnen.


Vielen Dank an dieser Stelle für die Energie die Du da rein steckst…Im wahrsten Sinne des Wortes 😉 😉

Der Spulentreiber ist ein kleines Wunderwerk der Elektrotechnik. Obwohl eigentlich „nur“ eine Endstufe, steckt dort viel mehr Know How drin. Aus diesem Grunde dauert es wohl noch ein wenig bis ich hier den ersten Prototypen in Händen halte….. Macht aber nichts.

Die Konstruktion und die Fertigung der vielen kleinen Einzelteile hat einige Zeit in Anspruch genommen. Mit hunderten Drehbankfotos wollte ich euch jetzt nicht die Zeit klauen,  daher war es etwas stille 😉


Heute war es dann endlich soweit. Der erste Prototyp wurde fertig und musste natürlich umgehend getestet werden. Schluckspecht typisch der Versuchsaufbau. 😉 😉

Im ausgemusterten Feuerlöscher ist Wasser das von Druckluft mit 3 Bar beaufschlagt ist. In Ermangelung des Spulentreibers haben wir einen einfach Taster genommen. Für ein paar Sekunden geht das…..

ES FUNKTIONIERT!!!!

Kaum ein paar Sekunden später…..


…stand der Werkzeugbau unter Wasser 😉 Ich weiß schon warum ich Wasser und kein Methanol genommen habe 😉

Nur was geht durch das Ventil?


Genau 100ml/sek bei 3 Bar.


Knappe 135ml/sek bei 6 Bar.

Das kann sich doch mal sehen lassen. Zumal der Durchfluss ohne großen Aufwand weiter gesteigert werden kann 😉

PS: Jap, das ist mein Smartphone….. Also versucht bitte nicht mir ne WhatsApp zu schicken 😉

Nur wie sieht das Spritzbild aus?

Tja, das ist mit bloßem Auge etwas schwierig zu sehen….


Ich finde das kann sich schon sehen lassen. Methanol wird aufgrund seiner geringeren Viskosität und Oberflächenspannung in noch feinere Tropfen zerfallen.

Das händische Tackern ist ja schön und gut, nur wie schnell ist das Ventil? Um es vorweg zu nehmen: Ohne ne saubere Ansteuerung ist die mögliche Frequenz doch sehr eingeschränkt. Aber Alex hatte da „so eine Idee“ 😉 😉

Ein Rechteckgenerator Edition Russland 😉 😉

Und weil es so schön ist noch mal mit Druckluft:

Alles in Allem: Ich könnte Konfetti kotzen 😉

Wie geht es weiter? Sobald der Spulentreiber da ist, wird mit ordentlicher Frequenz getestet. Dann beginnen die Tests mit Methanol. Zugang zu einer Hochgeschwindigkeiskamera ist schon in der Mache 😉

Eventuell lüftet sich in ein paar Wochen ja auch das Geheimnis wofür wir das alles machen 😉

THEMENTRENNUNG

Leider können wir bei den nächsten zwei Events in Holzheim und Volkmarst aus familiären und terminlichen Gründen nicht am Start sein. Es darf geweint werden 😉

Wir wünschen allen teilnehmenden Teams viel Erfolg und ne Menge Spaß!

Angedacht ist der nächste Start des Schluckspechtes für den 22.06 in Anholt:


Wir halten euch auf dem laufenden!

Stay tuned!!!

Der Heinzelmann….

Auch wenn der Specht nach Füchtorf augenscheinlich heile geblieben ist….es gibt viel zu tuen.

Befassen wir uns zunächst mir dem Spritdruckproblem:


Pumpe raus


Pumpe auseinander….

Schön, ne Gerotorpumpe. Kann man so bauen…..sollte man auch 😉


Nur was´n das´n? Sind in dem Gehäuse doch noch tatsächlich Späne von der Herstellung? Was machen die Leute eigentlich beruflich die so was herstellen?


Leichte Fressspuren….aber was solls….


Mal messen was das Dingen an Spiel hat. Die ersten Herzrythmusstörungen legten sich dann doch..Messfehler 😉

Trotzdem ist das Spiel zu groß….

Stefan…….


…und unsere Drehbank haben was dagegen 😉


Mit reduziertem Spiel ging es dann wieder zusammen. Hoffentlich nicht zu wenig Luft….. Wir werden sehen…

Bei dem ganzen Geschraube kamen dann doch Zweifel das es an der Pumpe alleine liegen soll.

Vor Stefan´s Augen entstanden Bilder.

Das bedeutet entweder etwas großes das sich anbahnt…..oder zuviel Astra Rakete 😉 😉

Was passiert denn wenn die Spritleitungen leer sind und der Motor gestartet wird?
Richtig, die Pumpe will fördern wie Irre. Aus dem Spritregler kommt aber noch kein Rücklauf da noch kein Druck. Auf gut Deutsch: Im Sprittank entsteht ein ziemlicher Unterdruck. Der Effekt wird um so stärker je voller der Tank ist. (keine Luft da die sich ausdehnen könnte)

ZDF statt ARD

Zahlen Daten Fakten statt Alle Reden Durcheinander

Da der Pappa natürlich immer alle Logs speichert, lässt sich diese These…ja gar ein Axiom…. sogar beweisen (Womit es kein Axiom mehr wäre *klugscheiß*)

Erinnert Ihr euch an das Video vom ersten Motorlauf im Jahr 2019? Richtig, da war der Tank offen. Und siehe da….das Spritdruckproblem war da noch keines.

Lirum, Larum, Darum……


Der Kreis der Verdächtigen wird eng.

Nur braucht es eine stichhaltige Überführung….

Es saugt und bläst der Heinzelmann…wo Mutti sonst nur Blasen kann….

Ich hätt es wissen müssen. Wenn auf einem Deckel schon „Mit Blue Lüftung“ steht, sollte man hellhörig werden. „Blue“ ist wie „Grün“ nur klingt es unschuldiger…….Marketing….*kotz*


„Blue“ oder „Grün“ am Arsch…. Jetzt ist da Durchgang…. 😉 😉

Was machen wir nun?

Reifen, Grip und Fahrweise……

Mal im Ernst: Wer sich das Video der 600kg Freien Klasse in Füchtorf 2019 angesehen hat…..

(Achja, hier ist es)

….und genau verstanden hat was da passiert….der wird genau verstehen das Leistung alleine überhaupt gar nichts bedeutet. Es kommt auf die Reifen und die Fahrweise an.

Für uns bedeutet das:

Über kurz oder Lang müssen sich unsere Reifen verändern. Gummi muss weg.

Jetzt haben wir den Tipp bekommen das es in Holland so einen Virtuosen gibt der der für kleines Geld macht. Klar soweit. Allerdings möchten wir gerne verstehen was da gemacht wird, wie es gemacht wird und warum. Dann kann man das auch mal modifizieren und reproduzieren (Kontrollfreak 😉 )

Da absehbar war das uns das Thema Reifenschnitt irgendwann einholen wird……


…steht der Reifenschneider schon parat.

Nur so geil wie in den Youtubevideos kann das doch gar nicht gehen!?!?!


…und tut es doch….irre. Selten das ich so überrascht bin.

Achja, das sind natürlich unsere alten Reifen. 😉


Verschiedene Messer, verschiedene Ergebnisse. Geilomat!!!

Auch hier reifte wieder ein Gedanke. Die meisten Pullerreifen -zumindest bei den Großen- kommen als einfach Gummiwalze ohne jedes Profil aus den Vulkanisierpressen. Mit so einem Reifenschneider werden die Monate brauchen…

Das muss anders gehen!!!

Also: Youtube

Und tatsächlich finden sich einige Videos wo in irgendwelchen Redneckwerkstätten mit selbst gebastelten Maschinen Pullingreifen geschnitten werden.

Das Werkzeug sieht einem Hobel verdammt ähnlich……


TADAAAAA 😉

Scharfe Messer drauf und ab……


…gehter!

Meine Fresse. Das geht zehnmal besser als gedacht. Kein Geschmiere, saubere Gummichips….irre……


Ergebnis und Sauerei können sich sehen lassen. Gut das der Azubi noch Fegen musste 😉

Es fehlte aber noch der Feinschliff:


Schleifwalze mit drehzahlregulierter Flex…pardon… Einhandwinkelschleifer…


Naaaaa? Wird so langsam. Stolle weg.


Mit dem Schneidemesser noch schnell ne Kante geschnitten und schon fast so gut wie nen Mini-Reifen. Jaja, falsche Laufrichtung…. Ist ja nur ein Test.

Der war so erfolgreich……die Reifen sind jetzt fertig für den Müll 😉

Tehmentrennstrich


Es gibt da ja noch so ein Projekt. Ich sage nur Wasserhahn, Kupferdraht, Transmash……


Stefan spielt mal ein wenig mit der neuen Drehbank. (Was ein geiles Stück Igenieurskunst)


Virtuell


Echt

Ich hör euch schon krähen: „Das hätt ich auf meiner konventionellen auch hinbekommen.“

Richtig, aber nicht in der Zeit und der…..


…Stückzahl 😉

Der Kupferlackdraht muss jetzt natürlich auf die Spulen.


Eine erste Lage ist geschafft. Nur was wird das?


Fertig soweit. Ist zwar noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber für einen Prototypen reicht es 😉 😉

Eins steht fest: Sollte man da mal 12 Stück von brauchen ist das Handwickeln nicht die Methode der Wahl 😉 😉

Stay tunded!!!!!!!

Füchtorf 2019 – Eine Nachlese

Wie versprochen der ausführliche Bericht vom Pulling in Füchtorf 2019.

Es beginnt wie immer mit dem Packen des Crafters


…und endet nach dem Abarbeiten aller Checklisten ( 😉 )….


…im üblichen Chaos 😉 😉

Freitag Nachmittag ging es dann endlich auf die Bahn. Monate des Wartens…..


…waren dann schnell verflogen als die Füchtorf-Arena in Sichtweite kam.


Der zugewiesene Platz….war…..naja…..beschissen. 😉

So schlimm war es dann aber doch nicht…..


Danke noch mal an Uwe für die Magnetfolie!

Vor dem Vergnügen kommt wie immer die Arbeit……. Ausladen.

Doch was erblickt mein Auge da?


In diese olle Bettdecke……


…hat doch jemand 5 Liter Döschen und Trockeneis gepackt!

Nein? Doch!  Ohhhhhhh…..

Es könnte schlimmer kommen 😉 😉

Es folgte eine recht kurze Nacht mit reichlich Fachgesprächen….. Das muss reichen *rofl*

Am Samstagmorgen dann….


…herrlichstes Wetter und Jan (Licence to kill) war auch gut drauf. 😉


Nach der Fahrerbesprechung mussten Checklisten abgearbeitet, der Specht wettkampffertig gemacht, Checklisten abgearbeitet, getankt und natürlich Checklisten abgearbeitet werden.

Das Wiegen war dann recht spannend. Wie viel haben die Umbauten (und Stefans gefresse an Weihnachten) drauf gepackt? Etwas mehr war es dann schon, aber 5 Kilo bleiben noch zum Ballastieren übrig.


Schluckspecht-Pushing

Pünktlich zum Start der Gardenpuller zog sich das Wetter wie angekündigt zu und es begann leicht aber durchgängig zu Regnen. Die Bahnverhältnisse waren alles andere als konstant. Das könnte spannend werden 😉

Bereits in der Fahrerbesprechung wurde beschlossen, dass aufgrund der Vielzahl der geplanten Starts in allen Klassen nur ein Lauf gefahren werden würde.


Vor dem Start der 600er war der Stefan noch entspannt.


Es ist angerichtet.

Tja, es kam wie es kommen musste: Zwei Starter vor uns gab es einen heftigen Regenschauer. Plane auf Bahn und Trecker und warten. Wars das etwa?

Zum Glück ging der Schauer dann wieder recht schnell in das übliche Gefissel über. Also weiter, auch wenn die Bahn diese Dauerbefeuchtung überhaupt nicht mochte.

Dies zeigte sich schon beim amtierenden Deutschen Meister Thorsten Schlarbaum mit seinem Blue Attraction. Leistung ohne Ende, Drehzahl und Radgeschwindigkeit ohne Ende aber kein voran kommen. Das kann ja heiter werden…..

Egal, wir waren an der Reihe.

Voller Elan fährt der Stefan vor den Bremswagen und würgt den Specht erstmal ab. Das kann ja mal passieren….gleich aber wird’s richtig dämlich (Warnung!)

Nachdem der Schlepper dann vor den Bremswagen geschoben war…..ach…..seht selbst:

Was war das denn Bitte?

Da sitz ich im Schlepper, die Bahn vor mir, grüne Flagge, der Gashebel wandert nach vorne und dann gibt’s bei 5000 nur ein rötterötterötte….Kacke!

Gedanken schießen durch den Kopf…….WAS IST DAS? Zuviel Sprit? Machen die Zusatzeinspritzungen zu früh auf? EGAL! Einkuppeln….Losfahren…..stehenbleiben…Kacke!

Da innerhalb der ersten 20m stehen geblieben konnten wir uns zurücksetzen lassen. So sollte es nicht enden, nicht SO!

In der Zwischenzeit reifte der Gedanke das da irgendein Drehzahlbegrenzer verrückt spielt. Was tun? Mehr als Pin nach vorne und gaaaaanz vorsichtig einkuppeln ging nicht…..aber seht selbst:

Was soll man jetzt dazu sagen? Es ging richtig weit nach vorne…aber wie?

Immer noch recht ratlos ließen wir uns direkt ins Fahrerlager schleppen. Jan gestikulierte wild herum: „Ihr seid auf 3!“

Waaaaaas? 3ter Platz mit dem Mist und nur noch ein Starter hinter uns. Es machte sich Raphael Rehbach mit seinem Neubau Bad Silence bereit. Im Fahrerlager konnte ich nur lauschen was passierte. Raphael fuhr, augenscheinlich reichte es aber nicht so weit nach vorne.

Dann brach auch schon der Himmel über unseren Köpfen auf und es SCHÜTTETE und stürmte wie ich es selten erlebt hatte.

In all dem Chaos stürmte Alex ins Fahrerlager……“Siegerehrung…komm!“

Ich vermute mal das das die denkwürdigste Siegerehrung seit Jahren war. Hier mal ein Foto:


Das echte Ausmaß des Regens lässt sich nur erahnen… Ich hatte Wasser bis in die Ar…….ähh…….Körperregion die geformt ist wie ein Tal mit einem dunklen Loch in der Mitte…. *roflzeraptor*

Auf die Ehrenrunde haben dann alle verzichtet 😉 😉

Glückwunsch an Raphael Rehbach auf Masterpiece zum ersten Saisonsieg und Loris Matzka für seinen zweiten Platz auf Mr. Easy!

Kurzer Zeitsprung (Alles notdürftig verstauen, Plane über den Trecker und umziehen)


Erstmal runterkommen…. In der Mitte der erste POTT! Huiiiiii!

Damit Ihr vorm Bildschirm auch wieder runter kommt:

DATEN

Was war da denn bitte alles schief gelaufen?

Erstmal zum Abwürgen beim Auf die Bahn fahren:


Leute…wer hätte das gedacht? Nachdem das Öldruckproblem gelöst ist, haben wir jetzt ein Spritdruckproblem. Unter 1500 1/min geht der Druck komplett in den Keller…Motor aus… Da müssen wir wohl mal die Pumpe nachsehen.

Dann zum ersten Versuch:


Achtung es wird -wie versprochen- dämlich.

Der Stefan hatte eine neue Idee für den Drehzahlbegrenzer. Um den so weich aber dennoch effektiv wie möglich zu gestalten sollten nach und nach die einzelnen Zylinder keinen Sprit mehr bekommen bevor dann der harte Fuel Cut kommt. Ganz schön pfiffig, nicht? 😉 😉

Um den Motor beim Testen nicht zu sehr zu belasten, hab ich das für die Versuche bei 3500 1/min gestartet und den Fuel Cut bei 5000 1/min gesetzt.

Es war einfach toll wie das funktioniert hat. Die Zylinderabschaltung habe ich dann auch wieder auf die richtigen Werte gesetzt. Über den Fuelcut brauche ich wohl nichts mehr zu sagen, oder ? *dummdummdumm*

So sind wir in Füchtorf mit maximal 5000 1/min über die Bahn geeiert…..*grml*

Bei dem fetten Lader kommt da so ziemlich noch rein gar nichts. Daher war beim ersten Versuch auch nach ein paar Metern Schluss.


Hier mal der zweite Lauf. Die Idee langsam einzukuppeln war goldrichtig. Der Lader kam dann doch auf maximal 1 Bar Ladedruck. Also waren wir wenigstens mit etwas Drehmoment unterwegs.

Die Lambdawerte spielen natürlich vollkommen verrückt wenn immer mal wieder ein paar Liter reine Luft durch den Krümmer gehen.

Aber Hey!….3ter Platz und der Motor ist auch noch heile!

Vor allem war das auf vielen Ebenen haarscharf das wir überhaupt eine Platzierung haben:

  • Hätten wir nicht eine halbe Stunde vorher angefangen —-> Rainout für die 600er Freie Klasse.
  • Hätten wir und noch jemand einen Full Pull gezogen wäre es zum Finale gekommen—–>Rainout für die 600er Freie Klasse.
  • Hätten wir den Motor bei dem bisschen Grip bei richtig Leistung bis an den (richtigen) Begrenzer gefahren—-> eventuell Motor Schrott.

Das Glück ist halt mit dem Dummen. 😉

Was noch hinzu kommt ist, dass wir über Reifen, Grip, Fahrweise und dergleichen mehr unheimlich viel gelernt haben….Das lässt sich ganz sicher sinnvoll verarbeiten….dazu vielleicht später mehr.

Sooooooo….Aufwachen!!!!

Füchtorf geht weiter:


Es regnete munter vor sich hin.

Da kam Lutz Fleißig mit was ganz dollem um die Ecke:


ASTRA RAKETE

(Vorsicht: Werbung)

Was ein geiles Zeugs….kann man sich reinschütten wie Radler und knallt wie Oktoberfestbier!

Alkohol bewusst genießen. Don´t drink and drive.

Zu später Stunde haben wir Dieter dann noch ein Präsent überreicht:


Mit der Größe haben wir uns wohl ein wenig verhauen *roflzeraptor*

Eine  weitere kurze Nacht später ging es dann am Sonntag bei bestem Wetter mit Tractorpulling weiter. Natürlich haben wir den Specht für die Zuschauer noch ausgestellt:


Damit endete dann auch ein ereignisreiches Wochenende in Füchtorf.

Die Saison ist eröffnet!

Stay tuned!!!!

Fertig für Füchtorf 2019!!!

Wenn sich Hardcore Feministinnen über das männlichste allen Gemüses aufregen 🙄 , so bedeutet es für den normal verschalteten Menschen einfach den Beginn der Spargelsaison. Nicht aber für den Pullingfan,

Nein, für den Pullingfan kann der Beginn der Spargelsaison nur bedeuten:

Füchtorf steht vor der Tür!!! Seit dem Saisonende im September in Schlechtenwegen herbeigesehnt, geht es morgen ab ins Pullingmekka.

Merkt Ihr was?

Ikk freu mir!!! Alex auch!! 😉

Infos zur Veranstaltung bekommt Ihr beim Klick aufs Plakat.

Wir werden wohl Samstag Mittag am Bremswagen anhängen. Das Wetter ist nicht ganz so pralle vorhergesagt, es könnten sich leichte Verschiebungen ergeben, wir werden sehen.

Um noch ein paar Worte zur anstehenden Saison im allgemeinen und zum Schluckspecht im speziellen zu verlieren:

Es ist der Hammer wie sich die 600kg Freie Klasse entwickelt! Wenn ich richtig gezählt habe sind für dieses Jahr 12 Schlepper gemeldet. Letztes Jahr waren es noch 8. Gerüchteweise sind auch noch welche im Bau befindlich. Die Motorvielfalt wird immer größer und das ist auch gut so! Alleine in Füchtorf werden 3 Neubauten anhängen.

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, naja, zumindest ein wenig. 😉
Bei so vielen Teilnehmern wird wohl nur ein Lauf + Stechen gefahren. Für die Neubauten ein wenig Schade da man zwischen zwei Läufen doch noch den ein oder anderen kleinen Fehler beheben kann.

Damit bekomme ich auch langsam den Bogen zum Schluckspecht 😉

Lange habe ich gegrübelt welches Motorsetup wir fahren sollen. Die Idee es mit dem neu aufgebauten Motor langsam gehen zu lassen um dann nach dem ersten Lauf schärfer zu stellen hat sich wohl erledigt. Auch als kleines Dankeschön an unsere Fans fahren wir:

Pott oder Schrott

Der Specht wird nicht geschont! Auch wenn ein Motorschaden jetzt ungleich teurer wird, den Zuspruch den wir bekommen möchten wir nicht mit ner müden Vorstellung honorieren 😉 😉

Bis auf die Komponenten im Motor und sein Setup hat sich am Specht eigentlich nur die Optik verändert.

Was sich nicht verändert hat: Wenn Ihr fragen habt, ob zum Gardenpulling allgemein oder zum Schluckspecht: Fragen! Sprecht uns an!

So genug BlaBla, es gab noch ein wenig zu tuen. Ich weise an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin das in diesem Beitrag Werbung enthalten ist! Unsere Sponsoren sind allesamt Spitze! 😉


Geht schon los mit Werbung! Danke an Capristo Automotive für das Polieren der unzähligen Teile!

Jetzt aber zum Ersatzmotor. Wir erinnern uns: Der Kopf aus der letzten Saison hatte „leichte“ Risse bekommen 😉

Das wir uns für den richtigen Motor entschieden haben zeigt die Ersatzteilbeschaffung……

Ein Paket kam an:


Paket

Darin:


Ein neuer, gebrauchter Zylinderkopf.

Auf einem Bein kann man…….


…nicht gut stehen! 😉

Mal im Ernst: 150 Euro für einen gebrauchten, gereinigten, überholten, geplanten Kopf mit Nockenwellen und augenscheinlich neuen Ventilen -achja- und natürlich inklusive Porto und das von einem offiziellen Händler…..wer da nicht zwei kauft weiß ich auch nicht.

Haben ist besser als brauchen!

Mal ein kleiner Spannungsknick:

Der Betätigungsknopf für den Starter ist in den Griff gewandert.

So langsam aber sicher…..


…wird der Startwagen auch fertig.

Da es sich beim Specht bewährt hat eine Saison ohne Lack zu fahren wird es ihm der Startwagen gleich tuen 😉

Einen Alptraum mussten wir dann noch beseitigen (lassen)


Die Verkabelung des Starters und der Starterbatterie. Oben noch mal zu sehen die „Lösung 2018“ 😉


Unser Haus-und-Hof Elektriker beim Werk.


Vielen Dank an Elektro Bongard für die Hilfe und das Sponsoring! Es gibt nicht viele die bei meinen „elektrotechnischen Musterlösungen“ so ruhig bleiben 😉


Inzwischen ist auch ein etwas „robusterer“ Regler für den Hilfsantrieb angekommen.

Vielen Dank an Rehatechnik Heymer!

Wir werden es vor Füchtorf nicht mehr fertig bringen den Hilfsantrieb ordentlich auf die Reihe zu bekommen. (An dieser Stelle darf geweint werden 😉 )

Bevor wir uns aber mit nem halbgaren Gespfusche zum Obst der Woche machen, lassen wir uns lieber ein wenig Zeit.

Nachdem noch so ein paar kleine nicht weiter erwähnenswerte Arbeiten gemacht wurden ging es an den finalen Probelauf:

Läuft nicht nur, fährt sogar 😉

Unten ein kurzer Videoschnippsel als Funktionsbeweis.

Mal so als Tipp: Es ist keine gute Idee bei Lambda 0,7 und Methanol als Sprit in der Abgasfahne zu stehen. Das brennt wie Sau in den Augen 😉 😉 Daher auch der entgleiste Blick im Video.

Joaarrrrrr……. ich würde sagen wir sehen uns in Füchtorf!

Stay tuned!!!!!!

 

 

Elektrospecht


So, in nicht mal mehr zwei Wochen geht’s los!!!!!!

Für alle die es interessiert:

Wir starten am Samstag gegen 12.00 Uhr

Am Specht gibt es noch ein wenig zu tuen, verschwenden wir keine Zeit:


Der Tacho hat wieder Platz genommen, jetzt in poliert. Bling Bling.


Auch die Pedale sind wieder drin.

Jetzt kommt eine Arbeit die ich hasse wie die Pest: Bremsen entlüften.


Es endet immer damit das ich die erste Luft mit dem Mund aus dem Schlauch sauge, nicht sehe wann die Bremsflüssigkeit kommt…naja, den Rest könnt ihr euch denken 😉


Die zweite Seite hat mich WAHNSINNIG gemacht! Man achte auf die Vakuumpumpe…

Techtipp: Sollte mal jemand Rimo Bremszylinder verwenden: Die kann man nur entlüften wenn der Kolben komplett(!) ausgefedert ist…..*gmrl* Dann ging es aber ganz gut 😉


Wer findet den Unterschied zum obigen Bild? Richtig, das rechte Bremspedal musste noch mal raus und weiter nach Rechts wandern… Gut das ich ein paar Pedale mehr gegossen habe….


Alex kümmert sich derweil um den Startwagen, genauer um den Handgriff zum Ziehen.


Der Rahmen ist in liebevoller Schweißarbeit auch schon verbraten worden.


Nicht schlecht soweit….. Wird wohl das erste Jahr ohne Lack bleiben falls man noch was ändern muss.

Meanwhile….


Getriebeöl folgt der Schwerkraft……


…ins Differential *gähnschnarch*


Jaja, Kontrollfreak 😉 😉


Das Wastegate ist auch schon eingestellt.


Sicherheitsgurt, Sitz und am wichtigsten: Die Laptopbox haben auch schon wieder den Weg in den Specht gefunden.


Nachdem das Wastegaterohr auch noch gekürzt wurde……


Ist der Schluckspecht wettkampfbereit!!!!! Huiiiii!!!!

Zeit für Spielereien 😉


In dem Fall der Zusatzantrieb. Die Verdrahtung ist mal wieder der Hammer *rofl*


Alex meinte mit den Drähten würde ich aussehen wie ein Terrorist. „Alaaaaa“…..ach lassen wir das 😉 😉

Soviel dann dazu 😉 😉


Freiluftirrenhaus…..


Nach ein paar Minuten rumjuckeln konnte man die Platine vom Motorregler nicht mehr wirklich gut anpacken…… Und der Gestank erst *aggelärks*

Funktionieren tut sie noch…. Diese Chinesen…. 😉


Während Alex am Startwagen weitermacht….


…räumt der Stefan ein wenig auf. Die Pedale…..


…..finden den Weg zurück in den Wertstoffkreislauf 😉 😉


Naaaaaaaa? Kennt Ihr den Motor noch? Richtig, das ist der aus der ersten Saison der so schön gebrannt hat 😉

Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein soll der Motor als Ersatz aufgebaut werden. Aber harmloser als der aktuelle. Bisschen festere Pleuel hier, ein paar Stehbolzen dort……


Verdammt viel Öl im Kühlkreislauf?!?!?! Ölkühler mal anders…..

Nur wie kommt das da hin?

Der Stefan schleicht ein wenig um den Block (Probleme einkreisen heißt das 😉 )


Wasn das??? Ne dicke Rußschicht im Auslass?


Nope! Ein dicker fetter Riss. Direkt über dem Auslasskanal läuft die Ölbohrung durch die der Riss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch durch geht…..

Damit ist 1) der Kopf entwertet und 2) bewiesen das wir den VR6 doch kaputt bekommen 😉 😉

Naja, mal weiter machen….


Was man jetzt auf den Bildern nur am Lachen vom Stefan erahnen kann: Die Kopfschrauben im Bereich von Zylinder 1 und 3 waren -na sagen wir mal so- sehr sehr lose 😉 😉

Da hats wohl den Kopf abgehoben…..


Die Kopfdichtung spricht da eine sehr ähnliche Sprache…..
Auch entwertet 😉


Sonst ist am Kopf nichts auffälliges festzustellen. Ich hatte mich schon so sehr auf das „KopfmiteingebautenVentilenschleifen“ gefreut… Das fällt vorerst aus…


Der Block und die Kolben sehen soweit gut aus….


Das war alles im Kühlwasserraum……..(und wurde anschließend mit Ölbindemittel aufgenommen und ordentlich entsorgt) *ökobefriedigung*

Bevor der Basteltag dann endete, musste…….

…..unbedingt noch in die Ölwanne geguckt werden. Dafür das die bei der Montage sauber war sind da ganz schön viele Späne und Schlamm drin. Ich bin ja mal gespannt wie die Lagerschalen aussehen….. Ich ahne böses 😉 😉


Neue Spechtventile????? Oder „Soupapes de la Specht“ wie der Franzose sagt?

Stay tuned!!!!!!

 

Läuft……auch 2019

So, der Spechtikus läuft!

Fangen wir -wie immer- ganz langsam an.


Da wir soweit sehr gut in der Zeit liegen, können auch die „Nebenbaustellen“ angegangen werden. In diesem Fall ist das ein neuer Startwagen.

Rohre sägen….


…heften….


…und Alex ist in seinem Element. 😉


Zumindest solange….


… bis das Schutzgas leer ist. Flasche tauschen…


…und weiter geht’s.

Von der Baustelle wo Strom einen Lichtbogen erzeugen soll, kommen wir jetzt zum Teil wo der Strom keinen Lichtbogen erzeugen darf.


Echt geil diese Stollenreifen. Quasi ein Gummiregal. (Nicht zu verwechseln mit dem Gummiregal bei den Hygieneartikeln 😉 😉 )


Bereits nach kurzer Zeit ist das Chaos wieder perfekt. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Firma Wago die endlich ihre 221 Klemmenserie auf bis zu 6mm² erweitert hat. Einfach ein cooles Zeugs.

Da heute höchstrichterlich beschlossen wurde, dass Influencer -zu denen ich mich auch zähle- *roflzeraptor* Werbung kenntlich machen müssen:

Dieser Beitrag ist ein Werbebeitrag!!!

Wago! Wago! Wago!

Ist Elektrosmog doch gefährlich?

Nein! Nein! Nein!


Kabel einziehen… *gähn*

Zeit für was richtiges: Öl einfüllen/vorpumpen!



Man sieht es nicht so gut, aber beim Vorpumpen haben wir 2 Bar. Das ist der Druck bei dem die Kolbenspritzkühlung aufmacht, also alles tutti!


Manche Dinge ändern sich halt nie 😉 😉 Kontrollfreak…..


Die Vorbereitungen sind abgeschlossen! Lasset die Spiele beginnen:

Was soll ich sagen? Der Motor läuft wie ein Uhrwerk! Das ging alles so problemlos das ich auf die große Katastrophe warte…(die hoffentlich nicht eintritt 😉 )

Nochmal zur Erinnerung: Das ist der neue, komplett gemachte Motor (der  nicht ständig brennt 😉

Direkt aufgefallen ist der sauberere Leerlauf auch bei sehr fetter Einstellung (Lambda um 0,75). Das schiebe ich einfach mal auf die auf 11:1 erhöhte Verdichtung. Letztes Jahr waren wir nach dem Kopfdichtungsmalheur in Viersen mit einer dicken Kopfdichtung und damit mit 8,6:1 unterwegs. Vermutlich war der Alk da nicht vernünftig zum Brennen zu überreden 😉

Öldruck ist aktuell genug da. Auch bei 100°C Öltemperatur. Könnte es der Filter gewesen sein?

Die Zusatzeinspritzung funktioniert auch. Flugs mal so programmiert das die bei 3000 1/min aufmacht  und schon wird der Motor geflutet.


Alex sucht nach Leckagen—-> Keine zu finden. *huiiiii*


Ein leichter „Eau de Alc“ liegt in der Luft.

„Riecht wie die Sprit von der Ufo wo den Schild zerdeppert hat.“ 😉 😉 😉

Damit haben wir die maximale Spannungsbogenreisehöhe erreicht und verlassen diese auch langsam wieder.


„Achsstummel für den Startwagen“ oder „Spielen mit der neuen Drehbank“

Einfach ein geiles Stück Ingenieurskunst…also die Drehbank 😉

Das ist auch die perfekte Überleitung zu der Kiste die ankam:


Der Stefan hat sich einen elektronischen Teilkopf gegönnt. Und das beste: Der kann mit unseren Fräsen kommunizieren. Ich sehe Zahnräder, Steckachsen, Kupplungsverzahnungen…….*konfettikotzerei*

Jetzt zu was anderem:

Erinnert Ihr euch noch an das Bild aus dem letzten Beitrag? Also dem mit dem Waschbecken und dem Rumgespritze?


Dieses Bild steht dazu in sinnreichem Zusammenhang. 😉

 

Stay tuned!!!

Videos Schlechtenwegen 2018

Dank Carola und Denise Kassner hier die Videos zum feurigen Auftritt in Schlechtenwegen. 😉

Vorlauf 1

Vorlauf 2

Stechen

Man sieht deutlich das der Specht vorne noch zu schwer ist und nicht genug Gewicht auf die Hinterachse kommt. Und das obwohl wir bei der Fahrt schon Öl verbrennen 😉

Deshalb kommen vorne jetzt auch leichtere, mechanische Stößel in den Ventiltrieb—-> Zur Gewichtsreduktion 😉

Wenn mich meine Glubbscherchen nicht täuschen, beendet die „Explosion im Motor“ den Zug im Stechen, nicht der Bremswagen. Augenscheinlich verbrennen wir da sehr viel Motoröl mit. Das Zeugs hat eine Oktanzahl von nahe Nix. Eventuell eine Selbstzündung?!?!? Wer weiß, wer weiß….

Stay tuned!!!

Kalkar 2018 – Feuer und Flamme

Wir sind wieder zurück aus Kalkar und zwar mit einem Hammer Ergebnis!

Am Ende ist es der 4te Platz geworden bei einem mit 8 Top Schleppern besetzten Starterfeld!

Auch hier der Reihe nach:

Samstag morgen ging es um 5.30 Uhr in der Früh auf die Bahn Richtung Kalkar. Fahrerbesprechung war nämlich schon um 8 Uhr, Start um 10 Uhr.

Wiegen und technische Abnahme sind mittlerweile Routine. 😉

Zunächst gingen die 500kg Stock und die 500kg freie Klasse über die Bahn. Erste Eindrücke über die Streckenverhältnisse konnten gesammelt werden. Bereits vor den Compactdieseln zogen bedrohliche Wolken auf. Dennoch konnten die drei gemeldeten Starter ihren ersten Versuch fahren.

Dann wurde es peinlich, also für uns zumindest. *g* Im festen Glauben nach Jappa dran zu sein starteten wir den Specht, fuhren vor den Bremswagen und wurden dann von Svenja belehrt das wir gar nicht an der Reihe waren. Die Compactdiesel hatten noch ihren zweiten Lauf. Das das im Nachhinein für reichlich Spott und Geläster gesorgt hat brauch ich sicher nicht erwähnen 😉 😉 😉

Wir haben dann brav zurück gesetzt woraufhin auch schon die Plane auf die Bahn musste—> Regenschauer.

Da sich alle 3 Compactdiesel in der Zwangspause abgemeldet hatten, waren wir direkt dran als die Bahne wieder freigegeben wurde. Jetzt durften wir ja 😉 😉

Hier das Video:

FUUUULLL PULLLLL!!!!!

Wieder Öl und Dampf aus allen Ritzen. Ein kleines Feuer am Krümmer sorgte für Hektik bei allen Beteiligten. Danke für die Löschaktion. Etwas von dem Öl hatte sich am Krümmer entzündet.

Stolz wie Bolle gings zurück ins Fahrerlager. Den Ladedruckschlauch hatte es auseinander gedrückt, getankt musste werden und dann schnell die Daten checken. 1Bar Ladedruck sollten es sein, 2,5 Bar waren es. Es ist zum verrückt werden, die meisten Puller haben zu wenig Druck, wir bekommen ihn nicht runter. *g*

Für das Finale haben wir dann ein „Dampfrad“ für weniger Druck montiert.

In der Zwischenzeit bestritten auch die anderen Schlepper ihre Pulls die sie alle ins Finale führten.

Hier der Finallauf des Schluckspechtes:

Jede Menge Temperatur im Kessel…..Und natürlich wieder Feuer am Krümmer 😉

Es wäre mal interessant zu wissen wo genau das Öl herkommt…..

Über 66m im Finale…Geilomat 3000!

Wir ließen uns dann direkt aus dem Fahrerlager schleppen um Platz für die Farmpuller zu machen. Aus den Augenwinkeln konnte ich den Lauf von Thorsten mit seinem Blue Attraction verfolgen. Der blieb nach deutlich kürzerer Distanz stehen als wir. Hatten wir so gut vorgelegt?

Also schnell wieder zurück an die Strecke. Letztlich setzten sich der Giftzwerg, Mr. Easy und Masterpiece noch vor uns. Wettkampf der Drehmomentmonster!! 😉 😉

Wir gratulieren Raphael Rehbach zu seinem ersten Saisonsieg mit dem Masterpiece! Sehr geil gemacht!

Leider mussten wir auch in Kalkar Nachmittags wieder nach Hause.

Dort angekommen lies uns eine Frage keine Ruhe: Hat der Motor was abbekommen? Ich meine nach dem Finale habe ich ihn selber abgestellt…aber man weiß ja nie.

Und er läuft!!!!!!

Einfach krass was die VW-Ingenieure da gebaut haben.

Damit steht…..


…nichts mehr im Wege!

Eine genaue Auswertung folgt natürlich noch! Die Daten diesmal sind hoch interessant! Versprochen!

Stay tuned!!!!!!

 

Habemus Papam!

Sonsbeck 2018 —–> Der erste Full Pull des Schluckspechtes!!!

Aber der Reihe nach:

Samstagmorgen ging es in aller Frühe gen Westen.


Fahrerlager der Gardenpuller.


Ausladen, alles Checken, Probelauf machen…und was ist? Nichts ist….

Schockschwere Not, der Specht geht einfach immer wieder aus. AHHHHHH!!!!!

Naja, die Temperaturen waren niedrig. Das Öl hatte gerade mal 10°
Mehr Sprit rein! Und siehe da, er lief wie gewohnt. Hach, ich liebe die Motorsteuerung!

Dann gings über die Wage (Ich werde wohl immer fetter *grml*) 6 Kilo mussten runter. Aber das ist ja kein Problem.


Kurz vor dem Start…


Der Fanclub steht bereit und kann die Spannung fast nicht mehr aushalten. 😉

Und ab gehter:

Junge, Junge, Junge…was ein FUUUULLLL PULL!

Geilomat!

Der Specht knallt und zischt aus allen Ritzen. Zurück im Fahrerlager schnell getankt. Etwas Luft aus den Reifen gelassen (mehr Grip musste her) und dann den Laptop zur Hand genommen:

Sprit passt, Abgas etwas heiß und der Ladedruck? Alter Falter: 3 Bar!

Ich hatte doch das Wastegate umgebaut?!?!?! Naja….egal….

Pokal oder Hospital 😉

Wieder zum Start. FINALE!

Weißer Rauch! HABEMUS PAPAM!

Da hats wohl den Kopf ein wenig angehoben….. Öl aus allen Ritzen.

Aaaaaaber: Das erste mal stelle ich den Motor nach einem Pull selber ab. 😉

Wollten wir nicht mehr Grip haben? Sieht fast so aus als wenn es weniger wäre….hmmm…. möglicherweise ist das Zugpendel einfach zu weit runter gekommen….

Bis auf den Giftzwerg und Wild Michi Power hatten sich alle anderen 5 Schlepper fürs Finale qualifiziert. Und alle diese 5 zogen dann auch an uns vorbei. 😉

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum zum nächsten Saisonsieg!

Eine richtig dicke Überraschung lieferte Raphael Rehbach ab. Sonst gerne mal vom Pech verfolgt brannte er im Finale einen Monsterpull auf die Bahn. Zweiter Platz für den Masterpiece!


Zurück im Fahrerlager sorgte Alex direkt für die (verdiente 😉 ) Erfrischung.

Leider mussten wir am Nachmittag schon wieder Abreisen. Also nur eine Stippvisite.

<<<Zeitsprung>>>


Gespannt wie ein Flitzebogen ob der Motor was abbekommen hat gings ans Ausladen…..

Der Motor markiert sein Revier 😉

Das Öl kommt auf alle Fälle aus der Kopfdichtung….. Man beachte die Ladeluftleitung. Die hats wieder auseinander gedrückt.

Naja, machen wir mal an…


Und er läuft!!!!

Es scheint wirklich so zu sein, dass der Kopf ein wenig abgehoben hat. Ohne Ladedruck ist alles komplett dicht.

Eine genaue Analyse schieben wir wie immer nach. Es gibt wieder Daten 😉 😉

Nächste Woche geht es nach:


Kalkar!

 

Stay tuned!!!

 

Viersen 2018

Hier nun der Bericht vom Pulling in Viersen und eine erste Aufarbeitung dessen was passiert ist.

Im Gegensatz zu Füchtorf sind wir erst Samstag morgens angereist. Ist ja nicht so weit und außerdem kennt man die ganzen Abläufe ja schon.


Direkt nach der Fahrerbesprechung ging es an die technische Abnahme. Sicherheit und Fairness müssen sein!!!!

Schnell noch einen Probelauf und ab zur Waage. Entweder bin ich fetter geworden, oder aber die Reifen sind etwas schwerer. Einigen wir uns auf die Reifen 😉

So mussten noch knappe 4 Kilo weichen…kein Problem.

Bei sengender Sonne hieß es dann warten bis die ersten Klassen durch waren.


Zwischendurch den Fanclub ein wenig bei Laune halten.. 😉

(Ein Hut ist bei so einem Wetter echt eine geile Erfindung! Millionen Cowboys können einfach nicht irren.)

„Bevor wir dran sind noch mal eben den Reifendruck ausgleichen.“ dachte sich der Stefan…..was eine shice Idee! Entweder hat die Leitung ein Leck, oder aber der linke Adapter war nicht richtig auf dem Ventil—> Plattfuß!

Gott sei dank pumpt Alex wie ein Weltmeister. Auch Jan (Licence to kill) war sofort mit einem Kompressor zur Stelle -Danke!- Um ein zurück setzen kamen wir allerdings nicht herum….tja, macht ja nichts…danach liefs.. 😉

Der Rest ist vom ersten Video schon bekannt. Dennoch hat Mr. Jo netterweise noch ein spezielles Video von dem Pull zur Verfügung gestellt:

Auch hierfür ein fettes Dankeschön!

Trotz der kaputten Kopfdichtung und dem Stromausfall sind´s dann am Ende 63,38m geworden! Sehr sehr geil!

Betrachten wird den Zug nun mal von der technischen Seite:

Ladedruck

Davon hatten wir eindeutig ein klitzekleines bisschen zu viel 😉 😉

Knappe 3 Bar (Ein Motorsteuergerät rechnet in absoluten Drücken, daher 395kPa)  haben in der Spitze angelegen. Es sollte aber nur 1 Bar sein. Entweder hat das Wastegate geklemmt, es war auf wundersame Weise verstellt oder aber es ist einfach zu klein – was ich aber nicht glaube.

So ein Teil ist jetzt aber keine übermäßige Hightech Komponente…. das muss geprüft werden….

Bewährt hat sich auch die direkte, bedämpfte Verschlauchung des MAP-Sensors und die Funktion des Digitalfilters. Das Signal sieht schon viel besser aus!

Gemisch

Tja, es hat gepasst. Im hohen Drehzahlbereich ohne Last etwas zu fett, dann beim Einkuppeln (Knick in der Drehzahlkurve) etwas zu mager und dann genau passend. Ich denke das kann man vorerst so lassen.

Nur gut das ich die Sprittabelle für bis zu 400kPa geschrieben habe 😉

Auch sehr nett: Trotz knappen 3 Bar Ladedruck und schön fettem Lauf hatten die Düsen nur eine Auslastung (DC) von 77%. Sprich die kämen auch mit noch mehr Leistung nicht sofort an ihre Grenzen.

Direkt in das Thema Gemisch spielt die

Abgastemperatur

Wer jetzt schon eingeschlafen ist: Es wird richtig spannend. Voll Motorforensik und so.. 😉


Erstmal bis auf die zwei kurzen Messaussetzer nichts auffälliges. Über 880°C ist für Methanol schon recht sportlich, aber die Lambdawerte sind schön fett und die Temperaturdifferenz zwischen den Zylindern ist auch erträglich. Zylinder 6 fällt natürlich aus der Reihe, bei dem hats Ja auch die Kopfdichtung rausgehauen…..

Aber da war ja noch was…… Der Stefan hatte ein Sicherheitsnetz eingebaut. Sollte die Abgastemperatur zu sehr steigen wird der jeweilige Zylinder angefettet:


Da wir in dem Temperaturbereich waren sieht das für die ersten drei Zylinder wie folgt aus:

Jedem Zylinder ist der entsprechende Abgastemperaturfühler zugeordnet.

WER HAT WAS GEMERKT?

Richtig eben Zylinder 6 (Ja, genau, der mit der Kopfdichtung) ist falsch zugeordnet…. *shocking*


Zu Beginn des Zuges laufen alle Einspritzdüsen ohne individuelle Anfettung (Injector trim) In dem Moment als die Kopfdichtung daher fliegt wird Zylinder 6 immer noch nicht fetter gedreht, wohl aber alle anderen Zylinder…..*grml*

Zu behaupten das der Schaden nur daher kam wäre etwas vermessen…aber Zufälle gibt’s an die ich nicht glaube….

Ich höre schon das Gezeter: „Dreh doch einfach über die Sprittabelle hoch und lass den Unsinn mit der Abgastemperatur!“

Gegenbeweis:


Während die Einspritzmenge (Injector PW) konstant war ging die Abgastemperatur hoch. Sicher spielt da die Trägheit des Systems eine Rolle, aber auch die Lambdawerte blieben nahezu konstant.

Auf dem Prüfstand kann man die Sprittabelle sicher sehr fein anpassen. Für den aktuellen Pullingalltag ist die Nachführung über die Abgastemperatur aber eine feine Sache.

Öldruck und Spritdruck

Haben wir! Mit etwas über 70°C war das Öl zwar nur lauwarm…aber was solls.

Auch der Spritdruck wird in hinreichender Genauigkeit nachgeführt.

Begrenzer


Arbeitet soweit gut. Allerding werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass die Spätzündung oder das Zündaussetzen den Ladedruck sogar noch steigern. Ist ja das selbe Prinzip wie bei einer Launchcontrol. Den ganzen Mist einfach im Krümmer verbrennen und schon gibt’s Druck…..

Spannung


Was ein Mist! Der so hoch gelobte LiFePo-Akku geht in die Knie, sowas hab ich gar noch nie gesehen…….*kotzwürgbrech* Vermutlich hat das Batteriemanagmentsystem (Kann man das essen?) irgendwann einfach abgeschaltet. Das waren die Meter die uns zum dritten Platz oder gar dem Full Pull gefehlt haben….

Da muss was anderes her!

Aufwachen!

Der langweilige Kram mit den Logs ist vorbei!


BIER! (natürlich nach dem Pull und auch außerhalb des Vorbereitungsraumes!)

Danke Wolfgang, das hab ich da echt gebraucht! Sowas ein warmes Wetter und dann auch noch so ein Erfolg!!


Auch Alex kann seine Freude  nicht so ganz verbergen. 😉 😉

Wieder im Fahrerlager…..


…ging es direkt auf die Suche nach dem verlorenen Strom.


Der Ladedruckschlauch ist auch auseinander gegangen. Nur wann kann ich auch nach ausführlichster Videoanalyse nicht sagen…


Aus dem Block ist nicht nur „Dampf“ raus gekommen 😉 😉


Flugs noch das Methanol aus dem Spritsystem ablassen und dann:

Auf zum gemütlichen Teil!

War wieder ein sehr sehr schöner Abend mit viel Dummzeuggequatsche, kalten Getränken und einer Cola-Korn-Party 😉

Zeit- und Ortsprung in die Werkstatt:


Öl ablassen. Ich hatte schon schlimmste Befürchtungen was ich alles im Öl finden würde…..


….aber was ist…richtig, nichts ist! Keine Späne oder unnormaler Abrieb…nichts…. cool!

Also Reifen Ab und das Achsöl angesehen:


Auch hier—> nur Öl! Geilomat!


Na? Seht ihr was?

Nicht?

Ich auch nicht! Und diesmal ist definitiv richtig Leistung drüber gegangen.

Also schnell wieder zusammen!

 

Heute konnte ich es nicht abwarten……der Zylinderkopf musste runter!

Bilder demnächst. Nur soviel schon vorab: Sowohl Kopf und auch der Block haben nichts abbekommen!

Stay tuned!!!!!

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