Autor: Dj Nafets Seite 29 von 32

Motorenversicherung

So, heute war ich mal wieder shoppen. 😉

Ein Grundsatz der mir nun schon über viele Jahre sehr geholfen hat: „Haben ist besser als brauchen.“

Das gilt für sehr viele Dinge im Leben, insbesondere für Motoren:


Für die Polizisten, Denunzianten, Besserwisser etc. hier:

Selbstverständlich waren die Teile bei der Fahrt deutlich besser gesichert. Nur unter den zwanzig oder mehr Spanngurten und Antirutschmatten hätte man den Motor nicht erkannt. 😉 So, damit hab ich mich rausgewieselt….


An dem Dingen ist sogar nochmal mehr Geraffel dran was weg muss als beim ersten. So Dinge wie den Kabelbaum, Zündung, Drosselklappe usw. hab ich allerdings jetzt auch auf Reserve.


Das ist eine Achse von einem 10 Tonnen LKW Anhänger. Nur soviel: Sie ist für das Schluckspecht-Projekt, wird aber nie auf einer Pullingbahn zu sehen sein.

Jetzt ratet mal schön 😉 😉


Bling, Bling!

Stay tuned!

Käfighaltung, Differentialgleichung und Schutz für den Turbo

Das wohl mit Abstand dickste Update ever!

Darum keine Zeit verlieren…los geht’s.

Beginnen wir mit „fernöstlicher Ingenieurskunst“. Der in wunderschönem Rot gehaltene Rohrbieger ist von schlechtester Qualität. Was will man auch für 70 Euro erwarten. 😉


Rohrbiegeergebnis—>Schlecht bis Shice.


Der Rohrbieger funktioniert zwar nicht gut…
…geht dafür aber umso schneller kaputt. 😉


Neue Gesenke müssen her, von bester deutscher Qualität, versteht sich. 😉


Na das sieht doch mal gut aus.


Zeit Größenwahnsinnig zu werden. 😉 Biegen wir direkt mal die Hauptrohre aus einem Stück.


Reihenfolge ist alles!



Kontakt mit Tisch! *grml*


Lösung! *freu*

Passt!


Ich könnte Konfetti kotzen!!! 🙂


Mit diesem hochspezialisierten Draht werden die Biegungen überprüft. Lowtech at it´s best.


Jede Menge Kleinteile für den Käfig.


Was würde ich nur ohne Hubtische machen? Richtig, nichts….


Da steht er, der Schluckspecht. Noch „etwas“ inkomplett, aber was solls.


Sitzt sich gut auf dem Kanister 😉



So sieht der Treibling aktuell aus. Der Pappkasten hat sich in Alu verwandelt.


Die Spritleiste


Luftleitung mit Drosselklappe


Die Anlasskupplung. Sollte Robust genug sein.


Alex kümmert sich um den Turboschutz. Die Idee mit dem Donut haben wir uns vom „Green Scare Racing Team“ geliehen 😉

Turboschutz Hanibal Lektor Edition.


Bleche biegen für den Turboschutz…


Ein Differenzialbaukasten.


An den Suzukiteilen wurden ein paar Änderungen vorgenommen um der Belastung standzuhalten. An dieser Stelle vielen Dank an Thorsten und Jappa für die Tipps!!!


Taddaa, fertig.


Wenn die Zahnräder schon mal raus sind könnte man auch direkt die Steckachsen fräsen. Die Wendeplatte hab ich am Stichel mit der „Methode des scharfen Hinsehens“ geschliffen. Wenn ich die Schrömmel sehe die Suzuki ins Diff steckt kann das nicht so kritisch sein 😉


Probeteil aus Alu fräsen, passt.


Steckachse rein….


Passt! Und wieder könnte ich Konfetti kotzen… 😉


In die Radnaben/Aussenplaneten muss leben rein.


Scheiben, Nadeln, Zahnräder….


Sieht gut aus. Zu meiner Überraschung ist reichlich Spiel in den Verzahnungen. Das ist meist ein gutes Zeichen. Maß auf Maß passt halt nicht.


Dann kann es ja ans Fräsen des integralen Sonnenrades gehen.


Sieht nicht nur cool aus…


….passt sogar. Jaja, Konfetti und so 😉


Nebenbei entsteht aus einer Aluscheibe…


…eine Riemenscheibe für die Spritpumpe.

Damit neigt sich das Megaupdate auch schon dem Ende.

Stay tuned!

Kuppelshow…..

Beginnen wir heute mal mit den Vor- und Nachteilen eines CAD-Systems. Die Teile passen -ordentliches Arbeiten voraus gesetzt- immer zusammen, man kann Bewegungen simulieren, Massen ausrechnen, es können mehrere Leute gleichzeitig an verschiedenen Teilen für eine Baugruppe arbeiten etc. pp.

Es hat aber auch einen Nachteil: Man sieht nicht was fertig wird. Stunden um Stunden verwandelt man mattes Metall in glänzendes und packt es dann wieder weg…dort wartet es auf den einen Tag…..

Die Montage….huiiii….


Jaaaaa….. Montage war angesagt, aber etwas fräsen müssen wir dann doch noch.


Derweil kümmert sich Alex um „Das fette Endrohr“.


Der Rückwärtsgang hat auf der Welle platz genommen. Ziemlich frimselig, ich bin mal gespannt.


Geilomat 3000! Alle Räder sind schon da…trallallalala… Man beachte die angespitzten Zähne für leichteres Schalten.


Der Motor ist umgezogen. Hier wird er wohl auch die ersten Töne machen…


Man sehe und Staune… Der Motorflansch passte auf Anhieb…

Naaaaaaa? Wer erinnert sich noch?


3-Scheiben Sintermetallkupplung. Man glaubt ja gar nicht wieviel Most man braucht um das Paket zusammen zu ziehen….


Flugs den Abstand zwischen Ausrücklager und Federplatte bestimmt…..


….um dann mit höherer Mathematik die nötige Distanzstückhöhe zu eruieren.
Ganz rein zufällig haben M10er Muttern genau die richtige Höhe. 😉

Muss einer von den Fällen sein die man Zufall nennt.


Der Rückwärtsgang im Gehäuse.


Eine erste Probe. Passt wackelt und hat vor allem genug  (???) Luft.


Am Treibling.


Vorwärtsgang.


Rückwärtsgang.


Sieht schon pornös aus wies da so steht… 😉

Jetzt kommt wieder was aus der Rubrik: „Meinen die das Ernst?“

Ziemlich genau in Bildmitte befindet sich ein Loch für die Abgasrückführung. Was ein Schwachsinn… Abgas zurück in den Motor?????

Man stelle sich das Prinzip auf den Mensch übertragen vor… Pfuideibel…. 😉

Wie heißt es so schön: „Wo der liebe Gott eine Tür zu macht, öffnet er gleichzeitig ein Fenster.“

Übertragen auf das Loch heißt das:
Es ist zwar da…..


…..hat allerdings genau den Kernlochdurchmesser für ein G1/2″ Gewinde. 😉

Damit ist das Trauerspiel „Abgasrückführung“ für diesen Motor auch erledigt.


PAD (Pappe Aided Design)

Gewissermaßen Analog-CAD. 😉

Zugegeben, so ganz wohl ist mir bei dem Gedanken nicht die Steuerung unter der Zündspule zu montieren…. ich hoffen die haben alle ihre Hausaufgaben in Sachen Schirmung gemacht.


Das in schön und aus Alu…könnte gehen….

Finde den Fehler 😉 😉 😉


Mit frischem Fräser -und einigen anderen Werkzeugen-ist dann doch noch eine Schaltklaue entstanden.

Was steht als nächstes an? Vorrangiges Ziel ist es den Motor ans Laufen zu kriegen. Noch ein paar Teile fertigen, verkabeln, Starter vor und läuft….. oder so ähnlich oder gar nicht… 😉

Die CAD-Arbeiten sind genau wie die Zeichnungserstellung durch. Täglich kommen Pakete mit Teilen und Material…… Läuft soweit…

Stay tuned……

Bildas vons Ganze…

Frohes neues euch allen! (Auch wenn das Jahr schon fast wieder vorbei ist 😉 )

Während der Feiertage kann man nicht nur fressen und saufen, nein auch was sinnvolles ist mal drin:


Das erste vollständige Bild des Schluckspechtes. Noch nicht ganz komplett aber fast. Die Pedalerie und der Wellenschutz und einige Kleinigkeiten fehlen noch. Vieles entsteht aber auch erst während des Baus am Schlepper. Jaaa, man kann CAD auch übertreiben…. 😉

Sie wies da jetzt ist rechnet mir das CAD 423kg aus. Nehmen wir mal den Fahrer mit 100kg an bleiben noch knappe 80 Kilo für diverses Geraffel. Naja, Aasen sollten wir nicht mit Gewicht, aber so knirschknapp wird es wohl nicht werden.


Publikumssicht


Flagmannsicht


Bremswagenfahrersicht


Die Vorderachse in ziemlich massiver Ausführung. Auch die Achsschenkel sind eher wuchtig als zierlich. Wenn sich die Nase mal schneller senkt als geplant knallt immerhin auch der Motor drauf.


Lange hab ich gegrübelt wie ich das Zugpendel machen soll. Einfach an die Achse braten schied aus. Jajajaja…

GP-Reglement; 2. Allgemeine Regeln; K. Zugpendel; 12. […]Kein Schweißen an Zugpendeln!

Davon ab hält die Samuraiachse das auch gar nicht aus. Eine Versteifung muss her. Ich muss sagen…auch wenn man jeden Tag mit Gussteilen zu tuen hat sind gelaserte und gekantete Bleche auch ziemlich cool.

Generell sind viele Laserteile verbaut….voll Laser wie das abgeht… 😉

Bald geht´s auch praktisch weiter!
Wird auch Zeit…Füchtorf rückt näher und näher…… uaaaaahhhhhh…..

PS: Der Beitrag Kacke am Stock ist ein extrem effektiver Clickbait. 18000 Klicks bisher und alles echte Menschen *roflzeraptor* 😉

Stay tuned!

Letzte Bestellung…..

…..der wohl letzte (praktische) Arbeitstag in diesem Jahr am Schluckspecht. Nächste Woche ist Weihnachtsputz angesagt 😉


Der Planetenträger der Außenplanetengetriebe.


Damit alles gerade läuft und fluchtet: Feinschliff nach dem Schweißen.


Die Samurai-Achse. Was ein krummes und schiefes Scheißteil. Da muss die Presse auch nochmal ran. Naja, das Längenmaß passt schon mal. 😉


Alex kümmert sich derweil um den Wastegateanschluss.


Mit dem Spekuliereisen kann ja nichts mehr schief gehen…


Marcel setzt zum Feinschliff an den Achsbauteilen an….


Abdrehen eines gehärteten Zahnrads. Pokal oder Hospital….


Turboladerkreuz und Anschluss der Lambdasonde.

Neee, son Quatsch… Das ist kein Turbokreuz sondern der Partikelfilter. 😉
Sollte ich mich mal bei VW melden? Ich hörte von Abgasstress den die haben…..


Noch das Endrohr dann und die „heiße“ Seite ist fertig.


42CrMoV4 vorvergütet….meine Hassliebe.

Dank sinnreicher Zerspanreihenfolge……
….entsteht auch ganz ohne Lünette….


….eine ansehnliche Steckachse.


Genau genommen zwei. Es fehlen noch zwei Verzahnungen und rummsbumms können wir da auch einen Haken dran machen.

Jetzt nochmal was in eigener Sache:

„Liebe Spambots,

die Komentarfunktion war eigentlich für die echten Besucher dieser Homepage gedacht. Gut, die haben nicht einen Beitrag geschrieben, trotzdem brauche ich von euch weder Viagra, noch Levitra noch irgendwelche F*ckangebote (liebe lang und so 😉 ). Da ihr das aber eh weder einseht noch versteht habe ich die Komentarfunktion komplett deaktiviert.“

Stay tuned!

Naben und Saugrohr

Ein kleines bisschen ist es weiter gegangen…..


Die Radnabe bekommt auch von der anderen Seite ihren letzten Schliff. Da sind Kilos runter gekommen…..


Und hier kommen noch Kilos runter…..


Voilá! (franz. Tadaaa) Da kommen die Hohlräder rein. Über Aufschrumpfen und klemmen sollten da ein paar tausend Newtonmeter drüber gehen können.


Arbeitsnachweiß. Die Kiste war leer…. 😉


Viele tolle Sachen….. Einfach geil wenn sich mattes Alu in glänzendes verwandelt….dieser Kontrast. 😉


Achja, der Krümmer passt! Hui!!!

Fette Düsen rein und es werde Leistung!

Jetzt müssen wir mal ernst werden:

Wie ich erst jetzt mitbekommen habe, werden Traktoren von gewissenlosen Menschen vollkommen zweckentfremdet! *shocking*
Diese Unholde spannen „Pflüge“ und „Anhänger“ dahinter, fahren in Mustern über Felder….es ist nicht zum aushalten. Dieses Verhaltensmuster ist derart fortgeschritten das die sogar einen eigenen Namen dafür haben: Landwirtschaft

Ich plädiere dafür das Traktoren schon aus moralischen Gründen nur für ihren eigentlichen Zweck verwendet werden sollten:

Das Ziehen von Gewichten über 100m lange Erdbahnen.

In diesem Sinne:

Stay tuned!

 

Alu ist drumm….Huiiiii…

Da stehen sie noch in Reih und Glied:


Und hier wird die Form schon heiß. Fast wie bei Methanol, die Flamme sieht man nicht 😉

Form heiß, Sandkern rein und Alu drauf. Tja nicht ganz dicht -wie der Gießer- aber normal für eine neue Form.

Jetzt kommt der Punkt wo wir uns mal darüber unterhalten müssen das es gut ist das man Geruch nicht fotografieren kann. WAS EIN GESTANK!!!!!!


Form auf…GESTANK…pfui…ihhhh…bahh.
Teil geil! 😉


Zitat des Tages von Alex der sich gerade eine Zigarette anzündet:

„Um die Luft zu filtern.“

*roflzeraptor*


Kondomprinzip: Besser haben als brauchen. Eventuell möchte ja auch jemand anderes einen VR6 aufblasen 😉

Stay tunded!

Beatmungsmaschine, Aluporno und Sandkastenspiele

Gerade noch geschrieben das es nicht so oft einen Beitrag gibt…….Tadaaaaa……der Nächste 😉


Alex geht erstmal an die vorbereiteten Teile des Kupplungsschutzes.

 
Ausrichten, verschweißen, fertig!


Da die Schweißung außerhalb des Rotationsbereichs der Kupplung liegt braucht die Naht nicht geprüft werden.

Gleiches gilt für die Naht zur Flanschplatte.


Der Krümmer ist auch schon so gut wie fertig. Das Wastegate muss noch drann genau wie die Aufnahmen für die Abgastemperatursensoren.

Der Turbo wird dem ollen VR6 gehörig Beine machen 😉


Ein Klotz Alu -genau genommen zwei- plus eine Zeichnung—>Los geht’s.


Erstmal eine ordentliche Spannfläche anfräsen.


Aufspannung, Check!


Programm, Check!


Ziemlich genau in 45 Minuten wird aus dem Rohling eine Radnabe. Hier hat schon mal das Hohlrad des Planetengetriebes Platz genommen.


Das ganze zwei mal. Im Hintergrund die Aufspannvorrichtung für die zweite Bearbeitung. Bis dahin sind schon ein „paar“ Späne geflogen:

Ganz andere Baustelle: Der Sandkern für den Ansaugkrümmer. Die Form ist aus Kunstholz gefräst und schon eingetrennt.


Die richtige Menge Sand mit dem Zweikomponentenbinder. Am wichtigsten ist zweifelsohne der Hochleistungsmischer 😉


Da das Mistzeug innerhalb von Minuten abbindet hier nur Bilder vom fertigen Kern. Muss nur noch Alu drumgegossen werden…

Stay tuned!

Keine Angst! Läuft weiter….

Auch wenn die Häufigkeit der Beiträge abnimmt geht es unbeirrt weiter.

Der Grund des Schlendrians ist ein guter: 5 Kilo schwer, drückt weit über 100 dB(A) am Ohr und hört auf  den Namen Paula. 😉


Was hier so faul rumsteht ist die fertige Gussform für den Ansaugkrümmer. Noch ein paar Sandkerne stopfen und es kann abgegossen werden.


Zwei sicherheitstechnisch kritische Stahlrohlinge. Der Kupplungsschutz aus nahtlosem Rohr und die Schwungscheibe. Falls es die mal zerreißt hält das Rohr den Schrott im Schlepper. 😉

Ein bisschen Fräsen hier, ein bisschen Drehen da…..


…. und zack ist die Schwungscheibe fertig. Streng nach DTTO-Reglement.


Aber nicht nur Stahl wird seines überflüssigen Material beraubt. Hier ein Bauteil des Reversers.


Nach ein paar Stunden häufen sich die Teile.

Stay tuned!

Reverserbauteile und ein Krümmer

Wenn es einem zu gut geht und man auch sonst nichts zu tun hat……

…..zerspant man einfach ein bisschen vorvergüteten 42CrMoV4. 😉


Aus dem rostigen Stück Welle ( D 140mm) wird auf der Drehbank…


…..ein glänzendes Stück Welle mit einem Loch das da genau 5 hunderstel kleiner ist als die Vielkeilmuffe.


100 Tonnen Presskraft….jeder Komentar überflüssig 😉


Mal so ganz theoretische betrachtet habe ich das Wissen eine Presspassung genau zu berechnen. Ganz praktisch hab ich da aber kein Bock drauf. Also zieht Alex mirnichtsdirnichts ne Naht drumherum:


Wenn das mein Konstruktionselemente-Professor sehen würde….
„Sowas macht man nicht! Das ist überdefiniert! Man kann nie genau sagen welcher Anteil von der Presspassung und welcher von der Naht getragen wird!“

BlaBlaBla 😉


Unterdessen ist Alex auch am Krümmer zugange.


Die Drehbank räumt munter Vergütungsstahl raus. Das dauert und dauert und dauert…..

Die Zeit kann man nutzen:

Das nenn ich mal Klauenkupplung. „Mach das nicht alles zu filigran!“ hat man mir gesagt. Check.

Noch ein paar Nähte und der Krümmer ist fertig! Endlich mal was was man an den Motor halten kann 😉

Stay tunded!

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