Kategorie: Veranstaltung

Videos Schlechtenwegen 2018

Dank Carola und Denise Kassner hier die Videos zum feurigen Auftritt in Schlechtenwegen. 😉

Vorlauf 1

Vorlauf 2

Stechen

Man sieht deutlich das der Specht vorne noch zu schwer ist und nicht genug Gewicht auf die Hinterachse kommt. Und das obwohl wir bei der Fahrt schon Öl verbrennen 😉

Deshalb kommen vorne jetzt auch leichtere, mechanische Stößel in den Ventiltrieb—-> Zur Gewichtsreduktion 😉

Wenn mich meine Glubbscherchen nicht täuschen, beendet die „Explosion im Motor“ den Zug im Stechen, nicht der Bremswagen. Augenscheinlich verbrennen wir da sehr viel Motoröl mit. Das Zeugs hat eine Oktanzahl von nahe Nix. Eventuell eine Selbstzündung?!?!? Wer weiß, wer weiß….

Stay tuned!!!

Schlechtenwegen 2018 – Die halbverrückten Schluckspechte

Da ist sie auch schon wieder um, die Pullingsaison 2018. Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass unsere erste Saison unsere bisher beste war 😉

Zum Ende haben wir wieder alles gegeben:


Copyright der Fotos: pullingpics.de, Stephan Görtz
Vielen Dank für die spektakulären Aufnahmen!

Natürlich erst mal der Reihe nach. 😉

Nachdem Alex und Ich die Startreihenfolge bekommen hatten und die 600er Klassen erst Nachmittags an den Haken sollten, entschieden wir uns erst am Samstag Morgen anzureisen.
Das angesagte Wetter für Sonntag hat dann Freitag Abend alles durcheinander gewirbelt. Startklassen wurden getauscht….Reihenfolgen geändert….

Mit einem leicht mulmigen Gefühl traten wir die 3 Stunden nach Schlechtenwegen an. Würden wir rechtzeitig da sein?

Am Gelände angekommen kam dann schnell die Beruhigung. Die 600kg Klassen waren immer noch für Nachmittags eingeplant.

Also schnell allen Gardenpullern guten Tag gesagt und den Specht abgeladen. Testlauf, Technische Abnahme…alles easy.

Mit der letzten Veranstaltung beginnt traditionell das große Fahrertauschen. Dieses Jahr gab es hier ein besonderes Highlight: Die Stagecrew um DJ Dan fuhr ein internes Duell aus. Damit wurden der „Blue Attraction“, der „Licence to Kill“ und „Der Gerät“ von Sound and Light-Spezis gefahren. 😉

Wie soll ich es nun schreiben? Die Stagecrew sind jetzt nicht unbedingt die leichtesten Rehe auf der Weide. 😉 😉 Daher einigte man sich schnell darauf das Startgewicht auf 609kg anzuheben.

Das die Bahn richtig was kann und ordentlich Grip produziert war schon im Vorfeld zu sehen. Als wir dann aber zum ersten Vorlauf antraten war ich doch etwas verblüfft. Zum einen weil die Ladedruckregelung zum ersten mal funktionierte und den Druck auf 0,8 Bar begrenzte, zum anderen weil mit dem Druck wesentlich zu wenig Leistung vorhanden war…… Der Specht ging nach kurzer Fahrt einfach aus. *ahhhhh*

Hier die Daten zum *ahhhh*:

Nunja, eventuell, aber auch nur eventuell hab ich ein wenig früh eingekuppelt. Da kam einfach nichts…….

Dann musste es schnell gehen. Da wir die vorletzten Starter waren und vorab fast alle den Full Pull geschafft haben, blieben nur ein paar Minuten für die Analyse.

😉 😉 ICH LIEBE DIESE LOGS EINFACH! 😉 😉

Die Entscheidung war fix getroffen: Die Ladedruckregelung abbauen—-> Volldruck fahren! Pott oder Schrott!

Wieder vor dem Bremswagen lief der Specht dann wie man ihn kennt. Qualmen und Zischen aus allen Ritzen, leichtes Feuer am Krümmer und den Full Pull in der Tasche….. *geilomat*

Hier die Daten zum *geilomat*:


Tja, wieviel Ladedruck war das nun? Der Mapsensor geht bis 400kPa. Und da waren wir auch….. Messartefakt 😉

Aaaaber halt…der Spritdruck wird doch dem Ladedruck nachgeführt. Wir hatten 6,5 Bar Spritdruck und 3 Bar ist die Druckdifferenz zum Ladedruck. Macht nach Eva Zwerg und Adam Riese: 3,5 Bar Ladedruck.

Hatte ich schon gesagt das der VR6 ein geiler Motor ist?

Eine kurze Regenpause gab dem Eisenschwein Gelegenheit ein wenig abzukühlen. Da wir als letzter ins Finale gefahren waren, mussten alle anderen vorlegen. Spannung bis zum Schluss. Wo würden wir uns zwischen schieben? Reicht es diesmal fürs Treppchen? Was machen „die halbverrückten Schluckspechte“ (O-Ton Schizo 😉 )

Ein letztes mal Motor anlassen, Gang einlegen…..Gang einlegen….. *aaahhhh* wasn das fürn Mist? Die Kupplung geht nicht……. Eine Schraube des Geberzylinders hatte sich gelöst…. Panik!!! Die Saison durfte so(!) nicht enden. Dank Alex und der Hilfe der anderen Gardenpuller war der Defekt in ein paar Sekunden repariert! DANKE DAFÜR!

Um kein Risiko einzugehen, wurde der Gang eingelegt und der Specht vor den Bremswagen geschoben.

Was dann passiert ist in obigen Bilder ziemlich eindrücklich zu sehen. Drehzahl hoch, Volldruck und einkuppeln. Zum Ende des Pulls drückte das Öl aus allen Ritzen, entzündete sich am heißen Krümmer und sorgte für ein feuriges Spektakel! Dank der schnellen Löschaktion von Andreas Kilian (Danke!) hat es nur das Tape um den Kabelbaum ein wenig angeschröggelt.

Weitere Coole (Euphemismus für die Stichflammen 😉 )Bilder findet ihr auf Jan Werners Seite.

Platz 4 mit 56,65m. Sehr cool! Wenn auch knapp am Podest vorbei 😉

Hier die Daten zu 56,65m:


Der geneigte Leser wird sofort erkennen das wir wieder nicht im Begrenzer waren. Sprich es geht richtig Leistung aus dem Motor raus. Nur irgendwie wird die nicht so ganz total und echt richtig in Vortrieb umgesetzt…..*grübel*

Dann ging es zum gemütlichen Teil über. Auf der letzten Veranstaltung der Saison zaubert der Dieter einen Gaumenschmaus in seinen 3 Dutch Oven! Sehr Sehr geil! Die lange Tafel mit allen Gardenpullern hat echt was!

Zum Gardenpuller des Jahres wurde Marvin Rausch gewählt. Glückwunsch dazu!

Später wurden im Festzelt noch die Tagessieger und die deutschen Meister gekürt.

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum mit seinem Blue Attraction zum verdienten Meistertitel in der 600kg freien Klasse!

Mit reichlich [Getränken erfrischender Natur] wurde bis in den morgen gefeiert.

Jetzt geht es daran einen Plan zu machen was im Winter alles zu tuen ist. Es stehen einige Umbauten an!!!

Der Knaller zum Schluss: Der Motor läuft noch!

Stay tuned!!

Kalkar 2018 – Feuer und Flamme

Wir sind wieder zurück aus Kalkar und zwar mit einem Hammer Ergebnis!

Am Ende ist es der 4te Platz geworden bei einem mit 8 Top Schleppern besetzten Starterfeld!

Auch hier der Reihe nach:

Samstag morgen ging es um 5.30 Uhr in der Früh auf die Bahn Richtung Kalkar. Fahrerbesprechung war nämlich schon um 8 Uhr, Start um 10 Uhr.

Wiegen und technische Abnahme sind mittlerweile Routine. 😉

Zunächst gingen die 500kg Stock und die 500kg freie Klasse über die Bahn. Erste Eindrücke über die Streckenverhältnisse konnten gesammelt werden. Bereits vor den Compactdieseln zogen bedrohliche Wolken auf. Dennoch konnten die drei gemeldeten Starter ihren ersten Versuch fahren.

Dann wurde es peinlich, also für uns zumindest. *g* Im festen Glauben nach Jappa dran zu sein starteten wir den Specht, fuhren vor den Bremswagen und wurden dann von Svenja belehrt das wir gar nicht an der Reihe waren. Die Compactdiesel hatten noch ihren zweiten Lauf. Das das im Nachhinein für reichlich Spott und Geläster gesorgt hat brauch ich sicher nicht erwähnen 😉 😉 😉

Wir haben dann brav zurück gesetzt woraufhin auch schon die Plane auf die Bahn musste—> Regenschauer.

Da sich alle 3 Compactdiesel in der Zwangspause abgemeldet hatten, waren wir direkt dran als die Bahne wieder freigegeben wurde. Jetzt durften wir ja 😉 😉

Hier das Video:

FUUUULLL PULLLLL!!!!!

Wieder Öl und Dampf aus allen Ritzen. Ein kleines Feuer am Krümmer sorgte für Hektik bei allen Beteiligten. Danke für die Löschaktion. Etwas von dem Öl hatte sich am Krümmer entzündet.

Stolz wie Bolle gings zurück ins Fahrerlager. Den Ladedruckschlauch hatte es auseinander gedrückt, getankt musste werden und dann schnell die Daten checken. 1Bar Ladedruck sollten es sein, 2,5 Bar waren es. Es ist zum verrückt werden, die meisten Puller haben zu wenig Druck, wir bekommen ihn nicht runter. *g*

Für das Finale haben wir dann ein „Dampfrad“ für weniger Druck montiert.

In der Zwischenzeit bestritten auch die anderen Schlepper ihre Pulls die sie alle ins Finale führten.

Hier der Finallauf des Schluckspechtes:

Jede Menge Temperatur im Kessel…..Und natürlich wieder Feuer am Krümmer 😉

Es wäre mal interessant zu wissen wo genau das Öl herkommt…..

Über 66m im Finale…Geilomat 3000!

Wir ließen uns dann direkt aus dem Fahrerlager schleppen um Platz für die Farmpuller zu machen. Aus den Augenwinkeln konnte ich den Lauf von Thorsten mit seinem Blue Attraction verfolgen. Der blieb nach deutlich kürzerer Distanz stehen als wir. Hatten wir so gut vorgelegt?

Also schnell wieder zurück an die Strecke. Letztlich setzten sich der Giftzwerg, Mr. Easy und Masterpiece noch vor uns. Wettkampf der Drehmomentmonster!! 😉 😉

Wir gratulieren Raphael Rehbach zu seinem ersten Saisonsieg mit dem Masterpiece! Sehr geil gemacht!

Leider mussten wir auch in Kalkar Nachmittags wieder nach Hause.

Dort angekommen lies uns eine Frage keine Ruhe: Hat der Motor was abbekommen? Ich meine nach dem Finale habe ich ihn selber abgestellt…aber man weiß ja nie.

Und er läuft!!!!!!

Einfach krass was die VW-Ingenieure da gebaut haben.

Damit steht…..


…nichts mehr im Wege!

Eine genaue Auswertung folgt natürlich noch! Die Daten diesmal sind hoch interessant! Versprochen!

Stay tuned!!!!!!

 

Habemus Papam!

Sonsbeck 2018 —–> Der erste Full Pull des Schluckspechtes!!!

Aber der Reihe nach:

Samstagmorgen ging es in aller Frühe gen Westen.


Fahrerlager der Gardenpuller.


Ausladen, alles Checken, Probelauf machen…und was ist? Nichts ist….

Schockschwere Not, der Specht geht einfach immer wieder aus. AHHHHHH!!!!!

Naja, die Temperaturen waren niedrig. Das Öl hatte gerade mal 10°
Mehr Sprit rein! Und siehe da, er lief wie gewohnt. Hach, ich liebe die Motorsteuerung!

Dann gings über die Wage (Ich werde wohl immer fetter *grml*) 6 Kilo mussten runter. Aber das ist ja kein Problem.


Kurz vor dem Start…


Der Fanclub steht bereit und kann die Spannung fast nicht mehr aushalten. 😉

Und ab gehter:

Junge, Junge, Junge…was ein FUUUULLLL PULL!

Geilomat!

Der Specht knallt und zischt aus allen Ritzen. Zurück im Fahrerlager schnell getankt. Etwas Luft aus den Reifen gelassen (mehr Grip musste her) und dann den Laptop zur Hand genommen:

Sprit passt, Abgas etwas heiß und der Ladedruck? Alter Falter: 3 Bar!

Ich hatte doch das Wastegate umgebaut?!?!?! Naja….egal….

Pokal oder Hospital 😉

Wieder zum Start. FINALE!

Weißer Rauch! HABEMUS PAPAM!

Da hats wohl den Kopf ein wenig angehoben….. Öl aus allen Ritzen.

Aaaaaaber: Das erste mal stelle ich den Motor nach einem Pull selber ab. 😉

Wollten wir nicht mehr Grip haben? Sieht fast so aus als wenn es weniger wäre….hmmm…. möglicherweise ist das Zugpendel einfach zu weit runter gekommen….

Bis auf den Giftzwerg und Wild Michi Power hatten sich alle anderen 5 Schlepper fürs Finale qualifiziert. Und alle diese 5 zogen dann auch an uns vorbei. 😉

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum zum nächsten Saisonsieg!

Eine richtig dicke Überraschung lieferte Raphael Rehbach ab. Sonst gerne mal vom Pech verfolgt brannte er im Finale einen Monsterpull auf die Bahn. Zweiter Platz für den Masterpiece!


Zurück im Fahrerlager sorgte Alex direkt für die (verdiente 😉 ) Erfrischung.

Leider mussten wir am Nachmittag schon wieder Abreisen. Also nur eine Stippvisite.

<<<Zeitsprung>>>


Gespannt wie ein Flitzebogen ob der Motor was abbekommen hat gings ans Ausladen…..

Der Motor markiert sein Revier 😉

Das Öl kommt auf alle Fälle aus der Kopfdichtung….. Man beachte die Ladeluftleitung. Die hats wieder auseinander gedrückt.

Naja, machen wir mal an…


Und er läuft!!!!

Es scheint wirklich so zu sein, dass der Kopf ein wenig abgehoben hat. Ohne Ladedruck ist alles komplett dicht.

Eine genaue Analyse schieben wir wie immer nach. Es gibt wieder Daten 😉 😉

Nächste Woche geht es nach:


Kalkar!

 

Stay tuned!!!

 

Viersen 2018

Hier nun der Bericht vom Pulling in Viersen und eine erste Aufarbeitung dessen was passiert ist.

Im Gegensatz zu Füchtorf sind wir erst Samstag morgens angereist. Ist ja nicht so weit und außerdem kennt man die ganzen Abläufe ja schon.


Direkt nach der Fahrerbesprechung ging es an die technische Abnahme. Sicherheit und Fairness müssen sein!!!!

Schnell noch einen Probelauf und ab zur Waage. Entweder bin ich fetter geworden, oder aber die Reifen sind etwas schwerer. Einigen wir uns auf die Reifen 😉

So mussten noch knappe 4 Kilo weichen…kein Problem.

Bei sengender Sonne hieß es dann warten bis die ersten Klassen durch waren.


Zwischendurch den Fanclub ein wenig bei Laune halten.. 😉

(Ein Hut ist bei so einem Wetter echt eine geile Erfindung! Millionen Cowboys können einfach nicht irren.)

„Bevor wir dran sind noch mal eben den Reifendruck ausgleichen.“ dachte sich der Stefan…..was eine shice Idee! Entweder hat die Leitung ein Leck, oder aber der linke Adapter war nicht richtig auf dem Ventil—> Plattfuß!

Gott sei dank pumpt Alex wie ein Weltmeister. Auch Jan (Licence to kill) war sofort mit einem Kompressor zur Stelle -Danke!- Um ein zurück setzen kamen wir allerdings nicht herum….tja, macht ja nichts…danach liefs.. 😉

Der Rest ist vom ersten Video schon bekannt. Dennoch hat Mr. Jo netterweise noch ein spezielles Video von dem Pull zur Verfügung gestellt:

Auch hierfür ein fettes Dankeschön!

Trotz der kaputten Kopfdichtung und dem Stromausfall sind´s dann am Ende 63,38m geworden! Sehr sehr geil!

Betrachten wird den Zug nun mal von der technischen Seite:

Ladedruck

Davon hatten wir eindeutig ein klitzekleines bisschen zu viel 😉 😉

Knappe 3 Bar (Ein Motorsteuergerät rechnet in absoluten Drücken, daher 395kPa)  haben in der Spitze angelegen. Es sollte aber nur 1 Bar sein. Entweder hat das Wastegate geklemmt, es war auf wundersame Weise verstellt oder aber es ist einfach zu klein – was ich aber nicht glaube.

So ein Teil ist jetzt aber keine übermäßige Hightech Komponente…. das muss geprüft werden….

Bewährt hat sich auch die direkte, bedämpfte Verschlauchung des MAP-Sensors und die Funktion des Digitalfilters. Das Signal sieht schon viel besser aus!

Gemisch

Tja, es hat gepasst. Im hohen Drehzahlbereich ohne Last etwas zu fett, dann beim Einkuppeln (Knick in der Drehzahlkurve) etwas zu mager und dann genau passend. Ich denke das kann man vorerst so lassen.

Nur gut das ich die Sprittabelle für bis zu 400kPa geschrieben habe 😉

Auch sehr nett: Trotz knappen 3 Bar Ladedruck und schön fettem Lauf hatten die Düsen nur eine Auslastung (DC) von 77%. Sprich die kämen auch mit noch mehr Leistung nicht sofort an ihre Grenzen.

Direkt in das Thema Gemisch spielt die

Abgastemperatur

Wer jetzt schon eingeschlafen ist: Es wird richtig spannend. Voll Motorforensik und so.. 😉


Erstmal bis auf die zwei kurzen Messaussetzer nichts auffälliges. Über 880°C ist für Methanol schon recht sportlich, aber die Lambdawerte sind schön fett und die Temperaturdifferenz zwischen den Zylindern ist auch erträglich. Zylinder 6 fällt natürlich aus der Reihe, bei dem hats Ja auch die Kopfdichtung rausgehauen…..

Aber da war ja noch was…… Der Stefan hatte ein Sicherheitsnetz eingebaut. Sollte die Abgastemperatur zu sehr steigen wird der jeweilige Zylinder angefettet:


Da wir in dem Temperaturbereich waren sieht das für die ersten drei Zylinder wie folgt aus:

Jedem Zylinder ist der entsprechende Abgastemperaturfühler zugeordnet.

WER HAT WAS GEMERKT?

Richtig eben Zylinder 6 (Ja, genau, der mit der Kopfdichtung) ist falsch zugeordnet…. *shocking*


Zu Beginn des Zuges laufen alle Einspritzdüsen ohne individuelle Anfettung (Injector trim) In dem Moment als die Kopfdichtung daher fliegt wird Zylinder 6 immer noch nicht fetter gedreht, wohl aber alle anderen Zylinder…..*grml*

Zu behaupten das der Schaden nur daher kam wäre etwas vermessen…aber Zufälle gibt’s an die ich nicht glaube….

Ich höre schon das Gezeter: „Dreh doch einfach über die Sprittabelle hoch und lass den Unsinn mit der Abgastemperatur!“

Gegenbeweis:


Während die Einspritzmenge (Injector PW) konstant war ging die Abgastemperatur hoch. Sicher spielt da die Trägheit des Systems eine Rolle, aber auch die Lambdawerte blieben nahezu konstant.

Auf dem Prüfstand kann man die Sprittabelle sicher sehr fein anpassen. Für den aktuellen Pullingalltag ist die Nachführung über die Abgastemperatur aber eine feine Sache.

Öldruck und Spritdruck

Haben wir! Mit etwas über 70°C war das Öl zwar nur lauwarm…aber was solls.

Auch der Spritdruck wird in hinreichender Genauigkeit nachgeführt.

Begrenzer


Arbeitet soweit gut. Allerding werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass die Spätzündung oder das Zündaussetzen den Ladedruck sogar noch steigern. Ist ja das selbe Prinzip wie bei einer Launchcontrol. Den ganzen Mist einfach im Krümmer verbrennen und schon gibt’s Druck…..

Spannung


Was ein Mist! Der so hoch gelobte LiFePo-Akku geht in die Knie, sowas hab ich gar noch nie gesehen…….*kotzwürgbrech* Vermutlich hat das Batteriemanagmentsystem (Kann man das essen?) irgendwann einfach abgeschaltet. Das waren die Meter die uns zum dritten Platz oder gar dem Full Pull gefehlt haben….

Da muss was anderes her!

Aufwachen!

Der langweilige Kram mit den Logs ist vorbei!


BIER! (natürlich nach dem Pull und auch außerhalb des Vorbereitungsraumes!)

Danke Wolfgang, das hab ich da echt gebraucht! Sowas ein warmes Wetter und dann auch noch so ein Erfolg!!


Auch Alex kann seine Freude  nicht so ganz verbergen. 😉 😉

Wieder im Fahrerlager…..


…ging es direkt auf die Suche nach dem verlorenen Strom.


Der Ladedruckschlauch ist auch auseinander gegangen. Nur wann kann ich auch nach ausführlichster Videoanalyse nicht sagen…


Aus dem Block ist nicht nur „Dampf“ raus gekommen 😉 😉


Flugs noch das Methanol aus dem Spritsystem ablassen und dann:

Auf zum gemütlichen Teil!

War wieder ein sehr sehr schöner Abend mit viel Dummzeuggequatsche, kalten Getränken und einer Cola-Korn-Party 😉

Zeit- und Ortsprung in die Werkstatt:


Öl ablassen. Ich hatte schon schlimmste Befürchtungen was ich alles im Öl finden würde…..


….aber was ist…richtig, nichts ist! Keine Späne oder unnormaler Abrieb…nichts…. cool!

Also Reifen Ab und das Achsöl angesehen:


Auch hier—> nur Öl! Geilomat!


Na? Seht ihr was?

Nicht?

Ich auch nicht! Und diesmal ist definitiv richtig Leistung drüber gegangen.

Also schnell wieder zusammen!

 

Heute konnte ich es nicht abwarten……der Zylinderkopf musste runter!

Bilder demnächst. Nur soviel schon vorab: Sowohl Kopf und auch der Block haben nichts abbekommen!

Stay tuned!!!!!

Und er schont ihn nicht!!

Wieder daheim aus Viersen! Eine Wahnsinnsveranstaltung und für uns ein Hammerergebnis!

Hier vorab schon mal das Video:

Wie Ihr sicher hört: Wir haben jetzt auch eine Titelmelodie. Wie könnte es anders sein: „Was wollen wir Trinken 7 Tage lang?“

Vielen Dank an Stephan Görtz von Pullingpics und sein Team für die super Moderation und das Einspielen des Liedes. Passt!!

Nun aber zum Zug:

Nach ein paar Metern ist uns direkt die Kopfdichtung weggeflogen. Wie sich im Nachgang herausstellte lagen statt dem geplanten 1 Bar Ladedruck satte 2,8 Bar an. Das ist mal ein Wort!  Egal:

Pott oder Schrott! 😉 😉

Der Pull wurde dann nicht von der kaputten Dichtung beendet, sondern von einem Stromausfall….Arghhhh…..

63,irgendwas Meter sind für uns ein Wahnsinns Resultat!! Nicht auszudenken was mit heiler Kopfdichtung und ausreichend Strom möglich gewesen wäre.

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum mit seinem Blue Attraction zum Tagessieg.

Ein ausführlicher Bericht (Es gibt wieder Daten 😉 ) folgt die nächsten Tage.

Stay tuned!!

Füchtorf 2018

Junge, Junge, Junge….was war das für nen Pulling!!!!!

Krass, die allerersten Pullingmeter sind gemacht!  Wir sind hoch zufrieden, alles scheint heile zu sein und blamiert haben wir uns sicher nicht. 😉

Ein genauer Rückblick auf die technische Seite wird später kommen, hier erstmal ein Rückblick auf die Veranstaltung als solches.

Auch wenn es ein wenig sentimental klingt muss ich Danke sagen. Und zwar bei meinem Teamkollegen Alex für all die Stunden die er in den Schluckspecht gesteckt hat. Genau wie meine Frau (und meine Tochter) die doch einige Stunden auf den Mann/Papa verzichten mussten. Das ist sicher nicht selbstverständlich!!!! Danke!!!!

Weiterhin ein großes Dankeschön an die Gardenpullingfamilie (Das ist sie wirklich)! Ohne all die Tipps und Hilfestellungen hätten wir dieses Jahr sicher nicht auf der Bahn gestanden!

Tja, was soll ich sagen……

So sind wir am Freitag aufgebrochen:


„Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen…“

Knappe 2 Stunden Fahrt (es war der Freitag eines langen Wochenendes) standen wir im Fahrerlager der Gardenpuller.

Macht sich gut wie er so da steht 😉 :


Erstmal bei allen vorstellen und schwubsdiwupps ging es schon zur technischen Abnahme…

Diese lief wirklich gut. Wer (das Reglement) lesen kann ist halt manchmal klar im Vorteil! 😉 😉

Wie ihr sicher bemerkt habt, hat sich der Schluckspecht noch ein wenig verändert. Dank der schnellen Lieferung von Schrift Fabrik hat der Schlepper noch einen sichtbaren Namen bekommen.

Tja….es folgen nun wenig Bilder, genau genommen keins. Ich kann nur sagen das Alex und Ich sehr, sehr viele nette Leute kennen gelernt haben, nicht nur, aber vor allem aus der Gardenpullingfamilie. Wir hatten echt viel Spaß…. 😉

Nach einer kurzen Nacht begann der Ernst des Pullings:


Bereits kurz nach 8 haben sich die Gardenpuller zur Fahrerbesprechung getroffen um noch einige Details zu klären…..

„Haste ja noch ne Menge Zeit bis um 11 Uhr das Pulling beginnt“ dachte sich der Stefan..

Na Pustekuchen……. schnell in den feuerfesten Anzug geschmissen, Zündkerzen gewechselt und vor allem ganz wichtig:

Checklisten abgearbeitet!

Manch einer meinte ich wäre ein Kontrollfreak….nur weil ich eine Checkliste habe wo auf eine andere Checkliste hingewiesen wird……ist das so?

Und schon standen die Serviceschlepper da und haben einen zur Waage gezogen…

594kg… passt!

Kaum war die Freude über das Gewicht verflogen, erschallte von hinten ein „Oh Oh, ihr habt aber ein mächtiges Problem“. Zum Glück war es nur das zu niedrige Zugpendel. Der Schlepper ist halt für 800mm Reifen konstruiert….. Dazu aber später mehr.

Zunächst haben die 350kg Stock und 500kg Stock sowie die 500kg Freie Klasse gezogen. Zeit für noch ein bisschen Besprechung :

Die Blicke in die Zuschauerränge waren nicht gerade förderlich für die Nervosität….Es war echt schon eine Menge los……


Zur Ablenkung war glücklicherweise der „Schluckspecht-Fanclub“ da. Ein paar Faxen mit Töchterchen beruhigen doch ungemein. 😉

Als dann die 600kg Compact Diesel an der Reihe waren, war Schluss mit lustig. Schnell noch die Checkliste „Direkt vor dem Start“ abgearbeitet und aufmerksam beobachtet. Am Vorabend wurde nämlich besprochen die Compactdiesel und die 600kg Freie Klasse gemischt zu fahren.

Tja, von den Pulls der Konkurenz kann ich gar nicht so viel sagen…. Zum einen sieht man von hinten nicht viel, zum anderen ist man ziemlich bei sich…gerade bei der ersten Teilnahme. Da wir aber eh nur das Ziel hatten ein paar Meter zu ziehen und uns auf der Bahn nicht zum Obst der Woche zu machen, war das aber auch erstmal zweitrangig.

Auf alle Fälle hat Thorsten mit dem Neubau des Blue Attraction einen weiten aber wilden Ritt hingelegt. Auch der Wild Michi Power 3 kommt immer besser in Fahrt. Jan hatte mit dem License to Kill einige Probleme den zweiten Motor in die Gänge zu bekommen. Dem „Der Gerät“ von Mathias hat es direkt das Getriebe zerlegt.
Volker Hägele legte mit dem Giftzwerg einen souveränen Pull auf die Bahn.

Wie Ihr merkt….die obige Beschreibung ist recht dürftig….. genau…. weil man einfach nicht viel mitbekommt….Man denkt nur: „Noch drei vor einem….noch zwei vor einem….“

Sturmhaube auf, Helm auf, Handschuhe an, Schlepper vor ziehen, Startwagen mit Starter in Position bringen und bloß nichts wichtiges vergessen…..

„Noch einer vor einem…..“

Alex startet den Motor, man sitzt im Schlepper, tausende Zuschauer in der Arena…der Flaggmann winkt…kein Zurück……… UAAHHHHH….

Tja…was jetzt kommt hat man hunderte male gedanklich durchgespielt und sich jedes mal überlegt wie es tatsächlich sein mag…..

Entgegen aller Vermutungen ist man recht ruhig……ja, ganz in echt! Man hat keine Zeit nervös zu sein.

„Bloß keinen umfahren, auf den Bahnkommissar und den Flaggmann achten, Kuppeln, schalten…..Alex weist einen ein…etwas links, etwas rechts…. Zack steht man vor dem Bremswagen.“

„Kette straffen…. Helmvisier schließen und da ist sie: Die grüne Flagge!“

When the startflag drops, the bullshit stops!

Motor hochdrehen, langsam einkuppeln und schon geht’s los. Die ersten Meter sind gezogen…..da ist es auch wieder vorbei…. 🙁

Tja…ohne Ladedruck losgefahren…. doch nervös?

Schon schreitet von hinten der Bahnkommissar Klaus Hünting herbei und weist einen freundlich aber bestimmt darauf hin das man einen zweiten Versuch hat…..

„Zum Ausstellen des Schleppers sind wir nicht hier“….so hab ich mir gedacht. Also zurück.

Dieses mal bitte etwas langsamer einkuppeln bis man den Lader pfeifen hört und dann erst losfahren. Na siehste…geht doch…..

Keine paar Meter gefahren knallt und zischt es einen Meter vor einem aus Auspuff und Wastegate….. Pull abbrechen? Denkste! Kurz kuppeln um den Motor auf Drehzahl zu bekommen und weiter geht’s…….

Nach knappen 25m war dann aber auch schon Schluß. Enttäuschung? Son Quatsch…. mehr als wir bei der allerersten(!) Teilnahme erhofft hatten.

Der erste Pull geschafft! Auf Neutral schalten, von der Bahn ziehen und sich feiern lassen…….

In „der Box“ angekommen hat Alex sofort aufgetankt und der Stefan hat sich den Laptop geschnappt… Was war beim Pull passiert? Zur großen Überraschung passte die Spritmenge augenscheinlich…. hmmmmmm…Also was verändern? Kein Plan! Etwas Luft aus den Reifen ablassen? Alle hatten gesagt das wir viel zu viel Druck fahren. Ok, gesagt, getan.

Und schon waren wir wieder an der Reihe. Die Compactdiesel hatten sich dezimiert, „Der Gerät“ war auch ausgefallen……

Also wieder schön schwungvoll vor den Bremswagen gefahren —>Aus!

Wasn dasn? Einfach so ausgehen war total neu?!?!?!

Ehe man sich versah waren Alex, Klaus Hünting und auch Mathias Tewes zur Stelle. Ruckzuck den Schluckspecht vor den Bremswagen geschoben, Alex hat ihn routiniert angelassen und schon war wieder die grüne Flagge da.

Ladedruck aufbauen…..einkuppeln….*knall**zisch**Rauch* und—-> Aus! Tja, das war wohl auch nichts 😉 Nichts sind in diesem Fall 12,88m

Um der genauen Analyse was „schief gelaufen“ ist vorweg zu greifen:

Bei dem ersten Pull haben die Einspritzdüsen kurz vorm Kotzen richtig aufgemacht, vermutlich kam die Zündung damit nicht klar. Beim zweiten Pull haben wir sowohl beim auf die Bahn fahren als auch zum Schluss hin einen Spannungsabfall auf 0 (null) Volt. Mal sehen was da los war.

Aller Anfang ist schwer, ich denke wir haben uns gut geschlagen. Zumal „nur noch“ das Feintuning ansteht…..


Meine Frau und der Specht nach dem Pull….Das nichts kaputt gegangen ist war sehr zur Freude aller. Jeder Schaden hätte zu noch mehr Stunden in der Firma geführt. 😉 😉 😉

Und wieder folgen wenig Bilder…….

….vielleicht auch besser so 😉 😉

Der erste Pull überhaupt musste natürlich gebührend gefeiert werden….. An dieser Stelle muss ich noch einmal betonen das die Gardenpuller echt eine super Truppe sind! Um 3 Uhr morgens hat es selbst mir gereich…. 😉  …….soviel dazu……

Als ich dann Sonntags morgens mein Köpfchen aus dem Crafter gesteckt habe schallte mir schon ein „Moin, guck mal was man dir hinter den Bulli gelegt hat!“ entgegen…….

Tadaa……


Neue Schluffen! Coooool…….

Damit sollten wir auf alle Fälle genug Grip haben. Und die Zugpendelhöhe kann auch aufs Maximum rauf…. *freu*

Nach einem sehr leckeren Kaffee (Danke Dennis 😉 ), ging es dann noch zu einem Pflichttermin…..

Das Green Monster Team hatte den kaputten Kolben des Mitas-Monsters zu Gunsten der Deutschen Knochenmarkspende versteigert. Ratet mal 😉

Tadaaaa…


Auch eine Möglichkeit sich seinen Allison zusammen zu kaufen *roflzeraptor*

Der bekommt natürlich einen Ehrenplatz……

Mit reichlich Pulling in den großen Klassen bei bestem Wetter ging dann ein wunderbares Wochenende zu Ende…….

Eine Sache muss ich aber noch los werden:

Vielen Dank für das durchweg positive Feedback zu dieser Homepage! Das bestärkt mich darin diesen Blog (Krass, ich bin Blogger, voll Socialstefan und so 😉 ) über den Schluckspecht weiter zu führen.

Einige wissen es bereits: In Volkmarst werden wir nicht am Start sein. Familie geht einfach vor. Ich denke in Sohren könnte klappen 😉

Wie oben geschrieben: Ein ausführlicher Bericht aus technischer Sicht folgt in einigen Tagen.

Also….. Stay tunded!

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