Monat: Februar 2018

Kabeläffchen….

Nachdem ich nun ein paar Tage rein gar nichts am Trecker machen konnte, gings heute mal ein kleines bisschen weiter.

Zunächst aber war Alex in meiner Abwesenheit sehr fleißig:


Etwas über 5 Liter Fassungsvermögen. Das sollte wohl reichen….hoffe ich. 😉 Sieht unscheinbar aus, steckt aber ne Menge Arbeit drin. Unten 3x Dash 10 Abgänge. Das sollte reichen 😉


Auch wenn die Entropie immer steigt, egal wie viel Ordnung man schafft muss der Kabelbaum schöner und übersichtlicher werden.


Sehr gut angelegtes Geld! Die kleinen Schilderchen….


…werden flugs mit an die Kabel geklebt. Da kommt nichts mehr durcheinander.


Nach und nach kommt echt Ordnung in den Bumms…


Plan B für die Zündung. Eine Beru ZSE033 Einzelzündspule wie sie in den TFSI Motoren von VW verbaut ist. Die hat direkt mehrere Vorteile:

  • jeder Zylinder bekommt seine eigene Spule, nicht mehr dieser Unsinn mit Wasted Spark. Abgas kann man einfach nicht anzünden 😉
  • die Zündleistung ist deutlich höher.
  • die Hochspannung wird da erzeugt wo sie gebraucht wird. Keine anfälligen HV-Kabel mehr.

Sobald Probleme mit der Zündleistung auftreten wird umgebaut. Die EMU kann nicht umsonst 6 Zündspulen ansteuern 😉

Stay tuned!

Sensoren…bitte melden!!

Heute mal nur ein Miniupdate, aber es lohnt sich trotzdem….


Nachdem mal wieder leichtes Chaos ausgebrochen….


….und die Verkabelung noch ein bisschen „übersichtlicher geworden ist, kann ich voller Freude sagen das alle Sensoren, Einspritzdüsen und Zündspulen funktionieren.


Hoch wissenschaftliches Kalibrierwerkzeug für Temperatursensoren. Was fällt auf? Richtig, die Herdplatte arbeitet mit „Freier Energie“. Voll Öko und so. 😉

An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an
Giesling Motorsport

Falls bei der EMU mal was hakt—> Ein Anruf und die Fragen sind beseitigt. Jetzt unterhält sich das Abgasmodul via CAN-Bus auch brav mit der EMU.

Nachdem ich dann noch das Zündmodul richtig gepolt angeschlossen habe, hat auch das funktioniert. *grml*
Alle anderen Stecker die mir bei dem Motor bisher über den Weg gelaufen sind hatte 12V+ auf  „1“ und Masse auf dem höchsten Pin. Klar, bei dem Zündmodul machen wir es anders herum…… Gott sei Dank sind Sicherungen Cent-Artikel. 😉

Wobei ich sagen muss das mich die Zündleistung nicht wirklich überzeugt. Was ein müdes gebrattzel. Für einen Benzin-Saugmotor der nahe Lambda 1 betrieben wird mag das ja alles funktionieren….aber für einen aufgeblasenen, auf der sehr fetten Seite laufenden Methanoler? Mir schwant böses… Aber lassen wir uns mal überraschen.

Noch ein Wort zu den „Aftermarktprodukten“: Die heißen so weil sie in der Regel fürn Arsch sind. Die Zündkabel sind vielleicht ein Mist….Der Funke springt überall über, aber nur selten an der Kerze. Gut das ich noch einen Ersatzmotor mit Originalkabeln da stehen habe.

Es ist aber nichts so schlecht als das es nicht irgendwo für gut ist:
Die ebenfalls billigste Zündlichtpistole kommt mit den guten Zündkabeln nicht klar, mit den billigen aber sehr gut…..Realsatire… 😉

Stay tuned!

Kabelaffe – Akt 2

Der Kabelwahnsinn geht weiter…..


Es wird immer übersichtlicher… 😉


Das Steuergerät hat platz genommen. Der Wust der noch aus dem Kasten raushängt wird später natürlich noch schick gemacht. Nur für die ersten Versuche bin ich ganz froh über die Wagoklemmen mit den lustigen Hebelchen.


Der Moment der Wahrheit ist gekommen. Saft drauf und…..

Konfetti kotzen!!!! Weder hat es geknallt noch geraucht!

Drosselklappe, MAP-Sensor, Ansauglufttempertur… alle sind se da. Damit hab ich nicht auf Anhieb gerechnet. 😉

Nach und nach alle Sensoren ausprobieren……


…und sogar der Kurbelwellensensor ist da…. Geilomat! 😉


Derweil baut Alex den Tank. Kraft kommt nämlich von Kraftstoff.


Um das Schwappen im Tank zu unterbinden und zu verhindern das die Pumpe Luft zieht werden Schwallbleche eingebaut.

Allzu lange sollte es nicht mehr dauern bis der erste Startversuch unternommen werden kann.

Stay tuned!

Kabelaffe – Akt 1

E-Mobilität ist das große Thema dieser Zeit—-> Da mach ich mit!

Also mal stramm dran, den VR6 verkabeln.


Die Thermoelemente kommen direkt aus dem Reich der Mitte…ob das eine gute Idee war? Ich erinnere an einen roten Rohrbieger…..uaaahhhh…

Naja, am Motor sehen sie zumindest schon mal gut aus.

An dieser Stelle mal ein Tipp: Wenn man die Kabel kürzen möchte kommt man nicht umhin das Metallgeflecht außen rum zu trennen. Nach einigen Versuchen mit mehr oder weniger Gefluche bin ich bei einer kleinen Dreikant-Schlüsselfeile gelandet mit der das Geflecht „gesägt“ werden kann ohne die Kabel innen zu beschädigen. /Tippende


Egal wie sehr man sich vornimmt Ordnung zu halten……. und so weiter….

Ist alles eingekürzt und angeschlossen wäre es doch schön zu wissen ob das EGT-Modul auch funzt. Also flugs eine Hilfsverkabelung gefrickelt…..


Tipp Nr.2: Muss man eine größere Anzahl KFZ-Stecker (AMP JPT; AMP Superseal, Nippon Denso, Bosch etc.) verkabeln kommt man ums Crimpen fast nicht herum. Mit dem richtigen Werkzeug von Knipex (Achtung, Schleichwerbung) macht das sogar richtig Spaß.

Zange: Knipex 97 43 200
Crimpeinsatz: 97 49 04

Wie beim Lotto natürlich ohne (Schieß)gewehr. 😉

… und schon steht ein VR6 im Pausenraum. 😉


Wer mir sagen kann an welchen Temperaturfühler ich ein Feuerzeug gehalten habe bekommt….

….genau gar nichts. Ist nämlich nicht so ganz schwer. 😉


So gehen die Stunden ins Land…..der Kaffee kämpft gegen die schweren Augen……die einigermaßene Ordnung….


…verwandelt sich zusehends in mittleres Chaos.

Ich weiß ja nicht was Ihr so denkt, aber ich finds ziemlich übersichtlich 😉 😉 😉

Stay tuned!

Blech gegen Maschine

Heute mal ein übersichtliches Update.

Beim Duell 2mm Blech für den Turboschutz…..

…gegen Rollenbiegemaschine…


…stand der Sieger schnell fest. *grml* Da muss ich wohl zu einer Schlosserei fahren. Die haben Maschinen die „überzeugender“ sind.


Also was anders machen: Das Loch muss zu!


Ein wunderschöner, durch Treiben mit einem Kugelhammer sphärisch geformter Flicken. So schön das auch ist: Die Herstellung nervt wie Sau…was ein Krach….


Diverse Teile für die Vorderachse.


Direkt aus Amerika eingeflogen. Klotz Uplon Top Lube. Zur Schmierung der Pumpe, der Ventilschäfte und des Zylinders. Bei den Mengen Methanol die in den Motor fließen nicht die schlechteste Idee. An dieser Stelle ein Dankeschön an Mathias der mich auf die Problematik hingewiesen hat. Außerdem soll das Zeug die korrosiven Eigenschaften des Methanols abmildern. Eine Dose reicht für 200 Liter Sprit.

Man darf gespannt sein.

Stay tuned!

Achsenmacht….

…..ist die Macht die Achsen macht! 😉

Zunächst fangen wir aber mit der Beseitigung meines „Hopplas“ mit dem Anlasser an:

Eine Stirnradstufe ist es geworden……


Jetzt ist das Dingen nur noch mit einem Kran oder richtig was in den Ärmeln zu bewegen. 😉 Naja, eventuell kann ich mir die Drehmomentstütze sparen…. Eine Diebstahlsicherung ist auch überflüssig….


Die Rahmenhälften bestehen aus 120x40x4 Vierkantrohr. Etwas zu groß für die Fräse, aber dafür gibt es Türen.


Stück für Stück werden Rahmenrohre draus.


Steigbegrenzer

Zum eigentlichen Thema: Bauen wir uns eine Achse:


Aussenplanetengetriebe…ohne Getriebe.


Die Planeten sind schon da…..

Hiiiiiieeeerrr kommt die Soonneee……


Nimmt langsam Gestalt an.


Shit…da passt was nicht! Sollte die Öleinfüllschraube im Weg sein?


Achja…stimmt..Suzuki..Einfach alles vergriesknaddelt…


„Bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“ Mutter draufgebraten und Schlagschrauber—>Feuer frei.


Grml….es ist dann doch die größere Operation geworden. Das kommt halt davon wenn man mal einfach so das Diff dreht um die Drehrichtung zu ändern…..


Passt…..

Zeit die Steckachsen einzupassen:


Bis auf ein paar Stellen hier und da wo mehr Luftigkeit geschaffen werden musste schon nicht schlecht.


Ich kann mir nicht helfen….einfach schön. 😉


Montieren, drehen, geht nicht…..

Jaja…Maß auf Maß passt nicht. Wer erkennt die Schleifspuren? Also auch hier EPZ (Ein paar Zehntel) Luft gemacht und schwups gings daher.


Vor lauter Glanz erkennt man gar nichts… 😉 😉

Huiiiiii….Konfetti kotzen…. 😉 😉


Mit speziellen Niveauausgleicheimern kann man schon ganz gut erahnen wies mal aussieht. Der Käfig kommt noch ca. 5cm höher. Alles in allem aber ein sehr niedriges Teil…so wars gewollt.

Fehlen noch die Laserteile und schon kann man auch den Rest montieren…..

Die Baustellen werden weniger….. 😉

Stay tuned!

 

Dosenturbolader

Alex hat sich heute mal wieder Spaß mit dem Turboschutz gemacht.


Zunächst wird der Schutz aus 1mm Stahlblech „gebastelt“. Das kann man leicht biegen und schneiden.


An dieses „Probeblech“ kann angestückelt, weggeflext und zurecht gebogen werden was das Zeug hält. Drann, ab, bohren, schweißen….


Der Turbodounut ist noch zu groß……


Fräse:1
Turbodounut: 0

Luftfilterfeinheit: 20.000 µm 😉


Das Probeblech wird vorsichtig aufgetrennt und als Schneidvorlage für die 2mm Variante verwendet.


Matt


Glänzend


Fertig. Ein Teil für den Wellenschutz….

Stay tuned!

Motorenversicherung

So, heute war ich mal wieder shoppen. 😉

Ein Grundsatz der mir nun schon über viele Jahre sehr geholfen hat: „Haben ist besser als brauchen.“

Das gilt für sehr viele Dinge im Leben, insbesondere für Motoren:


Für die Polizisten, Denunzianten, Besserwisser etc. hier:

Selbstverständlich waren die Teile bei der Fahrt deutlich besser gesichert. Nur unter den zwanzig oder mehr Spanngurten und Antirutschmatten hätte man den Motor nicht erkannt. 😉 So, damit hab ich mich rausgewieselt….


An dem Dingen ist sogar nochmal mehr Geraffel dran was weg muss als beim ersten. So Dinge wie den Kabelbaum, Zündung, Drosselklappe usw. hab ich allerdings jetzt auch auf Reserve.


Das ist eine Achse von einem 10 Tonnen LKW Anhänger. Nur soviel: Sie ist für das Schluckspecht-Projekt, wird aber nie auf einer Pullingbahn zu sehen sein.

Jetzt ratet mal schön 😉 😉


Bling, Bling!

Stay tuned!

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