Kategorie: Aus der Werkstatt (Seite 1 von 9)

Betrunkener Schwan

In nicht mal mehr anderthalb Monaten gibt’s die große Saisoneröffnung in Füchtorf. Zeit den Specht fertig zu bekommen. 😉

Der eifrige Mitleser weiß wahrscheinlich noch wie der Trecker vor genau einem Jahr aussah….. Da gabs gerade mal den Rahmen…..

So, gemäß aller nur denkbaren Verordnungen und Gesetze, weise ich an dieser Stelle darauf hin das es sich hier um einen reinen Werbebeitrag handelt.

Dauerwerbesendung

Lack ist zwar schon auf dem Specht drauf, aber die Beschriftung fehlt noch. Ein richtiges Sponsoring gibt es nicht, so kommt immerhin der Entstehungsort auf die Kotflügel.


Zunächst mal als Größenschablone….


…nach der dann die Beschriftung geschnitten…..


…und aufgeklebt wurde. Zusammen mit dem Fahrer sollte sich ein verstörendes Bild ergeben 😉

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an SCHMITTE 1896 für die zügige Abwicklung.

Auch ein Dankeschön an Jan der meinte das sich „der hässliche Vogel langsam in einen betrunkenen Schwan verwandelt“ und damit den Beitragstitel beigesteuert hat 😉

Aber da war ja noch so ein Ölfilterhurra…….


Ich saaage euch….so geil die Klamotten auch sind:

„BAT-Leitungstechnik ist wenn man noch so gut überlegt und plant und trotzdem was vergisst. Immer wieder……“

Zwangspause und noch ein bisschen Zeit zu Basteln?


Kurbelgehäuseentlüftung! So ein Miniaturstaubsaugerschlauch geht ja gar nicht.

Das muss Hightechtechnik werden:


Also fummelt man da Textiltape drum, zieht stellenweise Hitzeschutz auf und schon wirkt das Dingen 5x so teuer 😉


Naja, es ist und bleibt ne Kurbelgehäuseentlüftung….


Nach einer weiteren Bestellung bei BAT-Motorsport sitzt auch der Ölfilter an seinem Platz.

(Was dieser ganze Fummelmist ne Zeit frisst….ätzend)

Schnitt


Die Tachohalterung! Man beachte die Einwegschweißschablone aus Siebruckplatte. 😉


Festspaxen……


…. verschweißen und passt.


Neben der frei programmierbaren Leuchte wollte ich unbedingt noch ein Manometer dran haben. Bleibt noch zu entscheiden wo für. Sollten wir noch Öldruckprobleme haben wäre das die Baustelle der Wahl. Eigentlich möchte ich aber mal grob wissen was für Ladedruck anliegt bevor ich losfahre….

Schaun wir mal….


…aussehen tuts schon mal gut!

Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf weil man immer mehr Mist findet als man möchte:


Die Kabelverschröggelung nach Schlechtenwegen.

Punktsieg Methanol: Das brennt offen sehr kalt ab 😉 😉

Eigentlich gebührt der Dank Andreas Kilian der mit seiner schnellen Löschaktion das schlimmste verhindert hat. Das Tape ist weg, die Kabel sind in Ordnung!


Der ganze Salat vom Tacho ist direkt raus geflogen.


Der Tacho wurde direkt auf 3 Strippen umgebaut.

Hier mal ein Beitrag wie man vernünftig(!) zwei Kabelenden verlötet. Wenn man die schön mit einer einzelnen Kupferlitze umwickelt, mit ein wenig Lötfett bestreicht und dann mit nem leistungsstarken(!) Lötkolben voll Zinn laufen lässt ist das echt eine nervenschonende Sache.



Im Endeffekt war gar nicht so viel zu machen. Noch die Leitungen für die Zusatzeinspritzung angeschlossen und dann konnte das Aquarium auch schon wieder geschlossen werden…..


…um nach kurzer Zwischenlagerung….


…wieder am Specht zu hängen.


Ne Sicherung hier, nen Stecker da… Alles nicht wild.


Damit dieser Blog auch mal ein wenig wissenschaftlichen Tiefgang erreicht *rofl*:

Es werden induktive Lasten geschaltet, man achte auf die Freilaufdioden.


Der neue IAT Sensor (NTC 5k) bekommt auch noch einen passenden Stecker.


Genau wie Tacho und Schaltleuchte. Tape um die Kabel und fertig. Damit ist die Baustelle auch abgefrühstückt.

Jetzt kommt ein Bild aus der mysteriösen Zwischenwelt….muhahhhahaaha….


Was macht der Pappa da nur? Ein Rätsel: Es hat natürlich mit Tractorpulling zu tuen aber nicht mit dem Schluckspecht. 😉 😉

Es tut mir Leid wenn ihr jetzt vor Neugierde nicht mehr schlafen könnt. 😉

Thementrennung_____________________________________

Achja, wer genau hingesehen hat, der wird feststellen das es oben einen neuen Menüpunkt gibt.

Stay tuned!!!

Da steht er!!


Sieht doch cool aus!!

Schluckspecht Edition Burka. Was fehlt????  Richtig, der Sehschlitz 😉 😉

Genug dummes Zeug erzählt. Los geht’s:


Um langsam rein zu kommen hier mal der neue Sammelbehälter für alles was so mit dem Blowby aus der Kurbelgehäuseentlüftung kommt.


Der neue Ölfilter ist auch schon da. Direkt zwei Nummern größer. Trotzdem bleibt das Problem mit dem Zusammendrücken.


Manchmal sind die Lösungen brutal einfach. Einfach ein gelochtes Alurohr einsetzen, die Länge anpassen und schon sollte das gehen.


Zack…..verbaut


Alex macht sich Spaß mit der Ladeluftverrohrung. Die sollte es nicht mehr auseinander drücken 😉


Die Kupplungs- und Reverserteile alle gereinigt und geprüft. Die Kupplung ist vom jährlichen Check zurück und für gut befunden worden. *huiii*


Zeit den Motor vom Ständer zu befreien….


…Schwungscheibe….


…Kupplung….


…und Kupplungsschutz montieren.


Damit kann der Treibling auch wieder in den Specht….

…denkste!!! Der Ölfilter ist jetzt so schön groß das er direkt mit dem Lenkgestänge kollidiert. *kotzwürgbrech*

Naja, auch da wird ne Lösung gefunden werden.


Ohne Ölfilter passt alles perfekt.


Damit kann auch der Rest vom Reverser bzw. der Schaltmuffe montiert werden.


Antriebswelle, Wellenschutz und vieeeel Fett!

Trommelwirbel!!


Bling, Bling! Sieht sehr geil aus!


Tja, was soll ich schreiben? Die Montage schreitet voran!


Da steht er! Der Specht im neuen Design. Es fehlen noch ein paar Beschriftungen und optische Akzente (Manmanman, ich quatsch daher wie so ein Designer…. 😉 )


Um langsam wieder den Spannungsbogen zu verlassen: Kabelsalat!

Die Munitionskiste…äh…der Schaltkasten braucht natürlich auch noch Farbe.


Der Tacho geht mir gefährlich auf den Sack. Der bekommt erstmal ein Update auf eine Steckverbindung. AMP Superseal machts möglich. Wer genau hinsieht, der erkennt das sich die erste Lötstelle schon verabschiedet hat. *grml*


Die alte Tachohalterung ist auch ein wenig überarbeitungswürdig 😉 Mit 1,3 Kilogramm ist die ein wenig massiv geworden. Polieren kann man das Teil auch nicht weil die Schaltleuchte verschweißt ist. Und dann ist an selbiger noch eine hässliche Delle…..


Alles auseinander flexen und erstmal abdrehen. Genau das Richtige um mal mit der neuen Drehbank zu spielen 😉


Das alte Gehäuse der Schaltleuchte hat auch ausgedient. Zum Glück kenn ich da so ne Alugießerei, da hat das Dingen direkt die Chance zu was richtigem zu werden 😉


Neu

Damit ist der Beitrag dann auch ganz sanft ausgeschlichen…

Stay tuned!!!

Filtertwister

Zack, da isser wieder 😉


Die Hauptaufgabe heißt aktuell sauber machen. Immerhin keine Schäden zu finden.


Das Hinterteil nimmt Formen an…


Da ja der alte IAT-Sensor etwas dahin geschmolzen ist, muss eine Aufnahme…


… für einen robusteren aus Metall her.


Außerdem musste ja noch der Halter für die Zusatzeinspritzung dran. Kann ja nicht angehen das der Motor nicht genug Alkohol bekommt. *uiuiuiui* 😉


Genau wie der Ölrücklauf für den Turbo.


Weils so schön ist….VR6 😉 😉


Lange habe ich mich vorm Turboschutz gedrückt… aber auch der braucht Lack.

Alles auseinander, strahlen und dann mit Ofenlack behandeln…


Das ganze noch bei 400° in den Ofen, einmal die Luft verpesten und fertig.

Zeit sich mit dem viel zu kleinen Wastegate zu befassen. Das neue hat „etwas“ mehr Querschnitt.


Abflexen, Loch größer fentern, anpassen anschweißen fertig.


Wenn wir mit dem Dingen noch zu viel Ladedruck haben weiß ich auch nicht mehr weiter. 😉

Warum Ofenlack für den Turboschutz?

Ich sage mal so….


…wenn Eloxal langsam die Farbe verliert ist es „etwas“ warm. Der Turboschutz ist einfach so geil gemacht, dass sich die Wärme super staut.


Zumindest die Ölleitung kann man ja mal ein bisschen abschirmen. Wird aber mehr fürs Gewissen sein 😉


Dann kann der Schutz auch schon wieder um den Turbo, der Krümmer dran…….und schon sitzt alles wieder am Motor. (Wenns in echt auch mal so schnelle ging)

Nach soviel Gähnschnarchthema mal wieder was dämliches…..heyyyyy!!!

Wir hatten ja immer so ein leichtes Öldruckproblem ohne zu wissen woher es kam. Bis jetzt. 😉


So einen Filter hab ich noch nie gesehen. Liegt wohl daran das die normalerweise so aussehen:


AAARRRRGHHHH….. Der Öldruck hat das Dingen zusammen gedrückt wie ein Negerkuss.

Darf man das sagen?

Ok, einigen wir uns auf „zusammen gestaucht“ 😉 😉

Auf alle Fälle ging da so gut wie nichts mehr durch. Der Motor verkraftet wohl alles was wir ihm zumuten. 😉

Da müssen wir uns wohl was besseres einfallen lassen…

Naja, der Zusammenbau geht erstmal weiter:


Sieht doch langsam wieder aus wie ein Motor. Auch wenn der Ölfilter fehlt 😉

Schon öfter geschrieben: „Kaufen muss man wenn etwas verfügbar ist, nicht wenn man es braucht!“


Zwei Ersatzdifferentiale, zwar mit unterschiedlichen Übersetzungen, die Innereien sind aber die selben.

Stay tuned!!!

 

 

 

Jetzt gibts Lack!

Beginnen wir den Beitrag mit einer Kiste voll Metall:


Nach und nach wurden alle Bauteile für die Pulverbeschichtung vorbereitet. Nachteil wenn man erst im Nachhinein lackiert:

Alles ist voll Öl und Schmodder.


Einige Stellen sollen natürlich kein Lack abbekommen….


…und werden daher mit hitzebeständigem Klebeband abgedeckt.


Es geht aber auch einfacher: Papier in die Bohrung. Die 200°C im Ofen sind dem herzlich egal.

Erstaunlich wie viele Einzelteile da zusammen kommen 😉 😉


So beginnt es nun.

Wie bei jeder anderen Lackierung zeigt sich nun wie gut die Vorarbeit war. Zum Glück ist die Pulverbeschichtung da nicht ganz so anspruchsvoll wie die Nasslackierung 😉 😉

Total ermattet waren die Teile auf ihre Ofenreise.


Um dann einen glänzenden Auftritt zu haben. (Was ein Scheiß 😉 )
Auf die Dämpfe kann ich es nicht schieben, gibt keine…..

Trotzdem: Ich könnte Konfetti kotzen 😉 😉


Schwarz ist zwar schön, das wusste auch schon Henry Ford, aber nur Schwarz? Neeeee….


Der Käfig wird……

…Trommelwirbel…..


RAL3000 Feuerrot. Passt doch zum Schluckspecht 😉 😉

So denn:

Sieht so leer aus…. Da fehlt doch noch was!!?!!?

Es geht an den Zusammenbau:


Silikonnubsis raus

Das Chassis entsteht aufs neue.


Da lässt man Alex mal einen Freitag Abend alleine schrauben……

…und schon ist der halbe Trecker fertig 😉 😉

 

Soweit so gut! Es gibt aber auch schlechte Nachrichten:

Am Freitag vor Zwolle wollten wir den 63Liter Zvezda starten. Öl vorpumpen, Diesel vorpumpen, Pressluft…..alles tutti. Nur anspringen wollte er einfach nicht. Bis zur Einspritzpumpe kam der Sprit, an den Düsen kam nichts an. Shit!

Die Regelstange hat sich keinen Milimeter gerührt. Das wars dann wohl vorerst. Alles demontieren, Pumpe abbauen und hoffen das es dann wieder geht.

Man muss aber auch mal Glück haben:

Beim Indoorpull in Zwolle (Geile Veranstaltung, nur etwas leise 😉 ) schritten wir durchs Fahrerlager, da dachte ich mir: „Den kennste doch!“ Und tatsächlich waren die Feinstaubfreunde Bernau auch vor Ort. Ganz richtig, das sind die Verrückten mit dem Zvezda auf Youtube. An dieser Stelle schöne Grüße!!!

Ein sehr informatives Gespräch später war klar: Die Elemente der Pumpe hängen fest. „Das hatten wir auch.“ Und das Problem wird sich recht einfach, aber mit etwas Geduld lösen lassen. Vielen Dank Jungs für die Tipps!

Wermutstropfen: Priorität hat natürlich der Schluckspecht und was so alles dazu gehört. Sprich es wird erstmal keine weiteren Startversuche geben. Also Daumen drücken das wir zügig fertig werden und beim Pullen nichts kaputt machen 😉 😉

Stay tuned!!!!

Wartung und Lackvorbereitung

Genau so spannend wie der Titel des Beitrags ist auch sein Inhalt 😉

Macht euch schon mal einen starken Kaffee….


Der Schluckspecht ist mittlerweile komplett demontiert und ist in der ganzen Werkstatt verteilt…..


Der Hilfsantrieb ist montiert. Das scheint soweit gut zu funktionieren. Ob´s im Pullingalltag funktioniert, muss -richtig- der Pullingalltag zeigen.. *gähn*


Alex bereitet die Bauteile auf die Pulverbeschichtung vor. Die Silikonstopfen verhindern das Pulver in die Gewinde eindringt.


Zur Wartung kommt das Differential raus. Das Teil wurde, da bin ich mir recht sicher, ursprünglich nicht für über 7000 1/min Eingangsdrehzahl gebaut….


Das bereitet Sorgen. Späne im Achsöl. Nunja, fairerweise muss ich sagen, dass es nahezu unmöglich war die Achse von dem alten Suzuischmodder zu reinigen. Alles verbabbst. Kann sein dass sich auch noch alter Dreck gelöst hatte…..so hoffe ich zumindest 😉


Also schnell das Diff auseinander und reinigen.

Erleichterung, hier kommt es schon mal nicht her. *huiiii*
An dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an Thorsten für die Tipps wie man das Differential standfest bekommt!!!

Schnell….


Da das Teil schon mal fettfrei ist kommt auch direkt Lack drauf. Keine Schleichwerbung, aber das Zeugs ist meiner Meinung nach echt ne Macht und schlägt Hammerite und dergleichen um Längen.


Auch die restliche Achse wird vorbereitet. Sieht noch ziemlich mistig aus, woll?


Hier schon mal zwei Teile für unseren neuen Startwagen. Der wird aktuell grob im CAD gezeichnet damit später auch alles passt.

Was haben wir vergessen? Was haben wir nur vergessen?????

*grübel*

 

Achja, da war ja noch ein großer Motor…wie geht es damit weiter?


Tadaaaa! Der 40 Bar Kompressor ist schon da. Fehlt noch der dicke Druckluftspeicher und ein paar Leitungen, dann könnte man mal einen Starversuch wagen.

Info an den Vorbesitzer des Kompressors: Er läuft super! 😉

Stay tuned!!!

Glänzende Aussichten

Die Frequenz der Beiträge ist aktuell recht gering….einfach weil es nicht so viel spannende Dinge zu berichten gibt. 😉


Das meiste ist schon ab.


Endlich mal eine richtige Ladeluftleitung. Auf den seitlichen Flansch kommt das PopOff. Ihr wisst schon…Rooooooahrr…pziiiischhh…Roooooarh…pziisch…. 😉

Dann ist es endlich so weit, der Motor kommt raus.

[Dokumentarsprecherstimme]
Die Experten nennen das Scheidung
[/Dokumentarsprecherstimme]

Was ein Scheiß 😉 😉

Das schöne ist, dass man das ganze Turbo-Krümmer-Paket komplett abnehmen….


…und einlagern kann 😉

Der Neue Motor wartet schon ungeduldig….


…am alten Motor muss aber erstmal noch ne Menge Geraffel ab.


Hier mal wieder was zum Lachen. Viel Ladedruck heißt auch viel Temperatur der Ladeluft. Die von mir sonst so gelobte Ecumaster Motorsteuerung hat da so ein kleines, aber extrem dämliches Problem:

Die kann nur IAT von bis zu 120°C. Sowas hohles.

Der Sensor zeigt auch ganz ohne Elektrik an das es „etwas“ heißer gewesen sein muss. Um das eigentliche Sensorelement ist ein Schutzkäfig aus Kunststoff…. Also in dem Fall war 😉 😉

Da muss der Pappa mal schwer nachdenken wie man das auf die Reihe bekommt und echte IAT misst.


Die Riefen kommen von der Fertigung, nicht von Dreck. Da ist im Bogen nach der Drosselklappe  nichts von zu finden. Soweit so gut.


Damit kann der Wachwechsel vollzogen werden…. es fehlt nur noch eine Kleinigkeit:


Der Ölrücklauf für den Turbo muss noch in die neue Ölwanne geschweißt werden. Naja, wenn das Probleme sind, dann hätt ich gerne mehr Probleme 😉


Der Ölverteiler nebst Ölfilter…Bin nur ich gespannt was in diesem zu finden ist??

Sooo, Sonnenbrillen raus!

Mit freundlicher Unterstützung von

sind die ersten Teile poliert zurück gekommen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Zusammen mit dem Lack wird das den Specht komplett neu erstrahlen lassen.

Stay tuned!!

Fahr Specht!!! Fahr!!!

Frohes Neues!

Die Hände sind über Sylvester dran geblieben…mehr oder minder wenigstens. Aber das ist ne andere Geschichte. 😉

Da war doch noch was mit einem Anlasser


Dem hier.

Eine Drehmomentstütze, einem Griff und etwas provisorischer(!) Verkabelung später….


…konnte tatsächlich getestet werden. Kurz und knapp: Scheint alles wunderbar zu gehen. Vor allem hat Alex immer noch eine Hand frei um dem Spechtikus mit Sprühreiniger Beine zu machen 😉

Aprospos Beine machen……


…nein, ich habe nicht den Verstand verloren und das Alu ist mir auch nicht ausgegangen. Es handelt sich um ein MockUp der Zusatzeinspritzung um die Position festzulegen.

Derweil baut Alex den rechten Reifen ab und den Außenplaneten auseinander….

…um alles wieder mit einem neuen Teil….


…zu montieren. Auf dem Bohrwerk nistet sich ein Getriebemotor ein:


Was bauen wir da nur was bauen wir da nur??????

Trommelwirbel!!!!

Einen Zusatzantrieb damit wir den Specht nicht ständig schieben müssen 😉 😉


Erstmal nur provisorisch um zu testen ob das „Motörchen“ den Specht auch bewegt.


Und das tut er sehr beeindruckend. Hätt ich nicht gedacht.

Damit kann der Antrieb auch richtig konstruiert werden. Immerhin muss der Motor ganz easy innerhalb von Sekunden abgebaut werden können. Wir werden sehen.

Anderes Thema….


…unsere Bruchstelle (das „Soll“ lass ich mal weg 😉 ) in der Ladeluftverrohrung. Der ganze Shice kommt weg. Damit der Lader nicht gegen eine Wand fährt wenn die Drosselklappe schließt brauchen wir noch ein PopOff.

Ihr wisst schon, diese Dinger hier.

Also flugs in der elektronischen Bucht eins aus dem Reich der Mitte bestellt…


…und natürlich demontiert.

Normalerweise werden die Dinger von einer schwachen Feder und dem Druck hinter(!) der Drosselklappe zu gehalten. Schließt die Drosselklappe abrupt, so zieht der entstehende Unterdruck das PopOff auf. Soweit so gut.

Stellt der Motor jetzt aber schlagartig ab ohne das die Drosselklappe schließt—>Kacke.

Im Zuge der Simplifizierung (warum ist das Wort so kompliziert? 😉 ) soll nur die Feder zu halten.

Ratet mal!  Richtig, die ist viel zu schwach.

Also flugs zwei Ventilfedern ausm VR6 genommen, Mathetik gemacht und dann so lange abgeschliffen das das passt:


Wer bei dem Dingen die letzte Schraube rausdreht tut mir jetzt schon leid 😉

Tja, jetzt heißt es Abschied nehmen vom alten Spechtdesign! *schnüff*

Alles kommt auseinander!

Als erstes fliegt die Elektrik runter


Kiste leer


Kiste halb voll


…Kiste ganz voll. 😉


Noch alles an Ort und Stelle.


Aber nicht mehr lange.

Damit das:


Nicht mehr passiert, muss dass:


Zu gemacht werden mit dem:


Gähn…… 😉

Damit endet nun auch ganz unerwartet dieser Beitrag.

Stay tuned!!!!

 

Planetengulasch zum Jahresende

Sodale….der definitiv letzte Beitrag für dieses Jahr….

Nach soviel Besinnlichkeit, Fressen und Saufen muss mal was produktives gemacht werden:


Die Listen (Jaja, Kontrollfreak 😉 ) und Zeichnungen liegen bereit.


Das Christkind Uwe hat uns eine Magnetfolie für unseren Transporter da gelassen. Danke dafür!


Und der Specht hat seine Parkposition auch erreicht und die Anschnallzeichen sind auch erloschen.


Die Beschriftung muss leider weichen…


… damit Alex den Kotflügel richten und verstärken kann.


Alles noch mal verschweißen, hier und da ein wenig drauf modellieren. Der Specht soll sich ja vom hässlichen Vogel in einen schönen Schwan verwandeln. Ein richtig bitterböser Schwanizeraptor…*harharhar*


Derweil wird an den Serienanlasser ein Planetengetriebe angeflanscht. Ich habe bitterböse Anrufe von Alex seinem Rückendoktor bekommen…daher muss das alles leichter….. 😉

Jetzt bitte bereit machen, es wird gleich dämlich…..


Noch glänzt das Teil im dezemberlichen Sonnenschein….

Es kam mir eh schon komisch vor…alles lief wie geschnitten Brot, alles funktionierte und passte einfach zu gut.


Fertig zum Testen.

Testen deshalb, weil Stefan die Übersetzung von Ritzel auf Zahnkranz beim Serienmotor einfach mal auf 1:25 geschätzt, ein entsprechendes Getriebe besorgt hat und damit total daneben lag. Original ist nämlich 1:13.
Der Anlasser drehte…sagen wir mal…gemächlich. Ob das reicht?

Das war jetzt noch nicht die dämliche Stelle, die kommt noch 😉


Hier noch mal der Vergleich. Vorne handlich und leicht, hinten…..NAJA…zumindest kraftvoll.

Also Strom auf den Specht, Leerlauf rein und Starter vor. Etwas Sprühreiniger in den Turbo und los.

Geil…geht super… Mit einer Hand zu halten, dreht den Motor sauber durch und nach ein paar Umdrehungen war er an….. *huiii*

Gleich noch mal testen….Geht ja echt! SUPER!!!!

Und noch einmal……Ein lautes Krachen im Planetengetriebe! SUPER….Scheiße!!!

So hört sich das also an wenn mehrere Stunden Arbeit im Arsch sind…Cool!

Und so sieht es aus:


Tja, was war passiert?


Die Passfeder und die 16er Welle hat es total zergnoddert….


Die Zahnräder auch…. *grml*

Wie komm ich auch auf die Idee so ein Pisselgetriebe zu verwenden? Was ist los? Über die Feiertage dumm geworden? Ahhhhh….

Rumms Bumms:


Als hätte ich es geahnt: Fettes Getriebe in 1:15


Der Test steht noch aus. Der Tag war einfach zu kurz. 😉


Während ich nichts besseres zu tuen hatte als Getriebe zu frittieren, hat Alex eine Führung für den Gurt gebaut. Damit sollte der nicht überall in der Gegend rumfliegen und auch nicht mehr so leicht von den Schultern rutschen!

Eine Sache musste 2018 aber noch geklärt werden:

Wie sieht es in den Aussenplaneten aus?

Und da kann man nur sagen: Super geil! Kein unnormaler Verschleiß trotz ungehärtetem Sonnenrad. Tja, kann ich doch Planetengetriebe 😉 😉

Mit diesem Knüller wünscht das Team Schluckspecht einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Und nicht vergessen: Nur zugelassenes Feuerwerk ist gutes Feuerwerk!!!!

Stay tuned!!!!!

Weihnachtsplanungen

So, alle Jahre wieder steht das Fest der Liebe vor der Tür! In der turbulenten Vorweihnachtszeit ist nicht so viel am Specht passiert. Genau genommen gar nichts. 😉

Dafür gehen die Planungen gut voran:


Ein neues Bremspedal. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen zwei Gussteile einzusetzen…. 😉


Auch das Kupplungspedal wird neu gemacht. Wer in Schlechtenwegen dabei war, wird wissen warum…*grml*

Mehr Sprit muss in den Motor! Vermutlich werden die neuen Nockenwellen deutlich mehr Luft in die Zylinder lassen. Damit die „normalen“ Düsen da noch mitkommen bekommt die Ladeluft direkt ne Portion Alk verpasst….zumindest bei hohen Drehzahlen und Drücken.


Damit stehen dann 8x 2200ml/min zur Verfügung. Wenn das alles verbrennt wird’s richtig böse 😉 😉

Neben dem Schluckspecht gibt es aber noch ein anderes Wahnsinnsprojekt. Das läuft zwar nur nebenbei, hat aber Potential richtig cool zu werden……


Dieses Lehrstück an Drehfertigkeit gehört zu besagtem Projekt… 😉

Mehr verrate ich noch nicht…..*harharhar*

Bleibt nur noch eine wichtige Sache:

Allen Gardenpullern, Pullingverrückten, Fans, Unterstützern und natürlich der DTTO wünscht das Team Schluckspecht ein besinnliches Weihnachtsfest!

(Das mit dem guten Rutsch lasse ich noch mal weg. Eventuell finden wir vorher noch Zeit um am Specht zu schrauben 😉 )

Achja, 3 Pakete erreichten mich:

Dazu sage ich erstmal nichts 😉 😉

Stay tuned!!!!

MoDerNiStäBre fertig!

Vor Weihnachten sollte der Motor noch fertig werden. Check…..

Also fangen wir mal an:


Mit dem hoch spezialisierten Stücksken Stahl (wir berichteten) und ner Menge Pfuschband wurde der Abstand vom Ventil zum Nockengrundkreis ermittelt.


Die Tassenstößel wurden sodann beschriftet. Ordnung muss sein!


Messen der Höhe mit eingebautem Distanzstück. Wieder einmal zeigte sich das man die Sinne beieinander haben sollte. 😉

Bei einigen Stößeln ging das Distanzstück nicht komplett über den Stift. *grml* Also nacharbeiten.


In Reih und Glied fertig….


…zum Schleifen.


Ventilspiel soll später mal 0,2mm sein. Ich habs erstmal auf 0,1-0,15mm geschliffen. Vermutlich wird sich der Ventiltrieb noch ein wenig einarbeiten. Außerdem ist wegschleifen viel einfacher als draufschleifen 😉

Parallel dazu…..


…gings auch am Block weiter. Muttern wieder runter.


Mit reichlich ARP Schraubenflutschi einstreichen….


… und in 3 gleichmäßigen Schritten anziehen. So simpel, so langweilig 😉


Das gleiche Spiel bei den Pleuels.


Schrauben—> fest!


Alex flanscht die nagelneue Ölpumpe an. Ich bin ja echt mal gespannt wie viel Druck die bringt.


Die Dichtflächen werden sauber gekratzt, mit Dichtmittel bestrichen und dann mit dem Flansch verschraubt. *gähn*


Höchste Zeit den Kopf zu komplettieren.

Tassen rein, Nockenwelle drüber, Ferrrtisch. (Gibt’s auch von Maggi  😉 )


Das ganze alte Geraffel an Steuerketten, Gleitschienen etc. ist direkt mal raus geflogen. Hier die neuen Teile.


Eine erste Anprobe.

Reifliche Überlegungen führten zu der Einsicht, dass es schlauer ist erst den Kopf zu montieren.


Der geneigte Leser hat es sicherlich sofort gemerkt: Die noch fehlenden Kolben sind mittlerweile auch drin. Dazu gibt es keine Bilder

Nur soviel: WAS EIN SCHEISS!

Direkt noch zwei Ölabstreifringe zerstört. Wie kann man die Dinger nur aus so einem drecksbrüchigem Material machen? Naja, jetzt haben sie ja verloren.


Stehbolzen aus dem Hause ARP.


Die dünnste verfügbare Metalldichtung. Wir brauchen Verdichtung bis es quietscht 😉


Der Einbau erfolgt bei Zylinder 1 auf OT. Aus diesem Grunde wird das Nockenwellenlineal eingesetzt.


Wieder reichlich Schmiergedöns an Schrauben und Muttern…


…und dann in der richtigen Reihenfolge auf 110Nm anziehen. Das ist ein ganz schöner Bumms. Meine Fresse. Die serienmäßigen Schrauben fangen da längst an zu fließen, zumal die ARP Muttern eine geringere Steigung haben. Da kommt Vorspannung zusammen 😉 😉


Dann kanns auch schon mit dem Nockenwellenantrieb weiter gehen. Der Reparaturleitfaden ist hier mal wieder Gold wert.


Deckel drauf.


Um wirklich sicher zu sein das auch alles passt: Ventilspiel prüfen!

Ventildeckel drauf.


Ölwanne drunter.


Einfach schön wie er da so steht. Also ich für meinen Teil bin gespannt wie ein Flitzebogen was das Teil in seinem zweiten Leben so zu Leisten vermag 😉

Wie geht’s jetzt weiter? Der Specht wird demontiert und zum lackieren vorbereitet. Es bleibt also spannend…..

Stay tuned!!!!

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