Kategorie: Aus der Werkstatt (Seite 1 von 5)

Er Fährt!!!

Noch 9 Tage!


Die Aufregung steigt noch weiter! Klickt aufs Plakat für alle Infos.

Wie schnell ist nichts getan…… also auf ans Werk:


Was fehlt?

Genau…ein wenig Luft auf den Vorderreifen 😉


Der Motor ist noch einmal ausgeflogen…..


…unter anderem um die Motorträger richtig zu verschweißen. (Ist das Schweißen in Zwangslage???? )

Aaaaaber da war ja auch noch was im Reglement………

Turbogeladene Motoren müssen ein Stahlseil um den Block haben.

Das Regelwerk schreibt vor das dieses vorne zwischen den ersten beiden Zylindern liegen muss. Meine Fresse was hab ich mir den Kopf zermartert warum das so weit vorne liegen muss……..

…..bis ich dieses Video gesehen habe.

Der Motor fliegt zwar im hohen Bogen raus, aber nach vorne……ziemlich schlau die Nummer!!

Also machen wir das auch so:

Sollten die Seilklemmen nicht reichen….müssen halt mehr drann 😉


Nach weiteren kleineren Baustellen hat der Motor wieder Platz genommen.


Kupplungspedal, verschlauchen, füllen, entlüften fertig.

Mal eben reinsetzen und mal eben(!) die Kupplung treten…..haha…..meine Herren, da musste reinlatschen……

Nicht zu vergleichen mit meinem 75PS Golf… 😉


Schockschwere Not…. DOT 5 unter der Kupplungsglocke… na geil…. *kotzwürgbrech*

Hat sich dann im Nachhinein als nicht so dramatisch heraus gestellt. Wird wohl an der Rohrverschraubung liegen.

Im Hauptuntersuchungsbericht vom Auto heißt das: „Getriebe leicht ölfeucht“ 😉


Ein Ölfleck kommt selten allein hat sich das Differential wohl gedacht…. macht aber auch nichts, Öl kommt aus der Erde, Öl geht in die Erde.

HAAALTT STOPP! Bevor jetzt die Ökofundamentalisten wieder Schnappatmung kriegen:

Beim Pulling sind öldichte Planen und Wannen unter dem Trecker Pflicht! Da geht nichts in die Umwelt.


In der Zwischenzeit mal überprüft wie wir das Teil in den Crafter bekommen… Das wird knapp. Aber wir bekommen das Teil schon nach Füchtorf……und wenn ich es aufs Dach schnalle…..

Das Alurohr ist das Schluckspecht MockUp um zu gucken ob er aufsetzt:


Und klar tut er das…wäre ja auch zu einfach. Also flugs diese formschönen Formstücke aus Holz geschnitzt. Damit sollte das gehen.

Damit aber wieder zum „Real Deal“:

Motortest eingebaut. Ich hab zu Hause noch ein bisschen an den Kennfeldern gebastelt. Mal gucken ob das schlau war.


Ein steht mal fest….
….die Richtung war schon mal richtig, aber das Teil braucht vielleicht eine Menge Sprit…. Abartig…

So ab Lambda 0,8 brennt es fürchterlich in den Augen 😉

Jetzt lasse ich bei euch Bilder im Kopf entstehen weil einfach keine gemacht wurden:

Tanken, Reifen drauf, abbocken, raus schieben und Tadaaaaa:

Geilomat 4000!

Die Schaltung ist noch etwas ruppig, der Grund dafür schon erkannt. Allerdings kann ich das bis Füchtorf nicht mehr ändern…… ist aber nicht so schlimm. 😉

So ein bisschen hin und hergondeln ist ja ganz nett…aber was kann das Teil?

Den Versuchsaufbau dazu habe ich weder in Bild noch Ton festgehalten, aus Gründen auf die ich hier nicht eingehen werde. 😉

Mal so im Telegrammstil:

  • bis ca. 0,8 Bar Ladedruck geht’s rauf, dann macht das Wastegate auf, passt
  • das kleine Pumpenrad macht sich prächtig. Im Leerlauf liegen 3Bar Spritdruck an
  • das Gestänge für die Schaltung ist zu weich. Es besteht die Gefahr das der Gang rausfliegt
  • der Öldruck macht mir Sorgen. 0,2 Bar im Leerlauf sind mir ein wenig wenig…. Also viel zu wenig. Da das Problem mit steigender Öltemperatur schlimmer wird ist die Vermutung das der Restriktor des Turbos noch ein wenig groß ist….wasserdünnes Öl rauscht da nur so durch. Mal gucken….
  • die Reifen sind wie von Zauberhand leichter geworden 😉
  • Differential und Außenplaneten haben gehalten.
  • Mehr Sprit!!!!! (Bei hohen Drehzahlen steigt der Spritdruck sogar noch an. Von daher ist die Pumpe schon mal nicht zu klein 😉 )

Tja…jetzt geht’s noch an einige Kleinbaustellen und dann sollte das Teil fertig sein….

Stay tuned!

Gangbare Lichtorgel

Noch 11 Tage!


Die Aufregung steigt! Klickt aufs Plakat für alle Infos.


Unscheinbare Platte…..


….mit Schaltkulisse.

Einstellen des Gestänges.


„Rückwärtsganganzeigeleuchte.“ Einmal im Blickfeld des Fahrers.


„Neutralstellungsanzeigeleuchte.“ Einmal im Blickfeld des Fahrers. Was eine Überraschung 😉 😉


Riemenschutz für den Spritpumpenriemen.

Die Regel das alle „Zahnriemen und Rollenketten“ mit min. 2mm Aluminium abgeschirmt sein müssen mag für den Riemen eines V8-Blowers oder die Ketten eines Ventiltriebs sinnvoll sein, aber für einen 15mm breiten Zahnriemen der keine 100g wiegt??

Naja, Regel ist Regel…..und die ist mit diesem formschönen Gebilde wohl mehr als erfüllt. 😉


Die Sonne knallt vom Himmel…genau das richtige Wetter um den feuerfesten Anzug anzuprobieren. Die Lederstiefel denken wir uns jetzt einfach mal an meine Füße dran. 😉

Stay tuned!

Kotflügel

Noch 13 Tage!


Dann geht’s in Füchtorf richtig ab! Klickt aufs Plakat für alle Infos.

Der Schluckspecht ist „fast fertig“, ein paar Baustellen sind dennoch zu erledigen.


Shopping! Der schon öfter erwähnte Leihkarthersteller aus dem Nachbarort hat uns die passenden Bremsleitungen und diese schicken Batterien zur Verfügung gestellt. Der Bollerwagen wird unser Startmobil 😉


Wegen Öko und so: Wasser und öldichte Plane für unter den Trecker.

Deswegen:

Füllen der Achse mit allerfeinstem 80W90 Hypoidöl. Die Füllmenge wird mit dem Überlauf eingestellt. Halbvoll sollte genau richtig sein.

Alex macht sich derweil Spaß mit den Kotflügeln:

Sieht doch schon mal gut aus. Noch ein wenig richten….

Und verschweißen…..

Da wir kein Motorrad bauen…..gibt es noch eine zweite Seite:


Schick…schick…


Ich mach mich mal wieder zum Kabelaffen. Ist aber überschaubar. Damit noch genug Saft beim Motor ankommt: 6mm²

Der Notaus wird so verschaltet das er den gesamten Trecker stromlos macht.


Anlasssperre einfach und Robust. In Neutralstellung wird das Anlasserrelais potentialfrei durch den Schlepper geschleift.

Man man man, ich quatsche schon daher wie ein Elektriker 😉 😉


Apropos Neutralstellung. Hier meine Interpretation der grünen Leuchte. Grüne LED´s auf grünem Grund. Das gleiche in Weiß noch für den Rückwärtsgang. Hell genug sollte es sein 😉

Muss sich das Bremswagenpersonal nur noch merken ob es von der weißen oder der grünen LED geblendet wird 😉 😉

Der nächste Tag. Die Spannung steigt… ist die Achse dicht?

Trommelwirbel!


Wie sie sehen, sehen sie nichts…..scheint dicht zu sein 😉

Damit mein knapp sieben Monate altes Töchterchen sofort in die richtige Spur kommt:


Besser als irgendwelches quietschkotzrosanes Barbiezeugs… 😉

Baustellen:

  • Kotflügel fertig machen
  • Elektrik fertig machen
  • Bremsleitungen legen und entlüften
  • Kupplungsleitung legen und entlüften
  • Schaltgestänge

Sollte machbar sein 😉

Stay tuned!

Blech…aber richtig….

Die Schmach mit der Blechkasperei konnte ich einfach nicht auf mir sitzen lassen…..ging nicht….

Seite 1 ganz ohne Schrauben


Seite 2 direkt vernünftig.

Eventuell sollte man einfach nichts machen wofür man denken muss wenn man am Tag zuvor ein oder zwei Hefeteilchen hatte…..*grübel*


Tankhalter……


…für um den Tank zu halten.


Wieder reichlich Nietmuttern. (Geile Teile 😉 )


Damit wäre die Spritversorgung auch gesichert.

Schwerter zu Pflugscharen…was ein Quatsch… 😉

Munitionskisten……


…zu Batteriefächern.
Der Notaus hat auch schon Platz genommen. Keine Bastellösung sondern Industriekram. Direkt von eBay für 20 Jeffros. Bei dem Dingen passt einfach alles. Ringmaße, Auslösekraft, Rastfunktion…manchmal muss man halt auch einfach mal Glück haben.


Die Abspannung des Zugpendels zum Rahmen hin.


Der Gashebel kommt direkt von einem großen „Landwirtersatzteileversand“. Etwas rudimentär, aber durchaus funktionell….


Anfang….


..und Endes des Gaszuges. Hätte ich mir komplizierter vorgestellt….

Die Baustellen werden weniger:

-Fender
-Schaltung
-Elektrik
-Riemenschutz Spritpumpe
-Brems- und Kupplungsleitungen

Dazu noch viele viele viele viele viele viele viele und so weiter viele kleine Baustellen.

Stay tuned!

Blechkasperle….

Noch zwanzig Tage bis Füchtorf…keine Zeit zu verschwenden, also genau der richtige Moment um sich zum Obst der Woche zu machen. Dazu dann unten mehr. 😉


Zunächst aber was erfreuliches: Der Turboschutz ist fertig! Geilomat 3000!


Alex verschweißt den Käfig.

Gardenpulling Reglement Punkt 8.8:  „Schweißnähte dürfen nicht verschliffen werden“

Wozu auch wenn ich mir obiges Bild ansehe. 😉


Die Steigbegrenzer sind auch fertig.


Zeit für die Zugöse. Hab ich eigentlich schon erwähnt was Nietmuttern für eine geile Erfindung sind?


An der Öse würde ich ohne zu zweifeln einen 2,5t Modified aufhängen 😉


Na sieht doch gut aus und scheint zu halten….

So….. jetzt wird’s echt dämlich. Die hier zur Schau gestellte Dämlichkeit könnte den ein oder anderen verunsichern!

Es geht um die Motorschutzbleche. Stefan meint mal wieder was superduperkompliziertes bauen zu müssen:Das das natürlich nicht gefruchtet hat brauch ich sicher nicht zu erwähnen—-> Tonne.

Der nächste Versuch war schon deutlich einfacher. Tja, einmal ordentlich versägt—>Tonne.

Der nächste Versuch ging dann ohne versägen über die Bühne, war aber immer noch zu kompliziert. —-> Tonne.

Der nächste Versuch war dann recht einfach. Musste allerdings zweigeteilt werden. Das sieht dann so aus:


Muss zweigeteilt werden? Natürlich nicht… wo alles fertig war hab ich gemerkt das man das Teil ohne Probleme abbauen kann….. Sowas bescheuertes. Um es zusammen zu fassen:

Ich habe knappe 3 Stunden verplempert für etwas das man in einer 3/4 Stunde in mehr als hinreichender Qualität hätte erledigen können…… *grml*

Eventuell lass ich es so. Als abschreckendes Beispiel 😉 😉

Die Nummer mit der Lenkung:


…lief dann schon deutlich glatter. 😉

Das hätte mir schon deutlich eher einfallen können:

Aussparungen für Rohrstöße fix gemacht mit einem großen Senker…..

So, ich genieße jetzt die Sonne und hoffe das wir in Füchtorf auch so gutes Wetter haben 😉

Stay tuned!

Die perfekte Welle…

Kein Zeit verlieren…los geht’s:


Zeit sich mit der Antriebswelle zu beschäftigen.


Die beiden Enden müssen verbunden werden.


Mit einem nahtlosen Präzisionsrohr ∅42×3. Der geneigte Ingenieur kann ja mal ausrechen wie viel Moment man da drüber bekommt 😉
Pssst: Ich weiß es 😉

An dieser Stelle ein Dankeschön an Jüppi und meinen Ausbildungsbetrieb der mit die Enden so schön vorbereitet hat. Unser Durchschub an der Drehbank ist einfach ein paar Zehntel zu klein *grml*


Alles schön verschweißen…auf das es sich nicht verzieht und rund läuft.

Es gibt den ersten Minuspunkt fürs CAD zu verteilen! Jaaaa, ganz recht. So schön und gut man damit planen kann, die Denkarbeit wie man den ganzen Sammon zusammen bauen kann und muß nimmt es einem nicht ab. Da kann es schon mal vorkommen, dass man was tolles konstruiert das man später nicht zusammen bekommt.

Meine Fresse was hab ich geflucht!

Diesen Part überspringen wir nun und machen einfachere Sachen 😉 :


Rohr sägen! In diesem Fall das Alurohr für den Wellenschutz.

Einbauen und schon siehts fertig aus. Ist es aber nicht, siehe oben….keine Welle drin. *grml*


Zur Beruhigung eine andere Baustelle: Die Pedalerie…


Regelrecht entspannend. Wenn auch die Schinezzen abgefahren schiefe Gewinde schneiden können….mit genug Luft geht es wieder.


Grobe Position festlegen. (Hätte Alex mal ein paar mehr Fruchtzwerge gegessen bräuchten wir die Pedalerie nicht verstellbar machen 😉 )


Wer hat schon mal mit dem Fuß frei schwebend eine Kupplung mit fast keinem Schleifpunkt eingekuppelt? Richtig……das gibt einen Ruck und schon ist der Karren aus…..

Daher dieses wunderschön gerändelte Alurohr….

…..als Fußauflage. Stemmt man sich da richtig rein -so der Plan- kann man auch bei einer empfindlichen Kupplung und ruckelndem Trecker sanft einkuppeln. Wir werden sehen.

Rutscht man doch mal ab ist das Riffelblech die „Krückenverhinderungseinrichtung“. Die bräuchte man wohl wenn man mit den Schochen unter den Schlepper käme. Mit schmerzt es schon beim Gedanken daran. 😉

Links im Bild….


…die Schaltkulisse.


Funktioniert das Bedienen angegurtet noch? Was ist die ideale Position? Naja, für ne Langstreckenreise ist das alles Murx…. Fürs Pulling wird’s gehen… 😉

Jetzt mal so richtig festgeschraubt…besser als die Schraubzwingen…
Hab ich eigentlich irgendwann schon mal erwähnt was Nietmuttern für ne geile Erfindung sind?


Stefan: „Stefan, haben wir uns wieder beruhigt?“

Stefan: „Ja, ich denke schon!“

Stefan: „Ok, dann lass uns an die Antriebswelle gehen.“

(Selbstgespräche sind übrigens nichts schlimmes, gefährlich wird es erst wenn man was neues erfährt 😉 😉 😉  )

Das neongrüne ist Superduperspezialfett. Oder so. Klebt auf alle Fälle wie Schiffersche*ße….

Tja, wenn man alles ein wenig luftiger macht, hier und da ein wenig wegnimmt, dann braucht man nur noch auf die Montagereihenfolge achten und schon passt das. 😉

Mal testen:


Neutral


Vorwärts (geiles, sattes Geräusch wenn man den Schlepper rückwärts schiebt und die Klauenkupplung einrastet 😉 )


Rückwärts

Tja, obs im Pullingalltag funktioniert muss der Pullingalltag zeigen.


Zwischendurch: kleines Pumpenrad


Mal ein wenig mit der Lenkradposition experimentieren. Schön tief. Ist bequem und man kann schnell drüber springen wenn man aus „irgendwelchen Gründen“ mal schnell aus dem Trecker raus muss 😉


Wenn man in dem Teilchen sitzt bekommt man automatisch ein Grinsen. Es sei denn man sitzt drin und denkt über die nicht zu montierende Antriebswelle nach.

Der Turboschutz ist ab wegen weil die Baustelle auch fertig gemacht wird. 😉


Fürs Protokoll: sogar 4 (vier) statt wie gefordert 3 (drei) Laschen. Bekommen wir jetzt ein Fleißkärtchen? 😉

Zeitplan Füchtorf? Ohne unvorhergesehene Probleme oder Zerstörungen bei den ersten Tests sollte das passen.

Auf Farbe wird aus Zeitgründen in jedem Fall verzichtet:

Schluckspecht, Edition Hässlicher Vogel 😉

Stay tuned!!!

Er steht!!!

Jajaja….der Trecker…haha… 😉

Aber wie immer der Reihe nach:
Der Schutz für die Antriebswelle/Kettenkupplung muss an Differential.

Mit 4 Madenschrauben ausrichten und Festbraten. Fertig.


Jetzt kann auch die Achse fertig montiert werden. Also mit allen Schrauben, Dichtungen usw. Betriebsbereit halt.


Punktsieg fürs CAD: Die Bremsscheibe sitzt genau mittig im Sattel…cooool! 😉


Die Lenkung braucht noch ein wenig Führung und etwas Distanzüberbrückung. Check. Achja: Natürlich wieder Zollscheiß: 3/8″-24 UNF, ist klar nee?

Passprobe des Zugpendels.


Eins der komplexeren Teile. 😉 😉


Sitzhalterung. Sollte das Differential oder die Kettenkupplung auseinanderfliegen sind die Teile ziemlich im Arsch *roflzeraptor*

Natürlich nicht….ist laut Reglement ja ne Menge Material Drumherum.


Sitzprobe. Ziemlich bequem sogar.

Zeit um dem Schlepper ein paar Pferde zu verpassen:


Ein bisschen Braten hier……

…ein bisschen Braten dort. Wieder ein Punktsieg fürs CAD. Die Halterungen passen auf den Millimeter genau! (Das Brecheisen wurde nicht gebraucht)

Nur irgendwie bekommt Alex so einen nervösen Blick…..

…deswegen:

Da soll noch der Turboschutz drum? Ohoh….


Nicht das all die Stunden vergebens waren….


Das nenn ich mal Sackhaaresbreite… 😉


Da kann man sich auch wieder entspannen….

Eins steht auf alle Fällt mal fest: Wenn man sich zum Öleinfüllen bücken muss ist der Trecker eine verdammt flache Flunder!! So wars gewollt….


Jetzt kann man sich auch mal Gedanken über die Position der noch fehlenden Teile Gedanken machen… Die Pedalerie passt gut.


Safety first! 4-Punkt-Gurt gemäß Reglement.


Achja, ein neues Pumpenrad ist auch entstanden. Wollen doch mal gucken ob wir kein Spritdruck im Leerlauf bekommen 😉


Die Schaltung des Schluckspechts. Hier bewahrheitet sich mal wieder eine Weisheit meines Vaters:

„Es lohnt sich nicht sofort die erste Idee umzusetzen. Fast immer findet sich für ein komplexes Problem mit etwas Nachdenken eine deutlich einfachere Lösung.“

Recht hat er!

Statt was irre aufwändiges mit Hebeln, Sperrklinken, Umlenkungen und der gleichen mehr zu konstruieren hier die einfache Nummer. Ein Linearschieber bei dem der Gang über ein Rastbolzen gesichert wird. Da fliegt nichts mehr raus. Im Schieber integriert die Schalter für die Neutralstellung und den Rückwärtsgang.

In  gewisser Weise eine Form des Ockhamschen Rasiermessers.


Was soll uns dieses Bild sagen? Richtig: Die Kisten leeren sich, der Schlepper wird kompletter.

Mittlerweile sehe ich Füchtorf wieder etwas gelassener entgegen auch wenn noch viel Arbeit wartet.

Mit dem letzten Bild endet auch dieser Beitrag (was eine Logik 😉 )

An dieser Stelle wünschen wir euch frohe Ostern mit vielen dicken Eiern und was sonst noch so dazugehört!

Stay tuned!

This is the End….

…my only friend, the End.

Haaalt, nicht traurig sein…. die Taschentücher können in der Packung bleiben…es geht natürlich weiter am Schluckspecht, nur halt am Ende. 😉

Erstmal wird wieder alles auseinander gerupft, zumindest beim Chassis….


…damit wir an der Achse weitermachen können. Verstärkungen anpassen…


…ausrichten…


…und festbraten.

Bin mal gespannt ob wir die Achse krumm bekommen. 😉


Macht doch einen soliden Eindruck.


Planung ist wichtig, zum einen um den Überblick nicht zu verlieren, zum anderen weil

„Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum“


Das letzte Teil durch den die Kraft gehen muss bevor sie den Trecker „verlässt“. 😉


Ist jetzt nicht so wahnsinnig komplex, es sind halt Mindestquerschnitte einzuhalten.

Die Kettenkupplung  ist die Verbindung von Antriebswelle zu Differential. Die Idee hab ich mir vom Green Scare Racing Team „geliehen“ 😉

Im Hintergrund noch ein Paar Radnaben für die Vorderräder. Dazu später mehr.

Die Einhausung für die Kettenkupplung.


„This is the Front, my only Friend, the Front“ 🙂

Die Vorderachse. Muss sie beim Pull idealerweise nur das Gewicht der Vorderreifen tragen, kommt oft genug das böse Erwachen wen der Motor draufknallt. Also–> stabil bauen…


Alles ordentlich verschweißt, verputzt und mit ein paar anderen Teilen komplettiert.


Die komplette Konstruktion inklusive Lenkgetriebe.

Ich weiß auch nicht, aber irgendwie geben zwei Stücke Gummi einem Schlepper ein Gesicht 😉


Jetzt mal wieder was aus der Rubrik „warum konstruieren wenn es das schon fertig gibt?“ Die schwatten Dinger sind „hydraulische Handbremsen“ für den Motorsport. Da ein Fußpedal dran gefentert und schon ist das gut. Vorne Rechts der Zylinder für die Kupplung gleicht erstaunlich den Zylindern die an den Handbremsen verbaut sind. Kupfern da etwa die Chinesen untereinander ab? tztztztz…….

Stay tuned!!

Er läuft!!!

Was soll ich sagen? Ein Meilenstein ist geschafft….und wie!


Der Motor läuft wie ein Uhrwerk…aber fangen wir von vorne an:


Da ich keinen blassen Schimmer hatte wie lange der Motor stand (Monate? Jahre? Jahrzehnte?) und obendrein das Schmiersystem umgebaut und erweitert wurde musste zunächst einmal die Luft raus und das Öl rein. Also flugs eine Pumpe angeschlossen und 5 Liter allerfeinstes 10-W40 über die Frischölleitung unter langsamen Durchdrehen in den Motor gepumpt (ab 2 Bar Öldruck öffnet die Kolbenspritzkühlung). Damit sind dann auch alle Schmierstellen versorgt, die Hydros vorgepumpt und die Ketten gespannt.


Alles liegt bereit. Dem geneigten Beobachter fallen die Kabelquerschnitte auf. Die sind ganz sicher nicht(!) VDE-konform. 😉

Weit über 400A Peak beim Einschalten, 70A im Leerlauf und 150A beim Andrehen des Motors mit 350 1/min(!). Macht satte 3,6kW Anlassleistung……Geilomat 3000!


Oben genannte Daten verlangen natürlich nach einer ausgefeilten Elektrik… 😉


Der Laptop ist mächtiger als das Schwert…..
….wie soll man mit einem Schwert auch den Motor einstellen?


Abgriff für die Zündlichtpistole. Fix den Zündwinkel auf 0° fixiert und überprüft ob Zylinder 1 auch tatsächlich in OT zündet. Und das tut er!

Mittwoch 21.03.2018 um 23.10 Uhr die ersten Zuckungen!

Nunja, ein Tank war zu dem Zeitpunkt noch nicht dran. Erstmal die Zündung auf die Reihe bekommen. Also flugs einen „Manuellen Einspritzvergaser für hochflüchtige Kohlenwasserstoffe“ gebaut. Das ist natürlich Unsinn.

Wir haben einfach Sprühreiniger in den Motor gejaucht. 😉

So in etwa testet VW alle neuen Motoren…..das ist aber auch nur ein Gerücht. 😉
Läuft zwar wie ein Sack Nüsse, aber läuft. Viel wichtiger: Alle Sensoren arbeiten und Öldruck liegt auch an. Zeit größer zu denken:


Einen schicken Tankhalter gebastelt….


…die Luftkühlung installiert und Feuer frei:

Damit beginnt erst die Abstimmarbeit. Einige wichtige Erkenntnisse:

  • Der Motor läuft 😉
  • Das grobe Kennfeld passt nach einigen Justierungen auch
  • Ein überfettet laufendender Methanolmotor brennt in den Augen wie Hölle. 😉
  • Das Antriebsrad für die Pumpe ist zwar schön, aber viel zu groß. Im Leerlauf liegt fast kein Spritdruck an.
  • Die Zündkabel sind einfach Mist. Der Zündfunke tanzt munter über die Stecker. Der Motor läuft trotzdem


Stillleben mit dem Titel „Zwei Sorten Alkohol“

Jetzt wartet ja nur noch eine nicht näher zu bestimmende Anzahl an Aufgaben bis der Trecker fertig ist….

Stay  tuned!

Das schlaucht ganz schön…

Damit alle Lebenssäfte des Motors auch an die richtigen Stellen kommen brauchen wir ——> Schläuche!

Warum auch immer müssen diese fürs Gardenpulling entweder mit Stahlgeflecht ummantelt sein oder in Rohren verlegt werden. Letzteres scheidet natürlich aus da „etwas“ zu unflexibel.

Zugegeben: Schick sieht das mit den eloxierten Teilen schon aus. 😉


Der Kraftstoffdruckregler wird schon mal grob auf 3 Bar eingestellt. Etwas rustikal, sollte für den ersten Versuch aber reichen.

Der Ölzulauf für den Turbo…ein ganz schöner Krampf den unter den Turboschutz zu bekommen…..
…an dem Alex fleißig werkelt. An der Baustelle ist aber Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Gott sei Dank 😉

Das hydraulische Ausrücklager für die Kupplung arbeitet……genau….hydraulisch. Bei den Platzverhältnissen war es eine Kunst überhaupt passende Anschlüsse zu bekommen. Zu allem Überfluss haben es die Amis scheinbar nicht so mit Gewinden. Ein 1/8″ BSP ( auch bekannt als G-Gewinde) ist da irgendwie anders….*grml*

Wie konnten die nur trotz so eines scheiß Gewinde- und Zollmaßdurcheinanders zur Weltmacht werden?

Ein Anschluss ist für die Betätigung der Kupplung, der andere zum Entlüften. Beide Rohre führen nach außen aus dem Schutz raus. Auf anraten von Raphael macht es dringend Sinn das das Entlüften möglich ist ohne alles auseinander bauen zu müssen. Tadaaaaa…..

Was ich noch gar nicht geschrieben habe, dem aufmerksamen Leser aber sicher nicht verborgen geblieben ist: Die Kupplung mit Schwungscheibe und Kupplungsschutz war eine Zeit lang ab.

Die waren nämlich zur Prüfung weg. Umso größer war die Freude als die strengen Vorgaben der DTTO alle erfüllt waren und die Kupplung zugelassen war. Danke an dieser Stelle an Stefan für die schnelle Abwicklung.

Der Starter hat nun bald auch sein Endgewicht erreicht. In der Luftfahrt auch unter „maximales Startgewicht“ bekannt. 😉

Aktuell sind wir bei 26,5kg. Mit einem 5-Kilo-Schein machste da gar nichts…:D


Die Teambekleidung ist auch schon da! Huiiii…..

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten

Im konkreten Fall mehren sich die Zweifel ob wir den Schluckspecht bis Füchtorf fertig bekommen. Nominell sind es nicht mehr viele Baustellen die offen sind. Wie ich allerdings schon feststellen konnte ist es der Kleinkram der unheimlich aufhält.
Wir bleiben dran, versprechen können wir aber nichts… 🙁

Immerhin ist wenigstens ein Trecker schon bereit für die neue Saison:


„Ein Schlepper kann nicht einzylindrig genug sein!“

10,3 Liter Zweitakt-Vielstoffmotor

Läuft…… 🙂

Stay tuned

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