Kategorie: Aus der Werkstatt (Seite 1 von 6)

Inferno 2.0

Während in Holzheim die Trecker über die Bahn knallen steht der Schluckspecht in der Werkstatt. Die Entfernung ist uns dann aktuell doch ein wenig groß 😉

Über meinen ersten Familienurlaub…..


….hat unser Azubi den ersten Flansch schick gemacht. Es werden allerdings zwei benötigt.

Also wieder alles auf Anfang!


Kennen wir ja schon 😉 😉

Das Gussergebnis war beim ersten Versuch noch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ (Albert Einstein)

Also machen wir diesmal was anders:


Augenscheinlich war der Sand nicht fest genug. Wasserglas war genug drin, also liegt die Vermutung nahe, das nicht genug CO2 vorhanden war um dieses auszuhärten.

Also kommt jetzt mehr Gas in die Tonne. Der Verteiler (einfacher, durchbohrter Pneumatikschlauch) hat schon Platz genommen.


Abdeckung aus Lumpen.


Ungebundener Sand


Und wieder einbetten mit Wasserglas gebundenem Sand…..Kennen wir ja auch schon.


Ein alter Feuerlöscher muss als Gasgenerator herhalten. Da die Kombination von Trockeneis und einem geschlossenen Behältnis immer „etwas kritisch“ ist, erfolgt der Verschluss nur mit einem Holzpropfen.

Explodierte Stahlbehälter sind dann doch was wo selbst ich sage das mir das zu heiß ist. Und Trockeneis kann echt garstig sein, ich sprech da aus Erfahrung…. 😉


Tja, die Technik ist simpel aber fürchterlich effektiv. Das Trockeneis im Behälter sublimiert langsam zu CO2 welches dann im Fass durch den Sand strömt. That´s it!


Nach einem Tag ist mal wieder Zeit um was für die Feinstaubbelastung zu tuen.

Schnell noch markieren wer wo rein gießt und—–>INFERNO


Man muss einfach leicht einen an der Reibe haben…. 😉


Nach wenigen Sekunden ist auch diesmal der Spaß wieder vorbei und es heißt warten.


Na das sieht schon deutlich besser aus….

Peeling:


Man erkennt sogar die Klebebandstreifen im Guss. Das hat was…


Angüsse ab….


…und auf die Fräse mit dem Teil.


Seite 1 fertig.


Seite 2 auch.

Mal anprobieren:


Passt!

Nähern wir uns des Rätsels Lösung? Das Ding von dem ich nicht sage wo für es ist kommt an die LKW-Achse von er ich nicht sage wofür sie ist…..Amazing 😉

Kettenräder vom Teilezulieferer mit dem „M“

Und in bearbeitet.

So solls mal werden:


Was das nur wird? Muahahahaha 😉

Unterdessen macht sich Alex Spaß mit der Tachohalterung:


Voll Billett und so…..

Etwas übertrieben vielleicht….ABER GEIL!


Die Gewinde (M22x2) an den Radnaben sind etwas vergriesgnaddelt….


….Schneidglocke basteln…


…..nachschneiden…..


…Fertisch!

Und damit endet auch dieser Beitrag.

Wie immer:

Stay tuned!

Schuckspecht

Wieder geht’s weiter!


Alex passt den Kotflügel für die breiteren Schluffen an.

Tja, aus dem mittleren Segment muss was raus geschnitten werden.

Nun isses halt ein Schuckspecht:


Die neuen Teile für die Klauenkupplung und den Reverser sind auch fertig.


Alles demontieren….


…und sofort das Montagewerkzeug einstecken damit sich die Scheiben nicht verschieben können. 😉 Aus Fehlern lernt man…


Uuuuups..so kam das Teil aus dem Schlepper…. Habe ich etwa Schraubensicherung vergessen? Das hätte auch mit richtig Bruch enden können…tztztz….


Die Zahnräder sahen alle noch soweit gut aus. Also alles reinigen, die neue Welle einbauen….


…mit(!) Schraubensicherung!

Tadaaaa:


Doch was sehen meine Äuglein denn da????


Die Welle auf der die Kupplungsscheiben sitzen hat´s mal geschmeidig verdreht….

Ai Caramba!

Wir reden hier immerhin von vergütetem Stahl und „nur“ Motordrehmoment. Vermutlich ist irgendwie beim Einkuppeln ein Stoß entstanden, anders kann ich mir das nicht erklären.

Also Stefan: Nächstes mal sanfter einkuppeln 😉 😉


Die alte und die neue Achse.


Damit sich nichts verzieht: Steckschweißungen.


Fertig. Jetzt noch die andere Seite.

Teile reinigen:

Und wieder zusammen bauen.


Schaltet sich schon wesentlich angenehmer und eiern tut auch nichts mehr. Mission erfüllt.


Einen Drehzahlmesser soll der Specht bekommen. „Nach Gehör“ ist dann doch murx 😉


Durch die Änderungen am Kotflügel muss auch eine neue Laptopbox her.


Die Verschlauchung des Ladedrucksensors und Spritreglers ist nun auch geändert. In der Zuleitung zum MAP-Sensor steckt noch ein Stück dünner Pneumatikschlauch zur Dämpfung der Luftsäule. Voll Physik und so… 😉


Reifen drauf……


Damit ist der Schuckspecht wieder Einsatzbereit.

Gerne würden wir nächsten Samstag in Anholt fahren, nur leider bin ich da noch im Urlaub…man kann halt nicht alles haben. Viersen ist aber nach wie vor fest im Blick!

Stay tuned!

Rosaroter Traum

Nachdem in Volkmarst von „Der Gerät“ bewiesen wurde das ein Turbo VR6 nicht die verkehrteste Idee ist geht’s hier am Schluckspecht weiter.


Die Achse wurde auf das Wesentliche reduziert……


…und inspiziert…. Alles tutti.

Wie angekündigt, werden die beiden einfachsten *rofl* Teile neu gefertigt damit der Gang nicht mehr rausfliegen kann:


Im Gegensatz zum ersten Teil wird die Nabe nicht verschweißt, sondern verklebt. Bei einer überschlägigen Rechnung was die Verklebung hält kam ein Ergebnis mit so vielen Stellen vor(!) dem Komma raus….das muss einfach halten 😉

Und eine Presspassung ist das auch noch….

Im Gegensatz zum Verschweißen verzieht sich beim Kleben natürlich nichts…


Erstes Teil fertig.

Kommen wir zu einem rosaroten Traum. Wofür das ganze später ist verrate ich noch nicht….. muhahaha….wohl aber was da so passiert.


Zunächst werden ein paar Platten extrudiertes Polystyrol aufeinander geklebt. Styropor wäre besser, ist aber gerade nicht zur Hand gewesen 😉


Mittels handelsüblichem Feinmechanikerwerkzeugs entsteht zum einen eine riesen Sauerei, zum anderen ein zurecht gestutzter Klotz.

Der muss nun noch weiter in Form gebracht werden…


…wofür dieses Hilfswerkzeug gebaut wird.

Klotz drauf….


…und mit einem heißen Draht den ersten Schnitt gemacht.


Ein Polygon mit n gegen Unendlich vielen Ecken weicht nur infinitesimal vom Kreis ab!

Ist klar, oder?

Oder einfacher: Mit ein paar Schritten entsteht sowas ähnliches wie ein rotationssymmetrischer Körper 😉


Damit das ganze nicht ganz so massiv ist:

Loch rein:


Mit so einem heißen Draht kann man schon was zaubern…..


Mit einer Schleifspindel aber auch. 😉

Angüsse drauf:

AHA! Das ganze wird ein „Lost Foam“-Gußteil.

Im kleinen Maßstab hab ich das schon mal für andere Teile angewendet, das hier ist aber dann doch ein wenig größer 😉

Ob man das Teil (wofür auch immer es sein mag) so fertigen muss sei mal dahin gestellt. Soll unser Azubi aber auch mal was anderes lernen dacht ich mir…

Hier unser Sandbehältnis:


Ausgefeilteste Prozesstechnik steht parat.


Hier weiche ich von dem normalen Loast Foam Verfahren ab. Normalerweise wird ungebundener Sand verwendet. Das geht aber auch nur wenn man das Schaummodell so sehr einschlichtet das es die kurze Zeit von „Schaum verdampft“ bis „Alu da“ übersteht. In Ermangelung geeigneter Schlichte wird der Sand mit Natronwasserglas gebunden.

Die beiden Hauptakteure stehen parat: Das Wasserglas und Trockeneis.


Das Trockeneis wird in Papier eingewickelt….


…und unten in die Tonne gelegt.

Wasserglas härtet nämlich unter CO2 Begasung aus.

Dann wird das Modell mit Sand/Wasserglas-Mischung eingepackt….


…und festgestampft. Durch die Papiereinhüllung sublimiert das Trockeneis verzögert zu CO2 und steigt dann durch den Sand auf und härtet ihn aus. Genügend Trockeneispakete sollten drin sein.

So der Plan.

ZEITSPRUNG um einen Tag:


Der Sand ist merklich hart, das Trockeneis weg (keine kalten Stellen mehr 😉 ).

Man achte auch hier wieder auf die Prozesstechnik 😉 😉


SCHWATT RUTT

Ca. 20Kg Alu entfachen ein feinstaubarmes Inferno. Polystyrol und flüssiges Alu sind keine Freunde 😉


Kaum ein paar Sekunden später ist der Zauber auch schon wieder vorbei.


Kaum ein paar Stunden später muss die Tonne entleert werden….


…um dieses Formschöne „Etwas“ freizulegen. Nach etwas gekloppe mit dem Hammer und einer Peelingkur in der Strahlkabine siehts so aus:


Nicht so schlecht, aber auch nicht so super. Scheinbar war die Sandfestigkeit noch nicht ausreichend. Das Alu hat sich teils eigene Wege gesucht. Eventuell doch zu wenig Trockeneis?

Verwendenden kann man das Dingensbummens aber.

Einen Versuch haben wir ja auch noch, es werden eh zwei benötigt….. 😉

Von daher:

Stay tuned!

Fette Schluffen…zu fett…

Wie nutzt man Brückentage? Richtig, am besten richtig. 😉

Alex hat beim örtlichen Rundgummiaufzieher die neuen „Giant Puller“ abgeholt:


Was für Walzen….

Die Freude über die neue Optik währte nicht lange:


Die Dinger sind ja auch viel breiter als die Alten…*grml*


Also frisch ans Werk. Die Kotflügel müssen weiter nach innen!


So sieht es schon besser aus… Noch ein wenig provisorisch festgemacht, aber das wird noch… 😉

Mit Spannung hab ich die Antriebswelle inklusive Klauenkupplung ausgebaut. Ein paar Späne sind drin. Das waren mal die Kanten der Kupplung. Die sind nun nämlich rund. 😉

Eine Sache hab ich nicht bedacht: Geht bei voller Fahrt mal der Motor aus oder bricht nur die Leistung zusammen, so drehen die Räder weiter und schieben über die Schrägen die Kupplung auseinander. Das ist murx. Da muss noch mal umkonstruieren.

Die Antriebswelle hatte sich bereits beim Schweißen verzogen und einen leichten Schlag. Also kommt die auch neu. Irgendwie scheint sich die im Betrieb unter hoher Drehzahl durchzubiegen und auf Tuchfühlung mit dem Wellenschutzrohr zu gehen:


Also beim Einbau Fett dran. 😉


Die Kette der Kettenkupplung war wohl mit Fett gefüllt…. war….. 😉

Andere Baustelle. Dieses Feinmechanikerwerkzeug hats nicht überlebt:

Was gröberes muss her:


Aber wofür?
(Achja, kann nicht nur Thor seinen Hammer heben? Wer bin ich?  😉 )


Wer kennt die Achse noch?


Was das werden soll? Da lass ich euch noch ein wenig im Dunkeln! Harharhar…..

Stay tuned!!!

Spulenprogramm abspulen

Neue Zündspulen braucht das Land….ähh…der Schluckspecht.


Ist-Zustand: Unbefriedigend

Nu kommt er ab…der Zündklotz mit seinen 6 Hochleistungs-Störantennen…


Die EMU muss raus…..ein paar zusätzliche Kabel rein…..


Das Anschlusskabel für den alten Zündklotz


Die neuen Spulen haben schon Mal platz genommen. Das die Wahl richtig sein könnte zeigt das Truckpower-Pulling-Team mit ihrem Turbo-Alky-Transmash.

Bei unserem Besuch beim Le Coiffeur Pulling Team (Dazu unten mehr) hatte Frank mich darauf hingewiesen das die Dänen die Spulen auch nutzen.

Mit altbekanntem Werkzeug (Ja, die Crimpzange ist immer noch Gold wert 😉 )…..

…..geht es an die neue Verdrahtung:

So ganz sicher bin ich mir bei den vielen Kabeln nie, daher musste direkt nach der ersten angeschlossenen Spule ein Funktionstest gemacht werden…..


Lääääääuft…….. (Nachdem ich 3 Sicherungen durchgebritzelt habe weil die losen Kabel einen Kurzen verursacht haben…..*grml*…naja, wenns mehr nicht ist 😉 )


Die anderen Spulen sind dann nur noch Fleißarbeit. Die Tage noch ein wenig Kabelbaumtape (Heißt das so? Keine Ahnung!) drum und die Baustelle ist auch durch.

Spannend wird noch das erste Anlassen. Solange die Steuerung im „Cranking“-Modus ist und Kurbel- und Nockenwelle noch nicht synchronisiert sind kann ich die Spulen als Wasted Spark laufen lassen. Sprich die beiden Kolben in OT bekommen einen Funken.

Dreht der Motor dann richtig wird nur der Zylinder der sich im Verdichtungstrakt befindet gezündet. Da hab ich dann eine 50/50 Chance nicht den Zylinder zu erwischen der das zündfähige Gemisch gerade in den Krümmer gedrückt hat….Gehörschutz scheint angebracht 😉 😉


Hier muss ich noch dran. Eventuell wenig klug den Spritdruckregler und den MAP-Sensor über eine Leitung zu versorgen…..


Verrückt ist wie Schwanger sein. Ein bisschen geht nicht. 😉

Um Frank und Anke Bartholome vom Le Coiffeur Pulling Team nach ihrem Crash in Füchtorf unter die Arme zu greifen, habe ich für eine Spende den Motorblock des zerstörten Motors erhalten. Letzte Woche waren meine Frau, mein Töchterchen und meiner Einer in Georgsmarienhütte und haben das Teilchen abgeholt.

„So ganz nebenbei“ haben wir Frank und Anke als sehr nette und aufgeschlossene Persönlichkeiten kennengelernt! Es war echt schön bei euch!

Vielen Dank auch für die vielen Infos und Tipps! (Wenn so erfahrene Puller sprechen muss man die Ohren immer weit aufhaben und alles abspeichern, siehe oben mit den Spulen 😉 )

Aus dem Motorblock soll ein Glastisch werden über dessen Bau wir sicherlich berichten werden. Das kann allerdings noch ein wenig dauern, also nicht ungeduldig sein 😉

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Nachdem das FullPull-Festival abgesagt wurde, werden wir wohl erst wieder Anfang August in Viersen auf der Bahn stehen. Jede Menge Zeit also unsere Hausaufgaben zu machen.

Wir würden gerne eher starten, nur ist die Familie dann doch noch eine Nummer wichtiger….(Nicht mehr ganz 8 Jahre dann kann Töchterchen mitfahren 😉 )

Allen Teams, Helfern und Zuschauern wünschen wir viel Erfolg und vor allem Spaß in Volkmarst!!! Trinkt mal einen für uns mit 😉

Stay tuned!!!

Olio vergine, der zündende Funke und wunderliche Zeiten

Wie versprochen hier eine erste Aufarbeitung von Füchtorf von der technischen Seite aus.

Doch zunächst einmal das Video der 600kg Freie Klasse. (Danke an Mr. Jo für die tollen Aufnahmen!)

Zunächst einmal die Öle aus dem Schlepper holen. Kommen einem da schon Späne oder gröbere Teile (Pleuels, Kolben, Fischgräten, Totenköpfe 😉 ) entgegen ist das der erste Anhaltspunkt für „Da stimmt was nicht!“

Also ab an den Haken:

Ich meine viel hat das Öl nicht getan, nach Methanolanteil sieht es auch nicht aus. Da ich es bei einer Teilmenge des eingefüllten Öls beim Abkochen mit der Temperatur übertrieben habe (kommt schon nahe an die Fischgräten dran), wird dieser Betriebsstoff keinen VR6 mehr sehen.

Eher einen extrem einzylindrigen, zweitaktenden Vielstoffmotor mit 10,3Litern Hubraum. Allerdings weiß ich noch nicht in welchen Tank ich das Zeugs genau einfüllen soll 😉 😉

Warum auch immer hatten wir seit dem letzten Ölwechsel wieder Öldruck vollkommen im grünen Bereich. Wobei man dazu sagen muss das wir den Motor nur „angewärmt“ haben. Die Öltemperatur ging nicht über 65°C.

Schaun wir mal in den Außenplaneten nach:

Da sind ja so ein paar Unbekannte verbaut. Ein ungehärtetes Sonnenrad aus 42CrMoV4 und Reibpaarungen von Stahl auf Alu…..


Wer ganz genau hinsieht wird winzige Metallflakes erkennen.

Schockstarre…

Panik….

Quatsch. Das lassen wir mal unter Festschmierstoff laufen 😉

Wird wohl etwas Abrieb durch das Sonnenrad sein welches axial schwimmend in dem Alugehäuse sitzt. No Problemo….


Die Zahnräder sehen soweit gut aus und im Hohlrad findet sich kein weiterer Abrieb.


Das Tragbild des Sonnenrades könnte schöner fast nicht sein. Gut es war weder viel noch lange Belastung drauf….Die Tendenz sieht aber nicht schlecht aus.

PS: Die umlaufende weiße Linie unter den Zahnfüßen ist kein Riss sondern kommt vom Sprühreiniger.


Die Verzahung der Steckachse sieht aus als käme sie gerade von der Fräse.

Doch eine Sache stimmt dann doch nicht:


Schleifspuren auf der Stirnseite der Steckachse. Maß auf Maß passt halt nicht. Shit, wieder zu genau gearbeitet. Naja, das Problem hat der Bandschleifer in ein paar Sekunden behoben.

Das Diff habe ich jetzt mal nicht auseinander genommen. Zum einen war in dem Öl nichts verdächtiges zu entdecken, zum anderen hatte das Teil im Samurai genug Zeit einzulaufen…

Von der „Ölseite“ also alles tutti! Huiiii….

Gar nicht glücklich bin ich mit der Zündung. Die kotzt mich regelrecht an. Nachdem Japa den Soundcheck einer Fehlzündung beim Anlassen abgenommen hatte, stellte er ganz nüchtern fest das da nur 4 Pötte laufen. Gut, der Motor war mit Lambda 0,8 im Leerlauf auch etwas fett, das sollte eine Zündung aber auf die Reihe bekommen. Was soll erst passieren wenn unter Ladedruck noch fetter gedreht wird….

Teilweise tanzen die Funken außen auf den Steckern hin und her, von der mechanischen Stabilität ganz zu schweigen…..

Schluss mit lustig: Einzelzündspulen müssen her!


WARNUNG: Der geneigte Leser wird natürlich feststellen das das ein „recyceltes“ Bild von vor ein paar Wochen ist 😉

Die kommen Original von Beru und werden von den Dragracejungs mit über 2,5 Bar auf E85 gefahren. Wenn das nichts wird weiß ich es nicht.

Soooooooo………kommen wir zu Hightech……. 😉

Es hat zwar keiner getraut zu fragen ob ich noch alle Tassen im Schrank habe einen Laptop beim Pull mitzunehmen, aber einige Blicke sprachen Bände 😉

Diese Herren bitte ich jetzt genau aufzupassen!

Wie schon geschrieben, hat der Laptop alle(!) Werte des Motorsteuergerätes mitgeschrieben. Ich meine da kommt ein Datenwust sondergleichen bei raus, aber wenn man nur lange genug auf die Graphen starrt, ergibt sich irgendwann ein Bild vom ganzen. 😉

Nehmen wir mal den ersten Pull auseinander:

Gut, ohne Ladedruck losgefahren…ist klar. Da passten aber auch andere Dinge nicht.

Das erste Knallen war „Fehlercode 37“ zwischen den Ohren. Stefan war mal wieder zu vorsichtig:


Was sagt uns das? Richtig, da ist der softe Drehzahlbegrenzer programmiert. Nur so soft ist der gar nicht. Das ist wie folgt zu verstehen. Die Begrenzung fängt bei 7000 1/min langsam an und steigert sich linear bis 7500 1/min die volle Begrenzung wirksam ist. Hier ist das das Aussetzen (Spark cut) bzw. das Spätstellen (Ignition retard) der Zündung.

Obiges Bild sagt uns das wir uns ca. ein Drittel im Drehzahlkontrollbereich befinden, also wird auch ein ca. Drittel von 90% der Zündfunken ausgesetzt.

Das machen was man der Steuerung gesagt hat tut sie schon mal. Nur schlau ist das nicht. Dann doch lieber die Zündung deutlicher auf spät stellen. Wenn man damit die Drehzahl nicht im Zaume halten kann gibt es immer noch den Fuel Cut als Sicherung.

Auch eine Möglichkeit ist es den Begrenzer direkt in das Zündungskennfeld einzubauen. (Das könnte am schlauesten sein 😉 )

Für das nächste Problem müssen wir über Artefakte reden. Und damit meine ich nicht die fahrenden Holzkisten bei Age of Empires. (Das waren noch Zeiten 😉 )

Wikipedia sagt:

„Als Artefakt bezeichnet man in der Messtechnik und anderen Gebieten ein unechtes, durch Eigenschaften der Methode hervorgerufenes Ergebnis.“

Sprich einen Messfehler. Dazu zwei Bilder:


Alle Augen auf die Injektorpulsweite!

Im ersten Bild feuern die Einspritzventile mit 6,00ms, Bruchteile von Sekunden später sind es 11,71ms, also fast die doppelte Spritmenge?!!?!?!

Auffällig auch der MAP-Abfall kurz vorher.

Schauen wir auf den zweiten Pull….

…und die dazugehörige Logsequenz:


Wieder exakt der selbe Mist.

Was habe ich mir den Kopf zermartert was da los sein kann…..

Bis ich mir dann mal die VE (Volumetrische Effizienz oder einfach „Die Sprittabelle“) angesehen habe. Einen Wert von über 223% habe ich bei 6600 1/min bei 400 kPa angegeben. Das sind 3 Bar Ladedruck!!! Das kann einfach nicht sein. Zumal 237kPa angezeigt werden.

Als ich dann noch den Zündwinkel hab anzeigen lassen viel es mir wie Schuppen von den Augen. 4° Vorzündung habe ich in der Zündtabelle auch bei 400kPa angegeben.

Für mich heißt das einfach: Die Steuerung denkt es liegen 400kPa oder mehr an, wenn auch nur sehr kurz. (was natürlich nicht stimmt)

Nur wie kann das Zustande kommen und vor allem warum sieht man es nicht im Log?

Die Ursache für den Messfehler kann vielfältig sein. Entweder schwingt sich Gassäule im Rohr zum MAP-Sensor auf, oder aber ein Störsignal koppelt in die elektrische Leitung ein oder, oder, oder.

Lirum, larum, darum: Wahrscheinlich ist die Abtastrate für den Betrieb der Steuerung deutlich höher als die für den Log. Der Log hat diese extrem kurze Messspitze einfach „übersehen“. Für die Berechnung der Einspritzzeit wird sie aber herangezogen. Weiterhin wird die Einspritzzeit wohl ein wenig „verschliffen“. Deswegen ist diese im Log sichtbar.

Was die Verdopplung der Spritmenge (wenn auch nur für ein oder zwei Umdrehungen) bedeutet sieht und hört man im Video.

Ich höre den Regelungstechniker schon schreien: „Eine Dämpfung muss her, eine Dämpfung muss her“

Ich denke das ich dafür zweigleisig fahren werde: Zum einen den Schlauchdurchmesser zum MAP-Sensor und seine Länge vergrößern und zum anderen bietet die Ecumaster EMU ein ganzes Bündel an digitalen Filtern für den MAP-Sensor (und nur für den) an. Tritt das Problem etwa häufiger auf? 😉 😉

Der dritte Pull hatte neben meiner superduper Drehzahlbegrenzung noch ein weiteres Problem (also zusätzlich zum Fahrer):


Zum Ende fallen alle Werte auf Null ab. Haben wir etwa einen „Wackeligen“ in der Stromversorgung?

Achja, wer findet in diesem Log die MAP-Artefakte? 😉 😉

Alles in allem Probleme die lösbar sind…….

Bleibt festzuhalten das wir mit dem ganzen Digitalisierungskram in wunderlichen Zeiten leben. In diesem Fall hätten wir ohne Laptop wohl ewig und drei Tage nach den Fehlern gesucht…..

Stay tuned!!!

Feddich!

Noch 3 Tage!


Tja, das könnte vorerst der letzte Beitrag vor Füchtorf sein…..
… ganz einfach weil der Schluckspecht fertig ist. 😉

Da ich immer zu gefragt werde wann wir wo fahren:

Wir fahren am Samstag den 28.04.2018 aller Voraussicht nach zwischen 12 und 14 Uhr in Füchtorf.

Alle Informationen inklusive Anfahrt bekommt Ihr durchs Klicken auf das Plakat.
Schlechtes Wetter oder Probleme bei der technischen Abnahme können die Sache natürlich vereiteln, wenn auch unwahrscheinlich 😉

Die letzten Tage bin ich das Regelwerk mehrfach Punkt für Punkt durchgegangen und hab keine Stelle gefunden über den wir stolpern könnten.

Es würde mich freuen wenn Ihr mal bei uns vorbei kommen würdet. Wenn ihr was wissen wollt: Fragen!!

Es gibt nur ein paar sehr dumme Fragen die ihr mir bitte nicht stellen solltet:

  1. Wofür ist das ganze gut?
  2. Kann man damit Feldarbeit machen?
  3. Ist das ein Hybrid?

Ein paar Dinge sind aber noch passiert:


Nachdem große Zweifel bestanden ob und vor allem wie wir den Trecker ins Transportvehiculum bekommen, musste das getestet werden. Wie so oft sind die Baustellen über die man sich die meisten Sorgen macht am harmlosesten. Man bekommt den Schlepper bequem mit 2 Personen verladen und er passt.


Noch einen Holzkeil dabei hauen und schon ist die Ladungssicherung fertig 😉

Ich kann Alex seine Gedanken sichtbar machen: „Wie bekommen wir hier noch Betten rein?“ 😉


Luxusprobleme! Nach dem Wiegen und wüsten Rechnungen bin ich mir recht sicher das die Hinterachse noch Gewicht vertragen kann. Also schnell ein wenig Baueisen an die Steigbegrenzer geheftet.


Suchbild: Wo ist der Laptop? Richtig in einer eigens angefertigten Halterung. Das USB-Kabel versorgt den Laptop mit allen(!) Daten der Motorsteuerung. Damit kann man nach dem ersten Pull direkt nachjustieren. (Sofern noch alles heile ist 😉 )

Und selbst wenn alles auseinandergeflogen ist kann man dem Moderator sofort sagen was schief gelaufen ist 😉 😉


Unser Haus und Hofelektriker konnte sich das hier….


…einfach nicht mit ansehen. Mein Argument das sich die Verkabelung mit steigendem Strom immer weiter verschweißt wollte er nicht gelten lassen…..tztztzt….


Zugegeben, so fängt es an besser auszusehen…


Sprit…. Wortherkunft übrigens Spiritus und damit ist Methanol deutlich näher an Sprit dran als Benzin. So, wissen für Klugscheißer fertig.

Jetzt noch jede Menge Checklisten abarbeiten und dann kanns losgehen.

Wir sehen uns in Füchtorf!

Stay tuned!

Gummi geben

Noch 5 Tage!


Die Aufregung steigt nicht weiter, der Arsch geht mir langsam auf Grundeis 😉

Klickt aufs Plakat für alle Infos. (Also über die Veranstaltung, nicht über meinen Arsch)


Alex fleißig an den Kotflügeln.


Ich würde mal behaupten das kann sich sehen lassen!!

Nur was hab ich da draußen auf dem Hof gesehen? Hat wieder einer dieser Fernfahrer einen Burnout mit seinem 40-Tonner gemacht? Unmöglich sowas…. 😉

Gummiwutzn…
Aber das hat ja nichts mit dem Schluckspecht zu tuen….


Diesen „Not-Aus“ haben wir dann doch durch diesen hier ersetzt:


Besser ist das 😉


Feuerlöscher (dessen Manometer im grünen Bereich steht 😉 )


Was sagt mein Wing-Chung-Trainer immer?

„Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade“

Carlos, da haste recht. 😉 Deswegen ist das Schaltgestänge nun auch schnurstracks.


Das Zugpendel ist auch fertig. (Starr in alle Richtungen)


Antriebswellenschutz-schutz. Das Stahlseil hält die Welle im Zaum wenn sie mal abreißen sollte….

Ich schrieb was von Öldruckproblemen. Sollte es an Ölverdünnung durchs Methanol liegen? Einige Alkyfahrer haben mich drauf hingewiesen das Öl nach jedem Pulling zu wechseln oder abzukochen. Ein paar Liter hat der Motor ja jetzt schon verbrannt.


Hmm, ein bisschen Schaum bildet sich…. aber das sieht recht mager aus, im wahrsten Sinne des Wortes 😉

Für Füchtorf ist neues Öl und ein bisschen von dem abgekochtem drauf. Mal gucken ob das geht….. Sonst halt Schrott….

Ein großes Ereigniss stand heute an:

Das Wiegen!

Tja, was soll ich sagen? Mit meinen schlanken 98,2kg (alles Muskeln und Samenstränge 😉 ) stehen da genau 572,2kg

Geilomat 572,2!!!

Dazu kommen noch ca. 5 Kilo Methanol, 3 Kilo Laptop 2 Kilo Helm. Achja, die Batterie ist auch noch nicht geladen….

Sprich es bleiben ca. 18kg (!) zum Ballastieren über…. Das ist mal eine echte Hausnummer und war so nicht zu erwarten….

Wenn Alex fährt sind es sogar 28kg (!)


Die Stollen der Reifen sahen nicht mehr so prickelnd aus. Also fix die „Huf und Klauenpflegescheibe“ auf die Flex gepackt und eine Riesensauerei veranstaltet…


Da ich keine Ahnung habe was ich da tue: Nur vorsichtige Änderungen.

Ein paar Grad nach hinten angeschrägt, die Oberfläche richtig rauh gemacht und die Kante geschärft.

Trotz der nur kleinen Maßnahme……….war die Sauerei gigantisch! Der Schleier in der Luft kommt sicher nicht von Zigaretten… 😉


Keine Ahnung ob das überhaupt was bringt oder ich die Reifen sogar ruiniert habe. Macht aber auch nichts, in Füchtorf bekomme ich die nagelneue Pullingreifen. 😉


Mit diesem Chaosbild verabschiede ich mich bis zum nächsten Posting…

Stay tuned!!!

Er Fährt!!!

Noch 9 Tage!


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Wie schnell ist nichts getan…… also auf ans Werk:


Was fehlt?

Genau…ein wenig Luft auf den Vorderreifen 😉


Der Motor ist noch einmal ausgeflogen…..


…unter anderem um die Motorträger richtig zu verschweißen. (Ist das Schweißen in Zwangslage???? )

Aaaaaber da war ja auch noch was im Reglement………

Turbogeladene Motoren müssen ein Stahlseil um den Block haben.

Das Regelwerk schreibt vor das dieses vorne zwischen den ersten beiden Zylindern liegen muss. Meine Fresse was hab ich mir den Kopf zermartert warum das so weit vorne liegen muss……..

…..bis ich dieses Video gesehen habe.

Der Motor fliegt zwar im hohen Bogen raus, aber nach vorne……ziemlich schlau die Nummer!!

Also machen wir das auch so:

Sollten die Seilklemmen nicht reichen….müssen halt mehr drann 😉


Nach weiteren kleineren Baustellen hat der Motor wieder Platz genommen.


Kupplungspedal, verschlauchen, füllen, entlüften fertig.

Mal eben reinsetzen und mal eben(!) die Kupplung treten…..haha…..meine Herren, da musste reinlatschen……

Nicht zu vergleichen mit meinem 75PS Golf… 😉


Schockschwere Not…. DOT 5 unter der Kupplungsglocke… na geil…. *kotzwürgbrech*

Hat sich dann im Nachhinein als nicht so dramatisch heraus gestellt. Wird wohl an der Rohrverschraubung liegen.

Im Hauptuntersuchungsbericht vom Auto heißt das: „Getriebe leicht ölfeucht“ 😉


Ein Ölfleck kommt selten allein hat sich das Differential wohl gedacht…. macht aber auch nichts, Öl kommt aus der Erde, Öl geht in die Erde.

HAAALTT STOPP! Bevor jetzt die Ökofundamentalisten wieder Schnappatmung kriegen:

Beim Pulling sind öldichte Planen und Wannen unter dem Trecker Pflicht! Da geht nichts in die Umwelt.


In der Zwischenzeit mal überprüft wie wir das Teil in den Crafter bekommen… Das wird knapp. Aber wir bekommen das Teil schon nach Füchtorf……und wenn ich es aufs Dach schnalle…..

Das Alurohr ist das Schluckspecht MockUp um zu gucken ob er aufsetzt:


Und klar tut er das…wäre ja auch zu einfach. Also flugs diese formschönen Formstücke aus Holz geschnitzt. Damit sollte das gehen.

Damit aber wieder zum „Real Deal“:

Motortest eingebaut. Ich hab zu Hause noch ein bisschen an den Kennfeldern gebastelt. Mal gucken ob das schlau war.


Ein steht mal fest….
….die Richtung war schon mal richtig, aber das Teil braucht vielleicht eine Menge Sprit…. Abartig…

So ab Lambda 0,8 brennt es fürchterlich in den Augen 😉

Jetzt lasse ich bei euch Bilder im Kopf entstehen weil einfach keine gemacht wurden:

Tanken, Reifen drauf, abbocken, raus schieben und Tadaaaaa:

Geilomat 4000!

Die Schaltung ist noch etwas ruppig, der Grund dafür schon erkannt. Allerdings kann ich das bis Füchtorf nicht mehr ändern…… ist aber nicht so schlimm. 😉

So ein bisschen hin und hergondeln ist ja ganz nett…aber was kann das Teil?

Den Versuchsaufbau dazu habe ich weder in Bild noch Ton festgehalten, aus Gründen auf die ich hier nicht eingehen werde. 😉

Mal so im Telegrammstil:

  • bis ca. 0,8 Bar Ladedruck geht’s rauf, dann macht das Wastegate auf, passt
  • das kleine Pumpenrad macht sich prächtig. Im Leerlauf liegen 3Bar Spritdruck an
  • das Gestänge für die Schaltung ist zu weich. Es besteht die Gefahr das der Gang rausfliegt
  • der Öldruck macht mir Sorgen. 0,2 Bar im Leerlauf sind mir ein wenig wenig…. Also viel zu wenig. Da das Problem mit steigender Öltemperatur schlimmer wird ist die Vermutung das der Restriktor des Turbos noch ein wenig groß ist….wasserdünnes Öl rauscht da nur so durch. Mal gucken….
  • die Reifen sind wie von Zauberhand leichter geworden 😉
  • Differential und Außenplaneten haben gehalten.
  • Mehr Sprit!!!!! (Bei hohen Drehzahlen steigt der Spritdruck sogar noch an. Von daher ist die Pumpe schon mal nicht zu klein 😉 )

Tja…jetzt geht’s noch an einige Kleinbaustellen und dann sollte das Teil fertig sein….

Stay tuned!

Gangbare Lichtorgel

Noch 11 Tage!


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Unscheinbare Platte…..


….mit Schaltkulisse.

Einstellen des Gestänges.


„Rückwärtsganganzeigeleuchte.“ Einmal im Blickfeld des Fahrers.


„Neutralstellungsanzeigeleuchte.“ Einmal im Blickfeld des Fahrers. Was eine Überraschung 😉 😉


Riemenschutz für den Spritpumpenriemen.

Die Regel das alle „Zahnriemen und Rollenketten“ mit min. 2mm Aluminium abgeschirmt sein müssen mag für den Riemen eines V8-Blowers oder die Ketten eines Ventiltriebs sinnvoll sein, aber für einen 15mm breiten Zahnriemen der keine 100g wiegt??

Naja, Regel ist Regel…..und die ist mit diesem formschönen Gebilde wohl mehr als erfüllt. 😉


Die Sonne knallt vom Himmel…genau das richtige Wetter um den feuerfesten Anzug anzuprobieren. Die Lederstiefel denken wir uns jetzt einfach mal an meine Füße dran. 😉

Stay tuned!

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