Kategorie: Aus der Werkstatt (Seite 2 von 11)

Spritzi Spritzi

Soooooo…..lange ist´s hier ruhig geblieben. Aber das hatte einen guten Grund. Wir sind nicht untätig geblieben und haben das was ganz nettes gebaut.

Jetzt ist auch Schluss mit den ganzen Rätseln über Spulen und Wasserspritzerei… 😉

Wir bauen uns……


… ein fettes Einspritzventil!!!! Tadaaaaa!!!! Tusch!!!!

Soviel vorab: Es ist nicht für den Schluckspecht. Soviel Sprit verkraftet der beste VR6 nicht 😉

Also was soll das ganze?

Zäumen wir das Pferd mal von hinten auf. Jedes mal wenn ich beim Pulling bin bekomme ich einigermaßen zuviel wenn ich die ganzen supergeilen Motoren sehe an denen eine mechanische Einspritzung und eine fette ProMag 44 hängt. Das letztere wird benötigt um den Albtraum des ersteren zum Zünden zu überreden.

Kurzer Einschub für alle die jetzt nur ne Wolke Fragezeichen über dem Kopf haben. (Das ist im übrigen gar nicht schlimm, tut nicht mal weh 😉 )

Um Sprit in einen Ottomotor zu bekommen gibt es im groben und ganzen zwei Methoden: Den Vergaser und die Einspritzung. Die Einspritzung teilt sich wieder in zwei Prinzipien auf, nämlich die Saugrohreinspritzung und die Direkteinspritzung.

Vergaser sieht man höchstens noch an Sternmotoren, alle anderen fahren die Saugrohreinspritzung.

Für viel Leistung braucht man viel Sprit. Kraft kommt von Kraftstoff. *g*

Bei Methanol sowieso. Im Vergleich zu Benzin mehr als die doppelte Menge. Da zur Motorkühlung mehr eingespritzt wird als verbrannt werden kann, braucht man noch mehr Sprit. Lirum Larum…..Es braucht Unmengen Sprit 😉 😉

Seit nunmehr einigen Dekaden werden im PKW-Bereich vollelektronische Motorsteuerungen gefahren die nicht nur die Zündung steuern, sondern auch die Einspritzventile. Dabei handelt es sich im Grunde um ganz einfache (jaja, denkste 😉 ) Magnetventile.

Das kommt euch bekannt vor? Richtig, genau dieses Zeug fahren wir im Schluckspecht. 😉 😉

Was ist nun eine mechanische Einspritzung? Auch Constant Flow Injection oder Mechanical Fuel Injection genannt. (Vorsicht, Anglizismen)

Um diese Irren Mengen Sprit in den Motor zu bekommen verwendet man seit Jahrzehnten ein an sich recht einfaches Prinzip: Eine fette, vom Motor angetriebene(!) Pumpe fördert Sprit im Kreis. Der geht über einen Bypass zurück in den Tank. Geht nun die Drosselklappe auf wird der Bypass etwas zugedreht, der Motor bekommt durch recht grobschlächtige Düsen mehr Sprit und dreht höher. Durch die höhere Drehzahl wird auch mehr Sprit gefördert. Geht die Drosselklappe noch weiter auf, geht der Bypass noch mehr zu und es landet noch mehr Sprit im Motor. Soweit, so schlecht. Wird aber noch schlimmer.

Irgendwie muss dieses System ja noch mitbekommen wenn Ladedruck ansteht. Also gibt es noch einen „Boost Sensor“. Im Grunde handelt es sich um einen Druckregler der mit dem Ladedruck beaufschlagt wird und den Bypass noch mehr zu quetscht. Juchuuu….

Eins muss man dem System zugute halten: Wenn, ja wenn es mal eingestellt ist, funktioniert es extrem(!) zuverlässig. Die Einstellerei ist auch schon der Hauptnachteil. Bis die ganzen Bypässe, Düsen, Druckregler mal eingestellt sind ist das ein totaler Albtraum. Zumal die meisten Systeme bei Vollgas richtig gut eingestellt sind, im Leerlauf und bei Halbgas bleibt der Motor halt „irgendwie an“. Eine mechanische Anlage so abzustimmen das der Motor auch bei Halbgas ideal läuft ist oftmals eine Kunst die zu vorderen Plätzen führt aber nur von einigen Virtuosen beherrscht wird.

Einschub Ende. War gar nicht so kurz.

Kommen wir wieder zur schönen Welt der frei programmierbaren Motorsteuerungen. Denen ist es piepenhahn was für einen Motor die steuern. Rasenmäher? Allison? Vollkommen Wurst. Es gibt nur eine Baustelle die den massenhaften Einsatz im Pulling verhindert: Einspritzventile die genügend Durchfluss haben. Hier und da gibt es mal in Amerika ne Firma die so etwas auf den Markt bringt, aber so ein richtiges System was man nur einbauen und anschließen muss ist das alles nicht.

Also muss sowas dringend gebaut werden 😉


Was so einfach klingt…..ist es natürlich nicht.

Nehmen wir einfach mal einen V8 der so bis 9.000 1/min dreht. Sprich 150 Umdrehungen pro Sekunde. Da ein Viertakter nur bei jeder zweiten Umdrehung zündet, sind das 75 Einspritzungen pro Sekunde und Zylinder. Das entspricht 13 Millisekunden in denen das Ventil aufgehen, Sprit für 400 PS einspritzen und wieder schließen muss. Da ein Ventil nur bei maximal 80% Auslastung arbeiten soll stehen nur etwas weniger als 11ms zur Verfügung.

Vorsichtig gesagt: Es handelt sich um einen zeitkritischen Vorgang 😉

Ein gutes (Automobil) Einspritzventil öffnet und schließt ca. 1,5-2ms nachdem das Signal ansteht.

Je größer ein Ventil wird, desto größer auch die bewegten Massen. Außerdem wird die Spule -und damit die Induktivität- größer. Das alles steht einer hohen Dynamik „etwas“ entgegen. Ohne auch hier zu sehr ins Detail zu gehen: Es wird eine immense elektrische Leistung aufgewendet damit da Fahrt rein kommt 😉

An dieser Stelle einen riesen Dank an Frank Medinger der mich da wirklich  sehr unterstützt hat! In Sachen Elektronik und Spulen ist er ein absoluter Crack. Besucht auch mal seine Homepage vom Bear Pulling Team. Eine noch recht junge aber absolut genial geschriebene Seite!

Eine solche Spule kann nun aber weder von einem handelsüblichen Motorsteuergerät angesteuert werden, noch würde die Spule eine einfache Bestromung länger als ein paar Minuten aushalten ohne zu schmelzen.

Es braucht einen geeigneten Spulentreiber.

Für die Realisierung konnte ich Heino Jung von der Firma YGE gewinnen.


Vielen Dank an dieser Stelle für die Energie die Du da rein steckst…Im wahrsten Sinne des Wortes 😉 😉

Der Spulentreiber ist ein kleines Wunderwerk der Elektrotechnik. Obwohl eigentlich „nur“ eine Endstufe, steckt dort viel mehr Know How drin. Aus diesem Grunde dauert es wohl noch ein wenig bis ich hier den ersten Prototypen in Händen halte….. Macht aber nichts.

Die Konstruktion und die Fertigung der vielen kleinen Einzelteile hat einige Zeit in Anspruch genommen. Mit hunderten Drehbankfotos wollte ich euch jetzt nicht die Zeit klauen,  daher war es etwas stille 😉


Heute war es dann endlich soweit. Der erste Prototyp wurde fertig und musste natürlich umgehend getestet werden. Schluckspecht typisch der Versuchsaufbau. 😉 😉

Im ausgemusterten Feuerlöscher ist Wasser das von Druckluft mit 3 Bar beaufschlagt ist. In Ermangelung des Spulentreibers haben wir einen einfach Taster genommen. Für ein paar Sekunden geht das…..

ES FUNKTIONIERT!!!!

Kaum ein paar Sekunden später…..


…stand der Werkzeugbau unter Wasser 😉 Ich weiß schon warum ich Wasser und kein Methanol genommen habe 😉

Nur was geht durch das Ventil?


Genau 100ml/sek bei 3 Bar.


Knappe 135ml/sek bei 6 Bar.

Das kann sich doch mal sehen lassen. Zumal der Durchfluss ohne großen Aufwand weiter gesteigert werden kann 😉

PS: Jap, das ist mein Smartphone….. Also versucht bitte nicht mir ne WhatsApp zu schicken 😉

Nur wie sieht das Spritzbild aus?

Tja, das ist mit bloßem Auge etwas schwierig zu sehen….


Ich finde das kann sich schon sehen lassen. Methanol wird aufgrund seiner geringeren Viskosität und Oberflächenspannung in noch feinere Tropfen zerfallen.

Das händische Tackern ist ja schön und gut, nur wie schnell ist das Ventil? Um es vorweg zu nehmen: Ohne ne saubere Ansteuerung ist die mögliche Frequenz doch sehr eingeschränkt. Aber Alex hatte da „so eine Idee“ 😉 😉

Ein Rechteckgenerator Edition Russland 😉 😉

Und weil es so schön ist noch mal mit Druckluft:

Alles in Allem: Ich könnte Konfetti kotzen 😉

Wie geht es weiter? Sobald der Spulentreiber da ist, wird mit ordentlicher Frequenz getestet. Dann beginnen die Tests mit Methanol. Zugang zu einer Hochgeschwindigkeiskamera ist schon in der Mache 😉

Eventuell lüftet sich in ein paar Wochen ja auch das Geheimnis wofür wir das alles machen 😉

THEMENTRENNUNG

Leider können wir bei den nächsten zwei Events in Holzheim und Volkmarst aus familiären und terminlichen Gründen nicht am Start sein. Es darf geweint werden 😉

Wir wünschen allen teilnehmenden Teams viel Erfolg und ne Menge Spaß!

Angedacht ist der nächste Start des Schluckspechtes für den 22.06 in Anholt:


Wir halten euch auf dem laufenden!

Stay tuned!!!

Rund gehts im Takte

Heute gibt´s mal einen kleinen Ableger (Englisch: Spinoff).

Hat zwar nur entfernt was mit dem Schluckspecht oder Pulling zu tuen, dürfte aber in den ein oder anderen Beiträgen auftauchen. Außerdem hatte ich euch vor ein paar Wochen schon ganz heiß gemacht. Es geht um den Rundtakttisch oder einfacher um den elektronischen Teilapparat.

Ihr erinnert euch:


Für die Nichtzerspaner unter euch mal ganz kurz zusammengefasst was so ein Dingen macht. Im Grunde handelt es sich um einen Teilapparat, nur wir hier nicht mit Lochscheiben und irgendwelchen halbesoterischen Zahnradübersetzungen gearbeitet, sondern mit einer elektronischen Steuerung.

Der Trick -und wie sich gleich noch herausstellt auch der Fluch- bei so einem Teil(Apparat) ist, dass sich die Fräsmaschine mit eben diesem unterhält. Sprich man kann mit der Fräsmaschine die Drehbewegung steuern. Klingt unspektakulär, ist für Zahnräder, Steckachsen, Vielzahnwellen usw. aber ein absoluter Segen.

Genug der Theorie, Späne müssen fliegen, das Dingen ist noch viel zu heile 😉 :

Dem Stefan reicht der Durchschub nicht. Warum auch immer haben die Japaner in das Teil einen SK40 Aufnahmekegel gemacht. Was´n Unsinn. Jetzt ist da DG40 (Durchgang 40 😉 )

An der Stelle sei mal erwähnt das das ganze Gerät Baujahr 89 ist!!! Als ich mir mit meinen zwei Jahren noch in die Hosen geschissen hab, hat im Land der aufgehenden Sonne, des Sushis uns der explodierenden AKW´s jemand dieses Wunderwerk zusammen gestrickt…..*irre*

Jetzt kommt der Punkt mit dem Fluch. Sowohl der Fräsmaschinenhersteller als auch der Rundtakttischhersteller (geiles Wort 😉 ) haben sich überlegt Stecker nach der selben militärischen Norm zu verbauen. Leider -was war auch anders zu erwarten- nicht die selbe Polzahl. *grml*

Ich könnt jetzt nen Roman über diese Stecker schreiben. Die Quintessenz: Es gibt zehntausende Kombinationsmöglichkeiten sich die Stecker zusammenzustellen. Nur bekommt man natürlich nie die man braucht. So kommen die Komponenten für den Adapterstecker aus ganz Europa 😉 😉

Mehr Probleme bitte! Kein Thema!

Die Kommunikation zwischen Teilapparat und Fräse ist denkbar einfach. Die Fräse sagt: „Dreh dich!“ Der Teilapparat dreht sich um den eingestellten Wert und sagt der Fräse dann: „Bin fertig, kannst weiter Fräsen!“

Das ganze wird über einfache potentialfreie(!) Relais gemacht. Denkbar einfach halt.

Leider erwartet die Fräse ein dauerhaftes „Binfertig-Signal“. Der Tisch liefert aber nur einen Impuls. Kacke.

Stefan gar nicht dumm, erinnert sich an grundlegende Relaisschaltungen. Da war doch mal was mit ner Selbsthaltung. Achja, potentialfrei musste das auch alles sein. Lirum Larum. Nachdem ich ein paar mal die Steuerspannung der Fräse frittiert hatte (Wie viele Fehlermeldungen da kommen 😉 😉 ) sah das funktionale Ergebnis so aus:


Konrad Zuse Gedenkminute

Nach stundenlanger Tüftelei mit Relais und Wagoklemmen konnte es dann endlich ans Werk gehen.

Zum „Glück“ hatte mir Tewes noch ein paar Kupplungswellen aufs Auge gedrückt. 😉


Damit konnte man das Konstrukt natürlich super testen. Und es lieft!!!


Und es taktete!!


Und es passte!!!

Mit diesem Test steht fest, dem Team Schluckspecht stehen ganz neue Möglichkeiten der Fertigung von allerlei Bauteilen offen. Was da noch so kommen mag. 😉

Spinoff Ende.

Stay tuned!!!

 

Der Heinzelmann….

Auch wenn der Specht nach Füchtorf augenscheinlich heile geblieben ist….es gibt viel zu tuen.

Befassen wir uns zunächst mir dem Spritdruckproblem:


Pumpe raus


Pumpe auseinander….

Schön, ne Gerotorpumpe. Kann man so bauen…..sollte man auch 😉


Nur was´n das´n? Sind in dem Gehäuse doch noch tatsächlich Späne von der Herstellung? Was machen die Leute eigentlich beruflich die so was herstellen?


Leichte Fressspuren….aber was solls….


Mal messen was das Dingen an Spiel hat. Die ersten Herzrythmusstörungen legten sich dann doch..Messfehler 😉

Trotzdem ist das Spiel zu groß….

Stefan…….


…und unsere Drehbank haben was dagegen 😉


Mit reduziertem Spiel ging es dann wieder zusammen. Hoffentlich nicht zu wenig Luft….. Wir werden sehen…

Bei dem ganzen Geschraube kamen dann doch Zweifel das es an der Pumpe alleine liegen soll.

Vor Stefan´s Augen entstanden Bilder.

Das bedeutet entweder etwas großes das sich anbahnt…..oder zuviel Astra Rakete 😉 😉

Was passiert denn wenn die Spritleitungen leer sind und der Motor gestartet wird?
Richtig, die Pumpe will fördern wie Irre. Aus dem Spritregler kommt aber noch kein Rücklauf da noch kein Druck. Auf gut Deutsch: Im Sprittank entsteht ein ziemlicher Unterdruck. Der Effekt wird um so stärker je voller der Tank ist. (keine Luft da die sich ausdehnen könnte)

ZDF statt ARD

Zahlen Daten Fakten statt Alle Reden Durcheinander

Da der Pappa natürlich immer alle Logs speichert, lässt sich diese These…ja gar ein Axiom…. sogar beweisen (Womit es kein Axiom mehr wäre *klugscheiß*)

Erinnert Ihr euch an das Video vom ersten Motorlauf im Jahr 2019? Richtig, da war der Tank offen. Und siehe da….das Spritdruckproblem war da noch keines.

Lirum, Larum, Darum……


Der Kreis der Verdächtigen wird eng.

Nur braucht es eine stichhaltige Überführung….

Es saugt und bläst der Heinzelmann…wo Mutti sonst nur Blasen kann….

Ich hätt es wissen müssen. Wenn auf einem Deckel schon „Mit Blue Lüftung“ steht, sollte man hellhörig werden. „Blue“ ist wie „Grün“ nur klingt es unschuldiger…….Marketing….*kotz*


„Blue“ oder „Grün“ am Arsch…. Jetzt ist da Durchgang…. 😉 😉

Was machen wir nun?

Reifen, Grip und Fahrweise……

Mal im Ernst: Wer sich das Video der 600kg Freien Klasse in Füchtorf 2019 angesehen hat…..

(Achja, hier ist es)

….und genau verstanden hat was da passiert….der wird genau verstehen das Leistung alleine überhaupt gar nichts bedeutet. Es kommt auf die Reifen und die Fahrweise an.

Für uns bedeutet das:

Über kurz oder Lang müssen sich unsere Reifen verändern. Gummi muss weg.

Jetzt haben wir den Tipp bekommen das es in Holland so einen Virtuosen gibt der der für kleines Geld macht. Klar soweit. Allerdings möchten wir gerne verstehen was da gemacht wird, wie es gemacht wird und warum. Dann kann man das auch mal modifizieren und reproduzieren (Kontrollfreak 😉 )

Da absehbar war das uns das Thema Reifenschnitt irgendwann einholen wird……


…steht der Reifenschneider schon parat.

Nur so geil wie in den Youtubevideos kann das doch gar nicht gehen!?!?!


…und tut es doch….irre. Selten das ich so überrascht bin.

Achja, das sind natürlich unsere alten Reifen. 😉


Verschiedene Messer, verschiedene Ergebnisse. Geilomat!!!

Auch hier reifte wieder ein Gedanke. Die meisten Pullerreifen -zumindest bei den Großen- kommen als einfach Gummiwalze ohne jedes Profil aus den Vulkanisierpressen. Mit so einem Reifenschneider werden die Monate brauchen…

Das muss anders gehen!!!

Also: Youtube

Und tatsächlich finden sich einige Videos wo in irgendwelchen Redneckwerkstätten mit selbst gebastelten Maschinen Pullingreifen geschnitten werden.

Das Werkzeug sieht einem Hobel verdammt ähnlich……


TADAAAAA 😉

Scharfe Messer drauf und ab……


…gehter!

Meine Fresse. Das geht zehnmal besser als gedacht. Kein Geschmiere, saubere Gummichips….irre……


Ergebnis und Sauerei können sich sehen lassen. Gut das der Azubi noch Fegen musste 😉

Es fehlte aber noch der Feinschliff:


Schleifwalze mit drehzahlregulierter Flex…pardon… Einhandwinkelschleifer…


Naaaaa? Wird so langsam. Stolle weg.


Mit dem Schneidemesser noch schnell ne Kante geschnitten und schon fast so gut wie nen Mini-Reifen. Jaja, falsche Laufrichtung…. Ist ja nur ein Test.

Der war so erfolgreich……die Reifen sind jetzt fertig für den Müll 😉

Tehmentrennstrich


Es gibt da ja noch so ein Projekt. Ich sage nur Wasserhahn, Kupferdraht, Transmash……


Stefan spielt mal ein wenig mit der neuen Drehbank. (Was ein geiles Stück Igenieurskunst)


Virtuell


Echt

Ich hör euch schon krähen: „Das hätt ich auf meiner konventionellen auch hinbekommen.“

Richtig, aber nicht in der Zeit und der…..


…Stückzahl 😉

Der Kupferlackdraht muss jetzt natürlich auf die Spulen.


Eine erste Lage ist geschafft. Nur was wird das?


Fertig soweit. Ist zwar noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber für einen Prototypen reicht es 😉 😉

Eins steht fest: Sollte man da mal 12 Stück von brauchen ist das Handwickeln nicht die Methode der Wahl 😉 😉

Stay tunded!!!!!!!

Fertig für Füchtorf 2019!!!

Wenn sich Hardcore Feministinnen über das männlichste allen Gemüses aufregen 🙄 , so bedeutet es für den normal verschalteten Menschen einfach den Beginn der Spargelsaison. Nicht aber für den Pullingfan,

Nein, für den Pullingfan kann der Beginn der Spargelsaison nur bedeuten:

Füchtorf steht vor der Tür!!! Seit dem Saisonende im September in Schlechtenwegen herbeigesehnt, geht es morgen ab ins Pullingmekka.

Merkt Ihr was?

Ikk freu mir!!! Alex auch!! 😉

Infos zur Veranstaltung bekommt Ihr beim Klick aufs Plakat.

Wir werden wohl Samstag Mittag am Bremswagen anhängen. Das Wetter ist nicht ganz so pralle vorhergesagt, es könnten sich leichte Verschiebungen ergeben, wir werden sehen.

Um noch ein paar Worte zur anstehenden Saison im allgemeinen und zum Schluckspecht im speziellen zu verlieren:

Es ist der Hammer wie sich die 600kg Freie Klasse entwickelt! Wenn ich richtig gezählt habe sind für dieses Jahr 12 Schlepper gemeldet. Letztes Jahr waren es noch 8. Gerüchteweise sind auch noch welche im Bau befindlich. Die Motorvielfalt wird immer größer und das ist auch gut so! Alleine in Füchtorf werden 3 Neubauten anhängen.

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, naja, zumindest ein wenig. 😉
Bei so vielen Teilnehmern wird wohl nur ein Lauf + Stechen gefahren. Für die Neubauten ein wenig Schade da man zwischen zwei Läufen doch noch den ein oder anderen kleinen Fehler beheben kann.

Damit bekomme ich auch langsam den Bogen zum Schluckspecht 😉

Lange habe ich gegrübelt welches Motorsetup wir fahren sollen. Die Idee es mit dem neu aufgebauten Motor langsam gehen zu lassen um dann nach dem ersten Lauf schärfer zu stellen hat sich wohl erledigt. Auch als kleines Dankeschön an unsere Fans fahren wir:

Pott oder Schrott

Der Specht wird nicht geschont! Auch wenn ein Motorschaden jetzt ungleich teurer wird, den Zuspruch den wir bekommen möchten wir nicht mit ner müden Vorstellung honorieren 😉 😉

Bis auf die Komponenten im Motor und sein Setup hat sich am Specht eigentlich nur die Optik verändert.

Was sich nicht verändert hat: Wenn Ihr fragen habt, ob zum Gardenpulling allgemein oder zum Schluckspecht: Fragen! Sprecht uns an!

So genug BlaBla, es gab noch ein wenig zu tuen. Ich weise an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin das in diesem Beitrag Werbung enthalten ist! Unsere Sponsoren sind allesamt Spitze! 😉


Geht schon los mit Werbung! Danke an Capristo Automotive für das Polieren der unzähligen Teile!

Jetzt aber zum Ersatzmotor. Wir erinnern uns: Der Kopf aus der letzten Saison hatte „leichte“ Risse bekommen 😉

Das wir uns für den richtigen Motor entschieden haben zeigt die Ersatzteilbeschaffung……

Ein Paket kam an:


Paket

Darin:


Ein neuer, gebrauchter Zylinderkopf.

Auf einem Bein kann man…….


…nicht gut stehen! 😉

Mal im Ernst: 150 Euro für einen gebrauchten, gereinigten, überholten, geplanten Kopf mit Nockenwellen und augenscheinlich neuen Ventilen -achja- und natürlich inklusive Porto und das von einem offiziellen Händler…..wer da nicht zwei kauft weiß ich auch nicht.

Haben ist besser als brauchen!

Mal ein kleiner Spannungsknick:

Der Betätigungsknopf für den Starter ist in den Griff gewandert.

So langsam aber sicher…..


…wird der Startwagen auch fertig.

Da es sich beim Specht bewährt hat eine Saison ohne Lack zu fahren wird es ihm der Startwagen gleich tuen 😉

Einen Alptraum mussten wir dann noch beseitigen (lassen)


Die Verkabelung des Starters und der Starterbatterie. Oben noch mal zu sehen die „Lösung 2018“ 😉


Unser Haus-und-Hof Elektriker beim Werk.


Vielen Dank an Elektro Bongard für die Hilfe und das Sponsoring! Es gibt nicht viele die bei meinen „elektrotechnischen Musterlösungen“ so ruhig bleiben 😉


Inzwischen ist auch ein etwas „robusterer“ Regler für den Hilfsantrieb angekommen.

Vielen Dank an Rehatechnik Heymer!

Wir werden es vor Füchtorf nicht mehr fertig bringen den Hilfsantrieb ordentlich auf die Reihe zu bekommen. (An dieser Stelle darf geweint werden 😉 )

Bevor wir uns aber mit nem halbgaren Gespfusche zum Obst der Woche machen, lassen wir uns lieber ein wenig Zeit.

Nachdem noch so ein paar kleine nicht weiter erwähnenswerte Arbeiten gemacht wurden ging es an den finalen Probelauf:

Läuft nicht nur, fährt sogar 😉

Unten ein kurzer Videoschnippsel als Funktionsbeweis.

Mal so als Tipp: Es ist keine gute Idee bei Lambda 0,7 und Methanol als Sprit in der Abgasfahne zu stehen. Das brennt wie Sau in den Augen 😉 😉 Daher auch der entgleiste Blick im Video.

Joaarrrrrr……. ich würde sagen wir sehen uns in Füchtorf!

Stay tuned!!!!!!

 

 

Elektrospecht


So, in nicht mal mehr zwei Wochen geht’s los!!!!!!

Für alle die es interessiert:

Wir starten am Samstag gegen 12.00 Uhr

Am Specht gibt es noch ein wenig zu tuen, verschwenden wir keine Zeit:


Der Tacho hat wieder Platz genommen, jetzt in poliert. Bling Bling.


Auch die Pedale sind wieder drin.

Jetzt kommt eine Arbeit die ich hasse wie die Pest: Bremsen entlüften.


Es endet immer damit das ich die erste Luft mit dem Mund aus dem Schlauch sauge, nicht sehe wann die Bremsflüssigkeit kommt…naja, den Rest könnt ihr euch denken 😉


Die zweite Seite hat mich WAHNSINNIG gemacht! Man achte auf die Vakuumpumpe…

Techtipp: Sollte mal jemand Rimo Bremszylinder verwenden: Die kann man nur entlüften wenn der Kolben komplett(!) ausgefedert ist…..*gmrl* Dann ging es aber ganz gut 😉


Wer findet den Unterschied zum obigen Bild? Richtig, das rechte Bremspedal musste noch mal raus und weiter nach Rechts wandern… Gut das ich ein paar Pedale mehr gegossen habe….


Alex kümmert sich derweil um den Startwagen, genauer um den Handgriff zum Ziehen.


Der Rahmen ist in liebevoller Schweißarbeit auch schon verbraten worden.


Nicht schlecht soweit….. Wird wohl das erste Jahr ohne Lack bleiben falls man noch was ändern muss.

Meanwhile….


Getriebeöl folgt der Schwerkraft……


…ins Differential *gähnschnarch*


Jaja, Kontrollfreak 😉 😉


Das Wastegate ist auch schon eingestellt.


Sicherheitsgurt, Sitz und am wichtigsten: Die Laptopbox haben auch schon wieder den Weg in den Specht gefunden.


Nachdem das Wastegaterohr auch noch gekürzt wurde……


Ist der Schluckspecht wettkampfbereit!!!!! Huiiiii!!!!

Zeit für Spielereien 😉


In dem Fall der Zusatzantrieb. Die Verdrahtung ist mal wieder der Hammer *rofl*


Alex meinte mit den Drähten würde ich aussehen wie ein Terrorist. „Alaaaaa“…..ach lassen wir das 😉 😉

Soviel dann dazu 😉 😉


Freiluftirrenhaus…..


Nach ein paar Minuten rumjuckeln konnte man die Platine vom Motorregler nicht mehr wirklich gut anpacken…… Und der Gestank erst *aggelärks*

Funktionieren tut sie noch…. Diese Chinesen…. 😉


Während Alex am Startwagen weitermacht….


…räumt der Stefan ein wenig auf. Die Pedale…..


…..finden den Weg zurück in den Wertstoffkreislauf 😉 😉


Naaaaaaaa? Kennt Ihr den Motor noch? Richtig, das ist der aus der ersten Saison der so schön gebrannt hat 😉

Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein soll der Motor als Ersatz aufgebaut werden. Aber harmloser als der aktuelle. Bisschen festere Pleuel hier, ein paar Stehbolzen dort……


Verdammt viel Öl im Kühlkreislauf?!?!?! Ölkühler mal anders…..

Nur wie kommt das da hin?

Der Stefan schleicht ein wenig um den Block (Probleme einkreisen heißt das 😉 )


Wasn das??? Ne dicke Rußschicht im Auslass?


Nope! Ein dicker fetter Riss. Direkt über dem Auslasskanal läuft die Ölbohrung durch die der Riss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch durch geht…..

Damit ist 1) der Kopf entwertet und 2) bewiesen das wir den VR6 doch kaputt bekommen 😉 😉

Naja, mal weiter machen….


Was man jetzt auf den Bildern nur am Lachen vom Stefan erahnen kann: Die Kopfschrauben im Bereich von Zylinder 1 und 3 waren -na sagen wir mal so- sehr sehr lose 😉 😉

Da hats wohl den Kopf abgehoben…..


Die Kopfdichtung spricht da eine sehr ähnliche Sprache…..
Auch entwertet 😉


Sonst ist am Kopf nichts auffälliges festzustellen. Ich hatte mich schon so sehr auf das „KopfmiteingebautenVentilenschleifen“ gefreut… Das fällt vorerst aus…


Der Block und die Kolben sehen soweit gut aus….


Das war alles im Kühlwasserraum……..(und wurde anschließend mit Ölbindemittel aufgenommen und ordentlich entsorgt) *ökobefriedigung*

Bevor der Basteltag dann endete, musste…….

…..unbedingt noch in die Ölwanne geguckt werden. Dafür das die bei der Montage sauber war sind da ganz schön viele Späne und Schlamm drin. Ich bin ja mal gespannt wie die Lagerschalen aussehen….. Ich ahne böses 😉 😉


Neue Spechtventile????? Oder „Soupapes de la Specht“ wie der Franzose sagt?

Stay tuned!!!!!!

 

Startwagen und Pedalerie

Sooooo, noch etwas mehr als drei Wochen bis zum großen Saisonauftakt in Füchtorf. Zeit langsam fertig zu werden. So knapp wie letztes Jahr wird es wohl nicht werden 😉

Im Grunde ist es nur noch ein wenig Fenterkram hier und Fuckelzeugs dort…..

Bauen wir mal am Startwagen weiter:


Eisen das sich innerhalb von genau 1.59 Minuten in….


…ein Teil für die vordere Lenkrolle verwandelt.


Und noch ein (anderes) Teil.


Das Puzzle…..


…fügt sich langsam aber sicher……


…zusammen. (Also schweißen kann Alex ja, da gibt’s nichts 😉 )


Auch am Rahmen des Startwagens geht’s weiter.


Anprobe der Bauteile. Das Farbschema passt zum Specht. Das war nicht so geplant, das hat sich so ergeben 😉


Der Hilfsantrieb bekommt auch seinen Platz.


Mit Batterien….jajajajaja…Akkus, ich weiß 😉


Ohne Worte…… Enjoy the little Things 😉

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: „Ein bisschen bekloppt geht nicht!“


Pedale, Marke Schluckspecht…


Bis hier hin noch recht normal…..


Was ist die typische Verhaltensweise eines Gießers in freier Natur? Er gießt 😉

Also erstmal baut er eine Form.


Das gilt aber nicht nur für die Pedalfläche….


…sondern auch für die eigentlichen Pedalhebel.


Mit dem Bild bewerbe ich mich für irgend so eine Umwelt-Schwachsinns-Auszeichnung 😉

„Blauer Umwelt Specht“ oder so.

Die Prozessabwärme wird zum Vorwärmen der Form genutzt. Mehr Öko wäre schon fast vegan….


Zack, fertig Nummer 1


Zack, fertig Nummer 2

So schnell geht das. Nix Billett.


Zeit für ein Metallpuzzle.


So schnell kann man am Bandschleifer unter Zuhilfenahme eines Akkuschraubers aus einer M10 Schraube eine Stange mit Pilzkopf zaubern.

Kupplungspedal

Hier noch mal…..


…für die Bremse.


Gleich mal testen…

……..naaaa?……..

.…….Scheiße!…..

Zuviel Leerhub bevor die Kupplung offen macht. Das kann so nicht bleiben.


Also den ganzen Sammon wieder auseinander…


…. „Ausrücklagereinstelldistanzscheiben“ eingebaut….


…und wieder zusammen gebaut. Man hat ja auch sonst nichts zu tuen. *grml*

Jetzt passt es 😉

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Trennstrich
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Letzten Samstag spielte sich merkwürdiges bei uns auf dem Firmengelände ab….


….. ein LKW fuhr auf den Hof und lud diese zwei Motoren ab. Mysteriös!!

WAS HABEN DIE SPECHTE VOR?

Ich sag nichts 😉 😉 😉

Nur soviel: Das Bild mit dem Waschbecken und der Rumspritzerei sowie dem Kupferlackdraht steht in mittelbarem Zusammenhang hierzu. *grins*

Soooo….jetzt beruhigen wir uns alle mal wieder:


Alex verlängert die Stützschrauben für das Zugpendel.

Beruhigt

Stay tuned!!!!!

 

Reine Kopfsache

So, heute gibt’s mal einen Beitrag zu genau einem Thema, quasi rein. Das Thema dreht sich um den Zylinderkopf. Also quasi reine Kopfsache. 😉 😉


Ein paar tausend Umdrehungen hat der Motor nun schon drauf. Da sollte sich der Ventiltrieb gesetzt haben. Zeit das Spiel zu kontrollieren.


Also Deckel ab und mal nachsehen. Sieht komisch aus, diese Nocke. Fast wie gefressen?!?!?! Ist aber noch glatt. Eventuell zu wenig Öl beim ersten Start? Naja, was solls…..


Mit Pfuschband das Spiel messen.

[Klugscheißermodus] Mit einer Lehre kann man natürlich nicht messen, sondern nur feststellen ob ein Maß über- oder unterschritten wird. Deswegen gibt es auch keine Schieblehren *schauder* sondern nur Messschieber. [/Klugscheißermodus]

Bis auf E6 passten die Spiele für die Einlassnocken (0,2mm) Die Auslassnocken mussten allesamt luftiger gemacht werden. Auf 0,4mm sollte es gehen.

Merke: Die Setzung ist sehr gering, es kann in Zukunft direkt auf Maß gearbeitet werden.


Kurbelwelle auf OT und Nockenwellenlineal rein…..


…erste Nockenwelle demontieren und hoffen das man sie irgendwie raus bekommt ohne den hinteren Deckel abbauen zu müssen….


Aaaaber natürlich doch muss der ab… *grml*


Das obligatorische Chaos.


Die Brünierung (vulg. Edelrost) scheuert sich langsam ab. Alles tutti.


Am Stichel den Aufzeichnungen entsprechend kürzen….


….alles wieder einbauen und sich die nächste Nockenwelle vornehmen.


Ratzefatze ist alles wieder zusammen…..


….und steht da als wäre nie was gewesen. Ging eigentlich alles ziemlich glatt über die Bühne.

Reine Kopfsache halt 😉

Stay tuned!!!

 

Läuft……auch 2019

So, der Spechtikus läuft!

Fangen wir -wie immer- ganz langsam an.


Da wir soweit sehr gut in der Zeit liegen, können auch die „Nebenbaustellen“ angegangen werden. In diesem Fall ist das ein neuer Startwagen.

Rohre sägen….


…heften….


…und Alex ist in seinem Element. 😉


Zumindest solange….


… bis das Schutzgas leer ist. Flasche tauschen…


…und weiter geht’s.

Von der Baustelle wo Strom einen Lichtbogen erzeugen soll, kommen wir jetzt zum Teil wo der Strom keinen Lichtbogen erzeugen darf.


Echt geil diese Stollenreifen. Quasi ein Gummiregal. (Nicht zu verwechseln mit dem Gummiregal bei den Hygieneartikeln 😉 😉 )


Bereits nach kurzer Zeit ist das Chaos wieder perfekt. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Firma Wago die endlich ihre 221 Klemmenserie auf bis zu 6mm² erweitert hat. Einfach ein cooles Zeugs.

Da heute höchstrichterlich beschlossen wurde, dass Influencer -zu denen ich mich auch zähle- *roflzeraptor* Werbung kenntlich machen müssen:

Dieser Beitrag ist ein Werbebeitrag!!!

Wago! Wago! Wago!

Ist Elektrosmog doch gefährlich?

Nein! Nein! Nein!


Kabel einziehen… *gähn*

Zeit für was richtiges: Öl einfüllen/vorpumpen!



Man sieht es nicht so gut, aber beim Vorpumpen haben wir 2 Bar. Das ist der Druck bei dem die Kolbenspritzkühlung aufmacht, also alles tutti!


Manche Dinge ändern sich halt nie 😉 😉 Kontrollfreak…..


Die Vorbereitungen sind abgeschlossen! Lasset die Spiele beginnen:

Was soll ich sagen? Der Motor läuft wie ein Uhrwerk! Das ging alles so problemlos das ich auf die große Katastrophe warte…(die hoffentlich nicht eintritt 😉 )

Nochmal zur Erinnerung: Das ist der neue, komplett gemachte Motor (der  nicht ständig brennt 😉

Direkt aufgefallen ist der sauberere Leerlauf auch bei sehr fetter Einstellung (Lambda um 0,75). Das schiebe ich einfach mal auf die auf 11:1 erhöhte Verdichtung. Letztes Jahr waren wir nach dem Kopfdichtungsmalheur in Viersen mit einer dicken Kopfdichtung und damit mit 8,6:1 unterwegs. Vermutlich war der Alk da nicht vernünftig zum Brennen zu überreden 😉

Öldruck ist aktuell genug da. Auch bei 100°C Öltemperatur. Könnte es der Filter gewesen sein?

Die Zusatzeinspritzung funktioniert auch. Flugs mal so programmiert das die bei 3000 1/min aufmacht  und schon wird der Motor geflutet.


Alex sucht nach Leckagen—-> Keine zu finden. *huiiiii*


Ein leichter „Eau de Alc“ liegt in der Luft.

„Riecht wie die Sprit von der Ufo wo den Schild zerdeppert hat.“ 😉 😉 😉

Damit haben wir die maximale Spannungsbogenreisehöhe erreicht und verlassen diese auch langsam wieder.


„Achsstummel für den Startwagen“ oder „Spielen mit der neuen Drehbank“

Einfach ein geiles Stück Ingenieurskunst…also die Drehbank 😉

Das ist auch die perfekte Überleitung zu der Kiste die ankam:


Der Stefan hat sich einen elektronischen Teilkopf gegönnt. Und das beste: Der kann mit unseren Fräsen kommunizieren. Ich sehe Zahnräder, Steckachsen, Kupplungsverzahnungen…….*konfettikotzerei*

Jetzt zu was anderem:

Erinnert Ihr euch noch an das Bild aus dem letzten Beitrag? Also dem mit dem Waschbecken und dem Rumgespritze?


Dieses Bild steht dazu in sinnreichem Zusammenhang. 😉

 

Stay tuned!!!

Betrunkener Schwan

In nicht mal mehr anderthalb Monaten gibt’s die große Saisoneröffnung in Füchtorf. Zeit den Specht fertig zu bekommen. 😉

Der eifrige Mitleser weiß wahrscheinlich noch wie der Trecker vor genau einem Jahr aussah….. Da gabs gerade mal den Rahmen…..

So, gemäß aller nur denkbaren Verordnungen und Gesetze, weise ich an dieser Stelle darauf hin das es sich hier um einen reinen Werbebeitrag handelt.

Dauerwerbesendung

Lack ist zwar schon auf dem Specht drauf, aber die Beschriftung fehlt noch. Ein richtiges Sponsoring gibt es nicht, so kommt immerhin der Entstehungsort auf die Kotflügel.


Zunächst mal als Größenschablone….


…nach der dann die Beschriftung geschnitten…..


…und aufgeklebt wurde. Zusammen mit dem Fahrer sollte sich ein verstörendes Bild ergeben 😉

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an SCHMITTE 1896 für die zügige Abwicklung.

Auch ein Dankeschön an Jan der meinte das sich „der hässliche Vogel langsam in einen betrunkenen Schwan verwandelt“ und damit den Beitragstitel beigesteuert hat 😉

Aber da war ja noch so ein Ölfilterhurra…….


Ich saaage euch….so geil die Klamotten auch sind:

„BAT-Leitungstechnik ist wenn man noch so gut überlegt und plant und trotzdem was vergisst. Immer wieder……“

Zwangspause und noch ein bisschen Zeit zu Basteln?


Kurbelgehäuseentlüftung! So ein Miniaturstaubsaugerschlauch geht ja gar nicht.

Das muss Hightechtechnik werden:


Also fummelt man da Textiltape drum, zieht stellenweise Hitzeschutz auf und schon wirkt das Dingen 5x so teuer 😉


Naja, es ist und bleibt ne Kurbelgehäuseentlüftung….


Nach einer weiteren Bestellung bei BAT-Motorsport sitzt auch der Ölfilter an seinem Platz.

(Was dieser ganze Fummelmist ne Zeit frisst….ätzend)

Schnitt


Die Tachohalterung! Man beachte die Einwegschweißschablone aus Siebruckplatte. 😉


Festspaxen……


…. verschweißen und passt.


Neben der frei programmierbaren Leuchte wollte ich unbedingt noch ein Manometer dran haben. Bleibt noch zu entscheiden wo für. Sollten wir noch Öldruckprobleme haben wäre das die Baustelle der Wahl. Eigentlich möchte ich aber mal grob wissen was für Ladedruck anliegt bevor ich losfahre….

Schaun wir mal….


…aussehen tuts schon mal gut!

Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf weil man immer mehr Mist findet als man möchte:


Die Kabelverschröggelung nach Schlechtenwegen.

Punktsieg Methanol: Das brennt offen sehr kalt ab 😉 😉

Eigentlich gebührt der Dank Andreas Kilian der mit seiner schnellen Löschaktion das schlimmste verhindert hat. Das Tape ist weg, die Kabel sind in Ordnung!


Der ganze Salat vom Tacho ist direkt raus geflogen.


Der Tacho wurde direkt auf 3 Strippen umgebaut.

Hier mal ein Beitrag wie man vernünftig(!) zwei Kabelenden verlötet. Wenn man die schön mit einer einzelnen Kupferlitze umwickelt, mit ein wenig Lötfett bestreicht und dann mit nem leistungsstarken(!) Lötkolben voll Zinn laufen lässt ist das echt eine nervenschonende Sache.



Im Endeffekt war gar nicht so viel zu machen. Noch die Leitungen für die Zusatzeinspritzung angeschlossen und dann konnte das Aquarium auch schon wieder geschlossen werden…..


…um nach kurzer Zwischenlagerung….


…wieder am Specht zu hängen.


Ne Sicherung hier, nen Stecker da… Alles nicht wild.


Damit dieser Blog auch mal ein wenig wissenschaftlichen Tiefgang erreicht *rofl*:

Es werden induktive Lasten geschaltet, man achte auf die Freilaufdioden.


Der neue IAT Sensor (NTC 5k) bekommt auch noch einen passenden Stecker.


Genau wie Tacho und Schaltleuchte. Tape um die Kabel und fertig. Damit ist die Baustelle auch abgefrühstückt.

Jetzt kommt ein Bild aus der mysteriösen Zwischenwelt….muhahhhahaaha….


Was macht der Pappa da nur? Ein Rätsel: Es hat natürlich mit Tractorpulling zu tuen aber nicht mit dem Schluckspecht. 😉 😉

Es tut mir Leid wenn ihr jetzt vor Neugierde nicht mehr schlafen könnt. 😉

Thementrennung_____________________________________

Achja, wer genau hingesehen hat, der wird feststellen das es oben einen neuen Menüpunkt gibt.

Stay tuned!!!

Da steht er!!


Sieht doch cool aus!!

Schluckspecht Edition Burka. Was fehlt????  Richtig, der Sehschlitz 😉 😉

Genug dummes Zeug erzählt. Los geht’s:


Um langsam rein zu kommen hier mal der neue Sammelbehälter für alles was so mit dem Blowby aus der Kurbelgehäuseentlüftung kommt.


Der neue Ölfilter ist auch schon da. Direkt zwei Nummern größer. Trotzdem bleibt das Problem mit dem Zusammendrücken.


Manchmal sind die Lösungen brutal einfach. Einfach ein gelochtes Alurohr einsetzen, die Länge anpassen und schon sollte das gehen.


Zack…..verbaut


Alex macht sich Spaß mit der Ladeluftverrohrung. Die sollte es nicht mehr auseinander drücken 😉


Die Kupplungs- und Reverserteile alle gereinigt und geprüft. Die Kupplung ist vom jährlichen Check zurück und für gut befunden worden. *huiii*


Zeit den Motor vom Ständer zu befreien….


…Schwungscheibe….


…Kupplung….


…und Kupplungsschutz montieren.


Damit kann der Treibling auch wieder in den Specht….

…denkste!!! Der Ölfilter ist jetzt so schön groß das er direkt mit dem Lenkgestänge kollidiert. *kotzwürgbrech*

Naja, auch da wird ne Lösung gefunden werden.


Ohne Ölfilter passt alles perfekt.


Damit kann auch der Rest vom Reverser bzw. der Schaltmuffe montiert werden.


Antriebswelle, Wellenschutz und vieeeel Fett!

Trommelwirbel!!


Bling, Bling! Sieht sehr geil aus!


Tja, was soll ich schreiben? Die Montage schreitet voran!


Da steht er! Der Specht im neuen Design. Es fehlen noch ein paar Beschriftungen und optische Akzente (Manmanman, ich quatsch daher wie so ein Designer…. 😉 )


Um langsam wieder den Spannungsbogen zu verlassen: Kabelsalat!

Die Munitionskiste…äh…der Schaltkasten braucht natürlich auch noch Farbe.


Der Tacho geht mir gefährlich auf den Sack. Der bekommt erstmal ein Update auf eine Steckverbindung. AMP Superseal machts möglich. Wer genau hinsieht, der erkennt das sich die erste Lötstelle schon verabschiedet hat. *grml*


Die alte Tachohalterung ist auch ein wenig überarbeitungswürdig 😉 Mit 1,3 Kilogramm ist die ein wenig massiv geworden. Polieren kann man das Teil auch nicht weil die Schaltleuchte verschweißt ist. Und dann ist an selbiger noch eine hässliche Delle…..


Alles auseinander flexen und erstmal abdrehen. Genau das Richtige um mal mit der neuen Drehbank zu spielen 😉


Das alte Gehäuse der Schaltleuchte hat auch ausgedient. Zum Glück kenn ich da so ne Alugießerei, da hat das Dingen direkt die Chance zu was richtigem zu werden 😉


Neu

Damit ist der Beitrag dann auch ganz sanft ausgeschlichen…

Stay tuned!!!

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