Autor: Dj Nafets Seite 25 von 31

Habemus Papam!

Sonsbeck 2018 —–> Der erste Full Pull des Schluckspechtes!!!

Aber der Reihe nach:

Samstagmorgen ging es in aller Frühe gen Westen.


Fahrerlager der Gardenpuller.


Ausladen, alles Checken, Probelauf machen…und was ist? Nichts ist….

Schockschwere Not, der Specht geht einfach immer wieder aus. AHHHHHH!!!!!

Naja, die Temperaturen waren niedrig. Das Öl hatte gerade mal 10°
Mehr Sprit rein! Und siehe da, er lief wie gewohnt. Hach, ich liebe die Motorsteuerung!

Dann gings über die Wage (Ich werde wohl immer fetter *grml*) 6 Kilo mussten runter. Aber das ist ja kein Problem.


Kurz vor dem Start…


Der Fanclub steht bereit und kann die Spannung fast nicht mehr aushalten. 😉

Und ab gehter:

Junge, Junge, Junge…was ein FUUUULLLL PULL!

Geilomat!

Der Specht knallt und zischt aus allen Ritzen. Zurück im Fahrerlager schnell getankt. Etwas Luft aus den Reifen gelassen (mehr Grip musste her) und dann den Laptop zur Hand genommen:

Sprit passt, Abgas etwas heiß und der Ladedruck? Alter Falter: 3 Bar!

Ich hatte doch das Wastegate umgebaut?!?!?! Naja….egal….

Pokal oder Hospital 😉

Wieder zum Start. FINALE!

Weißer Rauch! HABEMUS PAPAM!

Da hats wohl den Kopf ein wenig angehoben….. Öl aus allen Ritzen.

Aaaaaaber: Das erste mal stelle ich den Motor nach einem Pull selber ab. 😉

Wollten wir nicht mehr Grip haben? Sieht fast so aus als wenn es weniger wäre….hmmm…. möglicherweise ist das Zugpendel einfach zu weit runter gekommen….

Bis auf den Giftzwerg und Wild Michi Power hatten sich alle anderen 5 Schlepper fürs Finale qualifiziert. Und alle diese 5 zogen dann auch an uns vorbei. 😉

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum zum nächsten Saisonsieg!

Eine richtig dicke Überraschung lieferte Raphael Rehbach ab. Sonst gerne mal vom Pech verfolgt brannte er im Finale einen Monsterpull auf die Bahn. Zweiter Platz für den Masterpiece!


Zurück im Fahrerlager sorgte Alex direkt für die (verdiente 😉 ) Erfrischung.

Leider mussten wir am Nachmittag schon wieder Abreisen. Also nur eine Stippvisite.

<<<Zeitsprung>>>


Gespannt wie ein Flitzebogen ob der Motor was abbekommen hat gings ans Ausladen…..

Der Motor markiert sein Revier 😉

Das Öl kommt auf alle Fälle aus der Kopfdichtung….. Man beachte die Ladeluftleitung. Die hats wieder auseinander gedrückt.

Naja, machen wir mal an…


Und er läuft!!!!

Es scheint wirklich so zu sein, dass der Kopf ein wenig abgehoben hat. Ohne Ladedruck ist alles komplett dicht.

Eine genaue Analyse schieben wir wie immer nach. Es gibt wieder Daten 😉 😉

Nächste Woche geht es nach:


Kalkar!

 

Stay tuned!!!

 

Fertig für Sonsbeck

Alles soweit fertig für den nächsten Wettbewerb:

Die Elektrik ist wieder dran. Schnell einen Probelauf machen ob auch wirklich alles richtig verdrahtet ist:

Der genaue Beobachter wird feststellen, dass der Probelauf auf Benzin gemacht wurde. Man achte auf die kreative Spritverschlauchung. 😉


Leichte Rauchschwaden zeugen vom Erfolg.

Aber da war ja noch was mit dem Wastegate! Gekauft hatte ich es mit einer Voreinstellung von 0,8 Bar.
Unter Zuhilfenahme einer Waage und dem Taschenrechner kam heraus: Öffnungsdruck ohne jeglichen Schlauchanschluss: 2,1 Bar.

Tja, Fehler gefunden.

Wahrscheinlich sind die 0,8 Bar der Öffnungsdruck wenn man die Druckdose anschließt.

Tja, nützt ja nichts. Was tun?


Versuche mit diversen Druckreglern waren alle murx. Die Pneumatikdinger sind einfach nicht für diese geringen Drücke gemacht.

So ein Geraffel kommt nicht an den Specht.


Zack!!!! Ne 1 Bar Feder 😉

Wofür Federnsortimente doch so alles gut sind.

Für mehr oder weniger Ladedruck müssen so nur 6 Schrauben gelöst werden und eine andere Feder verbaut werden. Das ist einfach und fehlersicher.

Apropos Fehlersicher. Der Strom war weg! Der Verdacht hierbei liegt auf dem Batteriemanagmentsystem des LiFePo-Akkus. Das ist so ein lustiges Dingelchen in Form einer Platine mit vielen schwarzen Käfern drauf. Außer den Schinezzen weiß keiner was in dem Dingen vorgeht—-> Mist!

Nehmen wir etwas das ich kenne: Modellbau-Lithiumpolymerakkus, kurz Lipos.

Die liefern Strom bis sie leer sind oder brennen. Zwei Stück von wegen Redundanz oder so.


Y-Verbinder


So sollte das gehen. Das Löten der Akkukabel ist etwas „kribbelig“. Die Teile sind geladen und liefern bei einem Kurzschluss reichlich Strom. Fast wie würfeln mit Tellerminen. 😉


Alex schrubbelt derweil den Dreck von den Reifen. Oder bekommen die Reifen eine neue Oberflächentextur für mehr Grip? Wer weiß 😉


Und wieder drauf damit. Der Specht sieht mit Reifen auch einfach viel besser aus!


Noch ein wenig Öl auffüllen und schon kann für Sonsbeck verladen werden!

Wir sehen uns an der Startlinie.

Stay tuned!!!!

Kopf dicht

Der nächste Termin steht auch schon fest:

Der Specht hat nach Viersen ein wenig Kopfweh…. genau genommen hats ihm sogar die Dichtung weg gehauen. 😉

Also stramm ans Werk das das alles wieder dicht wird.


Erst mal muss der ganze Steuerungsquatsch runter. Da das aber alles mit Steckern gemacht ist und der Kabelwust in einer Kiste sitzt—> Einfach und schnell.


Ein paar Deckel ab, geschmeidige 20 Kopfschrauben lösen und zack ist der Kopf auch schon ab.


Ganz nett ist die Tatsache, dass eigentlich alles an Krümmern inklusive Turbo am Kopf hängt. Voll integral und so… 😉


Zylinder 6 hats komplett weggehauen…..


Zylinder 1 war kurz  davor. 😉


Ich habe keine Ahnung was der Motor in seinem Leben schon gelaufen hat, aber es muss einiges gewesen sein. Der Kreuzschliff ist komplett weg und man spürt auch schon einen deutlichen Übergang zu der „jungfreulichen“ Laufbahn. Normalerweise ein Fall für einen Übermaßkolben. Da beim Pulling nichts wirklich normal ist passiert vorerst aber nichts dergleichen.


„Zylinderkopfschrauben dürfen nicht mehrfach verwendet werden!“

Halt ich alles für Quatsch. Damit nichts durcheinander kommt dient die neue Kopfdichtung als Sortiersteckbrett.


Mit einer Teppichmesserklinge wird der Grind der alten Dichtung weggekratzt. Ein Haarlineal hab ich nicht auf den Kopf gelegt. Wird wohl gerade sein….

Und mal im Ernst: Wenn Kopf oder Block krumm wären….. was sollten wir dann bitte machen? Bis Sonsbeck alles zerlegen, schleifen und wieder zusammen bauen. Ja neee, is klar. Also besser erst gar nicht verrückt machen lassen. 😉


Kopfunterseite


Ziemlich viel Modder auf den Ventilen. Da Methanol die unangenehme Eigenschaft hat zu Glühzündungen zu neigen musste der Gammel da runter.

Für dies Arbeit gibt es speziell das VW Werkzeug Nr. 0815

(Flex mit Fächerscheibe 😉 )

Der Dichtungsrestemist wurde dann wieder mit der Klinge entfernt.


Sieht besser aus als neu!


Die Dichtung ist eine Mehrlagendichtung von Reinz. Dicke 3,6mm. Das setzt die Verdichtung von 10:1 auf ca. 8,6:1 runter. Für Methanol nicht nötig. Da könnte man -auch mit Turbo- eher noch höher verdichten.

Aber ich hatte sie noch da!

Außerdem rede ich mir ein das das die (Serien)Pleuel schont 😉


Die Kettengleitschiene war auch Fratze—-> Neue rein!


Kopf wieder drauf. Normalerweise wird die Kopfverschraubung winkelabhängig nachgezogen wobei die Schrauben in den plastischen Bereich gelängt werden. Da ich nicht weiß wie die das mehrmals mitmachen, hab ich mit 90Nm angezogen und gut. Natürlich genau nach Reihenfolge und mit 20Nm, 40Nm, 60Nm und dann erst mit 90Nm. Keine Ahnung obs hält. Kommt nach Sonsbeck und findet es zusammen mit uns raus 😉


Abdeckung hinten drauf….

Ventildeckel drauf und fertig. Jetzt geht’s noch an die Elektricktrick….

Aber das ist ja nur Fuck and Pray oder so….

Nachtrag zum Gemisch:


Die Kerzen. Von links nach Rechts Zylinder 1-6. Zu heiß war da nichts. Also Sprit ist genug da! Danke an Sascha für die Hilfestellung beim Kerzen lesen.


Zwei achtbeinige Freunde haben den Specht zu ihrem Lebensraum erklärt 😉

Oder handelt es sich um ein Sicherheitsfangnetzsystem????? Fragen!!!!

Stay tuned!!!!

Viersen 2018

Hier nun der Bericht vom Pulling in Viersen und eine erste Aufarbeitung dessen was passiert ist.

Im Gegensatz zu Füchtorf sind wir erst Samstag morgens angereist. Ist ja nicht so weit und außerdem kennt man die ganzen Abläufe ja schon.


Direkt nach der Fahrerbesprechung ging es an die technische Abnahme. Sicherheit und Fairness müssen sein!!!!

Schnell noch einen Probelauf und ab zur Waage. Entweder bin ich fetter geworden, oder aber die Reifen sind etwas schwerer. Einigen wir uns auf die Reifen 😉

So mussten noch knappe 4 Kilo weichen…kein Problem.

Bei sengender Sonne hieß es dann warten bis die ersten Klassen durch waren.


Zwischendurch den Fanclub ein wenig bei Laune halten.. 😉

(Ein Hut ist bei so einem Wetter echt eine geile Erfindung! Millionen Cowboys können einfach nicht irren.)

„Bevor wir dran sind noch mal eben den Reifendruck ausgleichen.“ dachte sich der Stefan…..was eine shice Idee! Entweder hat die Leitung ein Leck, oder aber der linke Adapter war nicht richtig auf dem Ventil—> Plattfuß!

Gott sei dank pumpt Alex wie ein Weltmeister. Auch Jan (Licence to kill) war sofort mit einem Kompressor zur Stelle -Danke!- Um ein zurück setzen kamen wir allerdings nicht herum….tja, macht ja nichts…danach liefs.. 😉

Der Rest ist vom ersten Video schon bekannt. Dennoch hat Mr. Jo netterweise noch ein spezielles Video von dem Pull zur Verfügung gestellt:

Auch hierfür ein fettes Dankeschön!

Trotz der kaputten Kopfdichtung und dem Stromausfall sind´s dann am Ende 63,38m geworden! Sehr sehr geil!

Betrachten wird den Zug nun mal von der technischen Seite:

Ladedruck

Davon hatten wir eindeutig ein klitzekleines bisschen zu viel 😉 😉

Knappe 3 Bar (Ein Motorsteuergerät rechnet in absoluten Drücken, daher 395kPa)  haben in der Spitze angelegen. Es sollte aber nur 1 Bar sein. Entweder hat das Wastegate geklemmt, es war auf wundersame Weise verstellt oder aber es ist einfach zu klein – was ich aber nicht glaube.

So ein Teil ist jetzt aber keine übermäßige Hightech Komponente…. das muss geprüft werden….

Bewährt hat sich auch die direkte, bedämpfte Verschlauchung des MAP-Sensors und die Funktion des Digitalfilters. Das Signal sieht schon viel besser aus!

Gemisch

Tja, es hat gepasst. Im hohen Drehzahlbereich ohne Last etwas zu fett, dann beim Einkuppeln (Knick in der Drehzahlkurve) etwas zu mager und dann genau passend. Ich denke das kann man vorerst so lassen.

Nur gut das ich die Sprittabelle für bis zu 400kPa geschrieben habe 😉

Auch sehr nett: Trotz knappen 3 Bar Ladedruck und schön fettem Lauf hatten die Düsen nur eine Auslastung (DC) von 77%. Sprich die kämen auch mit noch mehr Leistung nicht sofort an ihre Grenzen.

Direkt in das Thema Gemisch spielt die

Abgastemperatur

Wer jetzt schon eingeschlafen ist: Es wird richtig spannend. Voll Motorforensik und so.. 😉


Erstmal bis auf die zwei kurzen Messaussetzer nichts auffälliges. Über 880°C ist für Methanol schon recht sportlich, aber die Lambdawerte sind schön fett und die Temperaturdifferenz zwischen den Zylindern ist auch erträglich. Zylinder 6 fällt natürlich aus der Reihe, bei dem hats Ja auch die Kopfdichtung rausgehauen…..

Aber da war ja noch was…… Der Stefan hatte ein Sicherheitsnetz eingebaut. Sollte die Abgastemperatur zu sehr steigen wird der jeweilige Zylinder angefettet:


Da wir in dem Temperaturbereich waren sieht das für die ersten drei Zylinder wie folgt aus:

Jedem Zylinder ist der entsprechende Abgastemperaturfühler zugeordnet.

WER HAT WAS GEMERKT?

Richtig eben Zylinder 6 (Ja, genau, der mit der Kopfdichtung) ist falsch zugeordnet…. *shocking*


Zu Beginn des Zuges laufen alle Einspritzdüsen ohne individuelle Anfettung (Injector trim) In dem Moment als die Kopfdichtung daher fliegt wird Zylinder 6 immer noch nicht fetter gedreht, wohl aber alle anderen Zylinder…..*grml*

Zu behaupten das der Schaden nur daher kam wäre etwas vermessen…aber Zufälle gibt’s an die ich nicht glaube….

Ich höre schon das Gezeter: „Dreh doch einfach über die Sprittabelle hoch und lass den Unsinn mit der Abgastemperatur!“

Gegenbeweis:


Während die Einspritzmenge (Injector PW) konstant war ging die Abgastemperatur hoch. Sicher spielt da die Trägheit des Systems eine Rolle, aber auch die Lambdawerte blieben nahezu konstant.

Auf dem Prüfstand kann man die Sprittabelle sicher sehr fein anpassen. Für den aktuellen Pullingalltag ist die Nachführung über die Abgastemperatur aber eine feine Sache.

Öldruck und Spritdruck

Haben wir! Mit etwas über 70°C war das Öl zwar nur lauwarm…aber was solls.

Auch der Spritdruck wird in hinreichender Genauigkeit nachgeführt.

Begrenzer


Arbeitet soweit gut. Allerding werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass die Spätzündung oder das Zündaussetzen den Ladedruck sogar noch steigern. Ist ja das selbe Prinzip wie bei einer Launchcontrol. Den ganzen Mist einfach im Krümmer verbrennen und schon gibt’s Druck…..

Spannung


Was ein Mist! Der so hoch gelobte LiFePo-Akku geht in die Knie, sowas hab ich gar noch nie gesehen…….*kotzwürgbrech* Vermutlich hat das Batteriemanagmentsystem (Kann man das essen?) irgendwann einfach abgeschaltet. Das waren die Meter die uns zum dritten Platz oder gar dem Full Pull gefehlt haben….

Da muss was anderes her!

Aufwachen!

Der langweilige Kram mit den Logs ist vorbei!


BIER! (natürlich nach dem Pull und auch außerhalb des Vorbereitungsraumes!)

Danke Wolfgang, das hab ich da echt gebraucht! Sowas ein warmes Wetter und dann auch noch so ein Erfolg!!


Auch Alex kann seine Freude  nicht so ganz verbergen. 😉 😉

Wieder im Fahrerlager…..


…ging es direkt auf die Suche nach dem verlorenen Strom.


Der Ladedruckschlauch ist auch auseinander gegangen. Nur wann kann ich auch nach ausführlichster Videoanalyse nicht sagen…


Aus dem Block ist nicht nur „Dampf“ raus gekommen 😉 😉


Flugs noch das Methanol aus dem Spritsystem ablassen und dann:

Auf zum gemütlichen Teil!

War wieder ein sehr sehr schöner Abend mit viel Dummzeuggequatsche, kalten Getränken und einer Cola-Korn-Party 😉

Zeit- und Ortsprung in die Werkstatt:


Öl ablassen. Ich hatte schon schlimmste Befürchtungen was ich alles im Öl finden würde…..


….aber was ist…richtig, nichts ist! Keine Späne oder unnormaler Abrieb…nichts…. cool!

Also Reifen Ab und das Achsöl angesehen:


Auch hier—> nur Öl! Geilomat!


Na? Seht ihr was?

Nicht?

Ich auch nicht! Und diesmal ist definitiv richtig Leistung drüber gegangen.

Also schnell wieder zusammen!

 

Heute konnte ich es nicht abwarten……der Zylinderkopf musste runter!

Bilder demnächst. Nur soviel schon vorab: Sowohl Kopf und auch der Block haben nichts abbekommen!

Stay tuned!!!!!

Und er schont ihn nicht!!

Wieder daheim aus Viersen! Eine Wahnsinnsveranstaltung und für uns ein Hammerergebnis!

Hier vorab schon mal das Video:

Wie Ihr sicher hört: Wir haben jetzt auch eine Titelmelodie. Wie könnte es anders sein: „Was wollen wir Trinken 7 Tage lang?“

Vielen Dank an Stephan Görtz von Pullingpics und sein Team für die super Moderation und das Einspielen des Liedes. Passt!!

Nun aber zum Zug:

Nach ein paar Metern ist uns direkt die Kopfdichtung weggeflogen. Wie sich im Nachgang herausstellte lagen statt dem geplanten 1 Bar Ladedruck satte 2,8 Bar an. Das ist mal ein Wort!  Egal:

Pott oder Schrott! 😉 😉

Der Pull wurde dann nicht von der kaputten Dichtung beendet, sondern von einem Stromausfall….Arghhhh…..

63,irgendwas Meter sind für uns ein Wahnsinns Resultat!! Nicht auszudenken was mit heiler Kopfdichtung und ausreichend Strom möglich gewesen wäre.

Wir gratulieren Thorsten Schlarbaum mit seinem Blue Attraction zum Tagessieg.

Ein ausführlicher Bericht (Es gibt wieder Daten 😉 ) folgt die nächsten Tage.

Stay tuned!!

Eng ist gut….

..zumindest manchmal! 😉

Ach ja, in drei Tagen ist wieder Pulling angesagt!

Es gibt vorher noch etwas zu tuen:


Die Adapterflansche ab und wieder drauf mit den Reifen.

Alles kontrollieren, Öl aufs Diff und dann…..


…einfach mal freuen. 😉


Die Kotflügel mussten wir wegen der neuen Reifen schon ändern. Passt das Teil noch in den Crafter? Gemessen war es Maß auf Maß. Also lieber noch mal testen.

Aber geht die Tür noch zu?


Eng ist´s. Aber manchmal auch gut 😉

Da die Vorbereitungen soweit alle durch sind kann auch noch ein wenig am Prüfstand gebraten werden. 😉

Für den immer größer werdenden Fanclub *roflzeraptor* hier mal die Änderungen gegenüber Füchtorf:

  • neue Reifen (Giant Puller 31×15,5×15)
  • Einzelzündspulen für jeden Zylinder
  • Drehzahlmesser mit frei parametrierbarer Signalleuchte
  • Verschlauchung MAP Sensor geändert und Digitalfilter aktiviert
  • neue Klauenkupplung verbaut (kein axiales Ausrücken bei Schubbetrieb mehr)
  • gerade Antriebswelle verbaut
  • ein paar kleinere Softwareanpassungen

Das sollte es im groben und Ganzen sein.

Tipp: Mit solchem Detailwissen lässt sich am Bahnrand vortrefflich klugscheißen! 😉 😉

Wir sehen uns in Viersen

Stay tuned

 

Fe2O3

Der nächste Termin:


Wir starten aller Voraussicht nach am Samstag Mittag.

Der Schlepper ist soweit fertig, widmen wir uns dem Leistungsprüfstand.


Erstmal mit dem Hammer die Achse entrosten. Es besteht die Vermutung das die Achse nur aus tragendem Rost besteht 😉


Rost, Rost und Rost….


Irgendwo drauf müssen die Bremstrommeln ruhen….


…also fleißig Rohre zusammenfügen.

Irgendwie so.. 😉

Was noch nicht passt wird mit Schweißdraht aufgefüllt.


Die Bremstrommel werden über Pneumatikzylinder betätigt:


Anpassen:


Gar nicht mehr so viel Arbeit, dann können wir mal testen 😉

Stay tuned!

Leistungsprüfstand

Das Geheimnis ist keines mehr….. wir bauen einen Leistungsprüfstand….Konfetti!!!


Räder ab.


Die Bolzen mit Schraubensicherung einzukleben war ne Super Idee…..
….zumindest bis sie raus müssen.

Einem Inschenöör isss nichts zu schwöör!

Zwei gekonterte Muttern als Packende und schon gings….Ich bin schon ein Klötzchen 😉 😉


Das sind sie wieder, die „Styro-zu-Alu“-Flansche


Die rostigen Bremstrommeln sind auch wieder da. 😉

Ein Problem bleibt aber noch: Ist die Bremskraft -aus welchen Gründen auch immer- ungleichmäßig zerlegt es in kürzester Zeit das Differential.


Tadaaaaa! Externe Differentialsperre 😉

Bleiben nur noch ein Gestell und Halterungen für Pneumatikzylinder zu bauen…


Zwischenzeitlich musste aber auch noch die neue Zündanlage und der Tacho getestet werden. Eigentlich unspektakulär….

…. hätte da nicht irgendein Volldepp (In dem Fall ich) die Ladezeit der Spulen auf Null gesetzt….grml…. Naja war ja schnell behoben.


Trick 17 um die Zündlichtpistole verwenden zu können. Einfach eins von den „Extrem hochqualiativen“ Zündkabeln geopfert und so einen Abgriff für die Zündlichtpistole geschaffen…..

Nur was können die Spulen?


Einiges! Einfach mal die Spritmenge hochgedreht bis zum geht nicht mehr. Selbst bei Lambda 0,59 (wurde zumindest angezeigt) haben die immer noch gezündet. Mit dem alten Zündblock haben die Zylinder schon bei 0,75 ausgesetzt! Das lässt hoffen.

Testen des Drehzahlbegrenzers:

Es ging nur darum ob er sauber abregelt damit der Motor nicht so kotzt wie in Füchtorf. Daher auf zahme 5000 1/min eingestellt. Beim Pulling sinds dann 7500 1/min.

Im Gegensatz zum Fuel Cut hat das Zurücknehmen des Zündzeitpunktes den charmanten Vorteil das das Ladedruck nicht zusammen bricht. Hört man auch schön im Video.

Die Lampe neben dem Tacho wird von der Ecumaster EMU gesteuert. Damit kann ich die für alle Parameter einsetzen. (hier Drehzahl über 3000 1/min)

Später wird die wohl auf Ladedruck und Drehzahl zum losfahren eingestellt.

Stay tuned!!!

 

Fett und Rost

Fett und Rost und Rost und Fett….. Und wer darf das ganze wieder sauber machen? Der Stefan! 😉

Für alle die gerade nicht mitkommen: Es geht um die riesigen Bremstrommeln 😉


Ich wurde jetzt schon öfter gefragt wann wir denn endlich einen großen Puller aufbauen? Seid gestern Abend weiß ich: Vorerst bestimmt nicht.

Alleine um eine dusselige Bremstrommel gangbar zu machen fehlt das passende Equipment….tztztzt…..

Naja, sei´s drum, die Trommel muss runter.


Fett und Rost!!!!

Da gerade kein 70er Maulschlüssel verfügbar war bin ich ganz froh gewesen das eine Kegelrollenlagerung mit Spiel versehen ist, sprich die Mutter ist nicht angezogen.

Nur wie das dusselige Lager herausbekommen? Erstmal mit dem Hammer auf die Trommel schlagen….


…und schon fliegt das Dingen im hohen Bogen raus. Das war ja mal einfach….


Sagte ich schon: Fett und Rost?


Erstmal grob Reinemachen mit allerhand Kratz- und Reinigungswerkzeug….


Keine schlechte Fotoqualität….. die Trübung hing auch in der Maske….


Aggelärgs…..


Die Reibflächen sind damit auch vom Rost befreit. Der Rest geht im Betrieb fliegen….


Tja, solide Technik…… Etwas Hammer hier, etwas Öl da und schon ist alles wieder gängig.


Der Zusammenbau erfolgte dann mit weniger Fett. Für das bisschen was das Teil noch drehen muss wird’s wohl reichen. 😉


Sind die Teile -wofür auch immer- wieder einsatzbereit.

Wir wünschen allen Teams in Krumbach viel Spaß und natürlich auch Erfolg!

Stay tuned!

Inferno 2.0

Während in Holzheim die Trecker über die Bahn knallen steht der Schluckspecht in der Werkstatt. Die Entfernung ist uns dann aktuell doch ein wenig groß 😉

Über meinen ersten Familienurlaub…..


….hat unser Azubi den ersten Flansch schick gemacht. Es werden allerdings zwei benötigt.

Also wieder alles auf Anfang!


Kennen wir ja schon 😉 😉

Das Gussergebnis war beim ersten Versuch noch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ (Albert Einstein)

Also machen wir diesmal was anders:


Augenscheinlich war der Sand nicht fest genug. Wasserglas war genug drin, also liegt die Vermutung nahe, das nicht genug CO2 vorhanden war um dieses auszuhärten.

Also kommt jetzt mehr Gas in die Tonne. Der Verteiler (einfacher, durchbohrter Pneumatikschlauch) hat schon Platz genommen.


Abdeckung aus Lumpen.


Ungebundener Sand


Und wieder einbetten mit Wasserglas gebundenem Sand…..Kennen wir ja auch schon.


Ein alter Feuerlöscher muss als Gasgenerator herhalten. Da die Kombination von Trockeneis und einem geschlossenen Behältnis immer „etwas kritisch“ ist, erfolgt der Verschluss nur mit einem Holzpropfen.

Explodierte Stahlbehälter sind dann doch was wo selbst ich sage das mir das zu heiß ist. Und Trockeneis kann echt garstig sein, ich sprech da aus Erfahrung…. 😉


Tja, die Technik ist simpel aber fürchterlich effektiv. Das Trockeneis im Behälter sublimiert langsam zu CO2 welches dann im Fass durch den Sand strömt. That´s it!


Nach einem Tag ist mal wieder Zeit um was für die Feinstaubbelastung zu tuen.

Schnell noch markieren wer wo rein gießt und—–>INFERNO


Man muss einfach leicht einen an der Reibe haben…. 😉


Nach wenigen Sekunden ist auch diesmal der Spaß wieder vorbei und es heißt warten.


Na das sieht schon deutlich besser aus….

Peeling:


Man erkennt sogar die Klebebandstreifen im Guss. Das hat was…


Angüsse ab….


…und auf die Fräse mit dem Teil.


Seite 1 fertig.


Seite 2 auch.

Mal anprobieren:


Passt!

Nähern wir uns des Rätsels Lösung? Das Ding von dem ich nicht sage wo für es ist kommt an die LKW-Achse von er ich nicht sage wofür sie ist…..Amazing 😉

Kettenräder vom Teilezulieferer mit dem „M“

Und in bearbeitet.

So solls mal werden:


Was das nur wird? Muahahahaha 😉

Unterdessen macht sich Alex Spaß mit der Tachohalterung:


Voll Billett und so…..

Etwas übertrieben vielleicht….ABER GEIL!


Die Gewinde (M22x2) an den Radnaben sind etwas vergriesgnaddelt….


….Schneidglocke basteln…


…..nachschneiden…..


…Fertisch!

Und damit endet auch dieser Beitrag.

Wie immer:

Stay tuned!

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